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Die deutsche Souveränität…

Anfangs waren es nur wenige Menschen, die sich die Frage nach der völkerrechtlichen Situation Deutschlands nach dem Ende des II. Weltkrieges gestellt haben.

Doch dann wurden es immer mehr, denen etwas in Deutschland aufgefallen ist und worüber man keineswegs nur so “im Vorbeigehen” diskutieren kann.  Inzwischen dürften es Deutschlandweit einige Tausend, wenn nicht sogar zehntausende Menschen sein, die entgegen aller Beschimpfungen und Verunglimpfungen aus der etablierten Politik unbeirrt die jüngere Geschichte Deutschlands nach dem 08.05.1945 recherchieren und dabei auf immer mehr unglaubliche, aber belegbare Fakten stoßen. Dank der unermüdlichen Arbeit von vielen aktiven Leuten in Deutschland, kommen immer mehr Wahrheiten über die deutsche Souveränität ans Tageslicht.

Hier nun ein weiterer Beleg für die mangelnde Souveränität Deutschlands seit Ende des II. Weltkrieges. Und zwar ab Min. 0,38 wird Herr Dr. Schäuble (CDU) sehr deutlich und spricht genau das aus was viele Menschen in Deutschland ohnehin schon länger wußten, nämlich;  “seit dem 08.05.1945 war Deutschland zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän..”

Ein Ausschnitt aus einer Rede auf dem European Banking Congress von Dr. Schäuble am 18.11.2011 in Frankfurt am Main.

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FREIE WÄHLER – Fraktion im Römer: Die Republik der Parteisoldaten – Wer sich nicht fügt, wird ausgegrenzt

FREIE WÄHLER – Fraktion im Römer

Meinung

 

Die Republik der Parteisoldaten

Wer sich nicht fügt, wird ausgegrenzt  

 

Immerhin: Es hat 13 Bundestagsabgeordnete aus den Reihen der Fraktionen von CDU/CSU und FDP gegeben, die sich am Donnerstag dem Weg in den finanzpolitischen Abgrund Deutschlands bei der „Euro-Rettung“ verweigert haben. Das waren allerdings bei weitem nicht genug Aufrechte, um Merkel, Schäuble und ihren Leichtmatrosen Rössler zu stoppen. Viel größer war die Zahl der stets gehorsamen Parteisoldaten, die so stimmten, wie es ihre Führungen befahlen und wie es der Fortführung ihres einkömmlichen Mandats sowie den Aussichten, dieses auch nach der nächsten Wahl wieder zu bekommen, entsprach.

 

Wenn ein etablierter, mit allen Tricks und Fallstricken des parlamentarischen Geschäfts bestens vertrauter Mann wie der der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach, bei seinem ersten öffentlichen Aufstand gegen die Befehlsgewalt seiner Parteispitze von unerträglichem Druck spricht, der auf ihn ausgeübt wurde, um ihn zur Zustimmung  der neuerliche  „Euro-Rettung“ zu zwingen, dann wirft das ein grelles Schlaglicht auf Praktiken, die von den Parteien in allen Parlamenten – von den Kommunen bis zum Bundestag – gegen  Geist und Buchstaben der Verfassung ausgeübt werden, und zwar äußerst ‚erfolgreich‘ und wirksam.

 

Artikel 38 des Grundgesetzes lautet: „Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in  allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.“ Und der § 35 der Hessischen Gemeindeordnung lautet: „Die Gemeindevertreter üben ihre Tätigkeit nach ihrer freien, nur durch die Rücksicht auf das Gemeindewohl bestimmten Überzeugung aus und sind an Aufträge und Wünsche der Wähler nicht gebunden.“

 

Von Fraktionszwang ist nirgends die Rede, tatsächlich aber ist seine Praktizierung in der überwältigenden Zahl der parlamentarischen Entscheidungsfälle die Regel. Ab und zu allerdings werden die Abgeordneten publikumswirksam bei sogenannten „Gewissensentscheidungen“ von der kurzen Leine gelassen. Dabei darf es sich aber keinesfalls um Themen und Entscheidungen handeln, die der politischen Macht der Parteien und insbesondere ihrer Macht über das Geld der Steuerzahler in irgendeiner Weise gefährlich werden könnten.

 

Wie intolerant, wie gereizt der gesamte Parteienblock reagiert, wenn er seine Oberherrschaft über die Abgeordneten in Frage gestellt sieht, zeigen die aufschlussreichen Reaktionen auf die Entscheidung von Bundestagspräsident Lammert (CDU), auch den beiden „Euro-Rebellen“ Willsch (CDU) und Schäffler (FDP) in der Debatte am 29. Oktober 2011 je fünf Minuten Redezeit einzuräumen. Was auch immer Lammerts Motive dabei waren: Ihm gebührt ausdrücklicher Dank für dieses Handeln. Und sowohl Willsch wie Schäffler haben das in eindrucksvoller Weise genutzt.

 

Das konnten die beiden Bundestagsabgeordneten umso besser tun, weil sie als Ökonomen sehr genau über die Bedeutung ihrer Entscheidung wussten. Ein TV-Magazin hat nun enthüllt, dass viele ihrer Kollegen im Bundestag eine folgenreiche Entscheidung für das gesamte deutsche Volk gefällt haben ohne den dafür unbedingt notwendigen Sachverstand. Den hätten sie sich übrigens durchaus erarbeiten können – an Material mangelt es wahrlich nicht. Doch das haben die meisten wohl schon deshalb gescheut, weil sie unter keinen Umständen bereit waren, in Konflikt mit denen zu kommen, denen sie ihr Mandat tatsächlich verdanken, nämlich den Mächtigen in den Parteiführungen und Parteiapparaten.

 

Was aber noch viel schlimmer erscheint, das ist die von dem TV-Magazin entlarvte Unbedenklichkeit und Ignoranz vieler dieser sogenannten „Volksvertreter“, die in Wahrheit nur besonders gehorsame Parteisoldaten sind. Als inzwischen langjähriger Angehöriger der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung ist mir all das jedoch nur zu vertraut – dieser geradezu blinde Gehorsam gegenüber den Vorgaben der eigenen Partei und der Fraktionsführung. Dabei verkenne ich keineswegs, dass eine politikfähige Fraktion stets um Geschlossenheit bemüht ein muss, damit sie die eigene Regierung unterstützen oder als Opposition wirkungsvoll sein kann. Das verlangt von der Führung der Fraktion, insbesondere ihrem Vorsitzenden, ein enormes Maß an Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft ab. Weniger darf allerdings nicht verlangt werden.

 

Bequemer, einfacher ist es gewiss, die notwendige Überzeugungsarbeit durch Disziplinierung und Pressionen zu ersetzen und all jene, die sich dem widersetzen – wie aktuell die Bundestagsabgeordneten Bosbach, Willsch und Schäffler -, als „Abweichler“ zu diffamieren.  Dabei ist denen, die diesen Ausdruck (und noch ganz andere!) für Politiker mit eigener Meinung und Verfassungstreue verwenden, offenbar überhaupt nicht bewusst, dass einst in jenem zum Glück verschwundenen Unrechtsstaat DDR Männer und Frauen, die sich ihre Meinungsfreiheit nicht verbieten ließen, als „Dissidenden“ ausgegrenzt und in vielen Fällen auch kriminalisiert wurden.

 

Soweit sind die Verhältnisse im seit 21 Jahren wiedervereinten demokratischen Deutschland noch nicht. Aber der Umgang der Parteien mit den „Abweichlern“ vom 29. September macht klar: Wir sind nicht mehr sehr weit entfernt von solchen Verhältnissen. Umso notwendiger ist entschlossener bürgerlicher Widerstand gegen all jene Kräfte, die im Grunde Verfassungsfeinde sind. Wir sollten uns nicht scheuen, sie als solche zu benennen und zu bekämpfen.

 

Wolfgang Hübner, 1. Oktober 2011

Junge Union Potsdam-Mittelmark fordert Konsequenzen für Kanzleramtsminister Pofalla

Konsequenzen für Kanzleramtsminister Pofalla gefordert

Der Kreisverband der Jungen Union Potsdam-Mittelmark fordert Partei und Kanzlerin auf, Konsequenzen aus den jüngsten Äußerungen des Kanzleramtsministers Pofalla zu ziehen. Anlass ist dessen Beschimpfung des Bundestagsabgeordneten Wolfang Bosbach. Dieser hatte wie angekündigt bei der vergangenen Abstimmung zum Euro-Rettungsschirm EFSF gegen die Mehrheit der Regierungsfraktionen gestimmt. Nach einer Sitzung der nordrhein-westfälischen CDU-Landesgruppe soll der Minister den Abgeordneten beschimpft haben. Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung erfuhr, soll der Satz „Wenn ich deine Fresse schon sehe“ gefallen sein. Zudem soll Pofalla gesagt haben: „Wenn ich so eine Scheiße höre wie Gewissensentscheidung.“ Die Junge Union Potsdam-Mittelmark fordert daher die Kanzlerin auf, zu überdenken, „ob Pofalla der richtige Mann für das Kanzleramt ist“.

„Ganz abgesehen davon, dass Herr Bosbach so gestimmt hat, wie es Anstand und Gewissen von ihm verlangten und dies nach allen Umfragen auch im Sinne der Mehrheit der Deutschen, kann eine solche Art des Umgangs nicht toleriert werden. Dass so mancher Abgeordnete nach Fraktionszwang und nicht nach Überzeugung entschieden hat, ist offensichtlich. Dann aber auf diese Weise einen Abgeordneten noch persönlich zu attackieren, wenn dieser aus ökonomisch-begründbarer Motivation heraus nicht wie vorgegeben abstimmen will, ist ehrlich gesagt eine Schande“ so der Kreisvorsitzende und stellvertretende Landesvorsitzende der Jungen Union Brandenburg, Philipp Schwab.

„Der Vorgang sagt viel über die Beteiligten aus. Der Minister Pofalla jedenfalls sollte wissen, dass nicht der Titel dem Menschen Ehranspruch verleiht, sondern der Mensch dem Titel zur Ehre gereichen muss.“

Potsdam, 03.10.2011

 

 

Über die Junge Union Potsdam- Mittelmark:

 

Die JU Potsdam-Mittelmark ist mit über 100 Mitgliedern der größte Kreisverband der Jungen Union in Brandenburg. Regelmäßige Veranstaltungen wie Besuche bei Unternehmen, Organisationen oder Parlamenten sollen jungen Menschen Einblicke in Politik und Wirtschaft ermöglichen. Weiterhin gehören Rhetorikseminare, politische Diskussionen, Partys, Fahrten ins Ausland oder sportliche Events zu den Angeboten der JU PM.  Mehr unter www.ju-pm.de oder auf Facebook. Bei Interesse steht der Kreisvorstandsvorsitzende Philipp Schwab gerne zur Verfügung: per E-Mail unter ju-pm@gmx.net oder telefonisch 0179/2715423.

Grundsatzprogramm der Jungen Union Brandenburg

 

Die Junge Union Brandenburg stellte im Juli ein neu erarbeitetes Grundsatzprogramm vor

 

Das Grundsatzprogramm mit dem Titel Grundsatzprogramm der Jungen Union Brandenburg – Leitlinien für unsere Zukunft  hat im Ganzen die gesamtdeutsche Lage im Blick, ist aber in bestimmten Punkten auf das Land Brandenburg ausgerichtet. Damit hält es eine Waage zwischen beiden Aspekten.

Die Ausrichtung ist als freiheitlich-konservativ und sozial zu bezeichnen; deutlich wird eine insgesamt patriotische und heimatverbundene Haltung. 

Enthalten sind unter anderem die Forderungen nach Volksabstimmungen und nach einem Mindestlohn.

 

Die Formulierungen sind nicht so beißend gegen die Mutterpartei und den Zeitgeist gerichtet, wie das bei dem kurz nach dem Erscheinen vergangenes Jahr rasch wieder zurückgezogenen Strategiepapier der JU Göppingen war, das sich „Analyse- und Strategiepapier zur konservativen Erneuerung der CDU/CSU nennt; es wurde auch als   Eislinger Erklärung  bekannt.

 

 

Das Grundsatzprogramm der JU Brandenburg können Sie hier

 207488_GRUNDSATZPROGRAMM_JUNGE_UNION_BRANDENBURG   herunterladen.

 

Hier geht es  zur Seite  der JU Brandenburg.

 

Das zurückgezogene Analyse- und Strategiepapier zur konservativen Erneuerung der CDU/CSU  der JU Göppingen können Sie hier  Die_K-Frage_Strategiepapier_der_PG_Konservatives_Profil  herunterladen.

Schäubles Waterloo – Bundesverfassungsgericht: Die Euro-Rettung steht unter dem Verdacht des Verfassungsbruchs

Die Szene am 5. Juli in Karlsruhe ist ebenso gespenstisch wie politisch explosiv. Da erklärt das höchste deutsche Gericht, es wolle die hunderte von Milliarden kostende Rettung der Euro-Währung rein rechtlich „unter Ausschluß ökonomischer Argumente“ (so der Präsident des Bundesverfassungsgerichts) behandeln. Da rechtfertigt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) seinen Aktionismus in dieser Sache damit, man habe im Mai 2010 vor der „Notsituation“ gestanden, eine Staatspleite Griechenlands mit unabsehbaren Folgen für das Finanzsystem und die Gemeinschaftswährung abwehren zu müssen – eine mögliche Kettenreaktion, gefährlicher als die nach dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers im Herbst 2008.

Wie viele Straftatbestände kommen hier zusammen? Der deutsche Finanzminister bekennt sich offen – wie seine bisherige französische Amtskollegin Christine Lagarde, die neue Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) – zum Bruch der EU-Verträge, die genau dieses, nämlich die Haftung von EU-Staaten für andere (No-Bailout-Klausel) ausschließen. Schäuble betreibt mit Steuergeldern, was privatrechtlich unter Strafe steht: Konkursverschleppung in Griechenland und anderen Defizitländern der Euro-Zone. Und was noch schwerer wiegt: Er geht über „das Königsrecht des Parlaments“ (so einer der Verfassungsrichter) hinweg und verpfändet eine dreistellige Milliardensumme fast in der Größenordnung des Bundeshaushaltes auf Jahre hinaus für Hilfsaktionen, von denen er noch nicht einmal darlegen kann, ob diese Reparaturen am Haus Europa überhaupt notwendig sind und wem sie nützen: Griechenland, dem Finanzsektor, der sein in Griechenland verzocktes Geld dadurch wieder erhält, oder dem Euro. Und das aus dem Munde eines Ministers, der bei Amtsantritt geschworen hat, „Schaden vom deutschen Volk abzuwehren“ (Artikel 56 Grundgesetz). In jedem anderen demokratischen Land sähe sich ein solcher Finanzminister den bohrendsten Fragen von Öffentlichkeit, Medien sowie der parlamentarischen Opposition ausgesetzt. Doch diese interessiert offenbar der Frauen-Fußball mehr als die Perspektiven der Staatsfinanzen. Jetzt wäre Unruhe allererste Bürgerpflicht – denn es geht nicht nur um die Zahlungs- und Funktionsfähigkeit des Staates, sondern das Einkommen aller Bürger „nach Steuerabzug“. Dieser Staat dürfte nach Erfüllung der für Europa eingegangenen Verpflichtungen noch weniger „netto“ von „brutto“ übrig lassen als bisher. Wolfgang Schäuble weiß, warum er die Steuersenkungspläne seines FDP-Kollegen Philipp Rösler aus dem Wirtschaftsressort und seiner Kanzlerin für „Träumereien“ hält.

Kein Parlament, auch nicht das deutsche, darf unter Zeitdruck und dem Zwang einer „behaupteten, aber nicht bewiesenen Notsituation“ seine Kontrollpflichten vernachlässigen, so Dietrich Murswiek, Direktor des Instituts für Öffentliches Recht an der Uni Freiburg und Prozeßvertreter des in Sachen Euro-Rettung klagenden CSU-Bundestagsabgeordneten Peter Gauweiler. Diese Kontrollpflichten sind unabdingbar. „Not kennt kein Gebot“, gilt nicht für den Gesetzgeber. Doch hat diese angebliche Notsituation wirklich bestanden und besteht sie noch immer?

Der Verfasser hat dem Gericht erläutert, warum erst die überstürzt und mit fragwürdiger Begründung beschlossenen „Rettungsschirme“ für Griechenland und den Euro die jetzigen Probleme geschaffen haben. Hätte man Griechenland im Mai 2010 keine Hilfe gewährt, was wäre geschehen? Das Land hätte die Euro-Zone verlassen, es hätte seine neue Währung kräftig abgewertet. Das Ausland hätte Griechenland freiwillig einen Schuldennachlaß („haircut) anbieten müssen, denn die Alternative wäre gewesen, kein Geld aus Athen zu bekommen, weil es seine Auslandstransfers eingestellt hätte. Griechenland befände sich seit einem Jahr auf Erholungskurs, denn es brauchte weder die demokratiefeindlichen noch die ökonomisch unsinnigen Auflagen von EU und IWF erfüllen. Der Euro wäre nach dem Ausscheiden der Konkursstaaten kräftiger denn je! Denn aus wie vielen Staaten eine Währungsunion besteht – aus 17, 16 oder nur 12 – kann nicht politisch beschlossen werden. Das entscheidet einzig und allein die innere Stabilität der die Währungsehe eingehenden Staaten (und ihr Wille, sie auch zu wahren).

Wie auch immer man es dreht und wendet: Ein Finanzminister, der seinen Haushalt sprengt, Deutschlands Rolle als Finanzier konkursreifer Staaten in Europa unbegrenzt festschreibt, seine Mitbürger um den Gegenwert ihrer hart verdienten und erbrachten Steuerleistungen prellt, indem er es ermöglicht, daß europäische Pleitestaaten die eigene Steuerleistung durch Kredite und Hilfszahlungen aus der EU „ersetzen“ können und diese Generation und die folgenden aufs Schwerste mit untragbaren Steuerhypotheken belastet – ein solcher Finanzminister wäre in jedem anderen Land politisch ein toter Mann. Wollte Angela Merkel wirklich Schaden vom deutschen Volk abwehren, (was auch sie geschworen hat) und ihr Überleben im Amt sichern, sie müßte diesen Minister jetzt entlassen. Denn nach dem Spruch aus Karlsruhe, wie immer er ausfällt, ist es für sie zu spät. Dann haftet auch sie für einen Minister, der mit Starrsinn, Unbelehrbarkeit oder mangelnden Fachkompetenz – man kann sich den Grund aussuchen – sie und ihr Kabinett ins politisch Aus manövriert hat.

 Ihr

Wilhelm Hankel

Dieser Artikel von Prof. Dr. Hankel erschien in der “jungen freiheit”  29/11.

Die wahren Herren im Reichstag: Bundestag entfernt die Nationalfarben für EU-Flagge

Erneut zeigen Deutsche Politiker und Parlamentarier ihr wahres Gesicht gegenüber dem eigenen Volk. Wer in diesen Zeiten noch an Demokratie und Freiheit in Deutschland glaubt, leidet entweder an Realitätsverlust oder ist hoffnungslos verdummt.

Nachfolgender Artikel bei “Blaue Narzisse” zeigt eindeutig auf, mit welcher Ignoranz und Frechheit gegen bestehende Bestimmungen seitens der Parlamentarier in Berlin verstoßen wird.

Geschrieben von: Alexander Schleyer
Mittwoch, den 11. Mai 2011 um 07:14 Uhr
Gestern geisterte die Meldung durch die Presse. Wäre es nicht schon Mai, so könnte man Gelesenes als einen Aprilscherz deuten. Von einem der vier Türme des Reichtages ließ Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) die Nationalflagge entfernen und durch das blau-goldene Banner der EU ersetzen. Zwar widerspricht das jeglicher Protokolle, aber man werde die Protokollordnung dahingehend ändern, daß auch in Zukunft der eurokratische Alleingang des Herrn Lammert auf dem bundesdeutschen Parlament wehe. Ausdrücklich befehlen die Dienstanweisungen der Bundesrepublik Deutschland, daß auf politischen und militärischen Liegenschaften die Bundes- bzw. Bundesdienstflagge zu hissen sei.

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Konservative Wählervereinigung verklagt ultralinken Sozialwissenschaftler

Originaltext von Torben Grombery beim   “KOPP Verlag”

Der politische Kampf gegen rechts, der längst nicht mehr nur auf tatsächliche Extremisten beschränkt ist, sondern sich auch auf die demokratische Rechte erstreckt, nimmt immer skurrilere Formen an. Das muss jetzt die Wählervereinigung »Bürger in Wut« (BIW) erfahren – eine konservative Gruppierung, die mit einem Abgeordneten im Landtag von Bremen vertreten ist. Auch wenn BIW Missstände ohne falsche Rücksichtnahme auf die Regeln der Political Correctness deutlich anspricht und den Etablierten immer wieder auf die Füße tritt, steht die Organisation zweifelsohne auf dem Boden des Grundgesetzes. Doch das ficht die radikale Linke in Deutschland nicht an. Und wenn die Verlautbarungen eines missliebigen Kontrahenten wie BIW nichts hergeben, um ihn in der rechten Ecke zu verorten, dann bastelt man sich die erforderlichen Nachweise eben selbst zusammen.

Die bundesweite Wählervereinigung »Bürger in Wut« (BIW) wurde 2004 gegründet. Bei der Bremischen Bürgerschaftswahl im Mai 2007 gelang BIW im Wahlbereich Bremerhaven aus dem Stand der Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde. BIW ist derzeit die einzige konservative Gruppierung, die es aus eigener Kraft geschafft hat, in einen Landtag einzuziehen. Das 87 Seiten starke Bundesprogramm der »Wutbürger« ist Manifest für eine demokratisch-konservative Politik mit sozialer Ausrichtung. Das Papier hebt sich in seiner thematischen Breite und der Qualität erkennbar von den Forderungskatalogen anderer rechter Kleinparteien ab. BIW sieht sich strategisch als ein konservatives Zukunftsprojekt für Deutschland und will enttäuschten bürgerlichen Wählern eine neue politische Heimat bieten. Der Bedarf an einer solchen Partei ist heute so groß wie nie. Denn mit ihren Kapriolen in der Atomfrage haben CDU und FDP ihre Glaubwürdigkeit beim Wähler endgültig verspielt. Schon jetzt sind es vor allem konservativ gesinnte Menschen, die bei Wahlen lieber zu Hause bleiben. Gelänge es einer neuen Partei, dieses Potenzial zu mobilisieren, würde das die politische Landschaft in Deutschland nachhaltig verändern und dem Linksruck in unserer Gesellschaft ein Ende setzen.

Es sind aber nicht nur Konzept und Programmatik, die BIW von anderen Rechtsparteien unterscheidet, sondern auch die Integrität des Personals. Der charismatische Bundesvorsitzende Jan Timke, der sich auf der Facebook-Seite der Wählervereinigung auch gerne mal mit Deutschlandfahne zeigt, ist zugleich Mitglied der Bremischen Bürgerschaft. Timke nutzt den Landtag als ein Forum, um immer wieder Themen und Probleme  ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen, die von den etablierten Parteien unter den Teppich gekehrt werden. Es war Timke, der die Machenschaften der kurdisch-arabischen Großfamilie M., die in Bremen weite Teile der Organisierten Kriminalität beherrscht, auf die parlamentarische Tagesordnung setzte. Darüber hinaus prangert Timke Filz und Vetternwirtschaft in der Bremischen Politik an, die in Deutschlands kleinstem Bundesland besonders ausgeprägt ist. Weil Bremen unter allen Bundesländern die höchste Zahl von Straftaten bezogen auf die Einwohnerzahl ausweist, fokussiert BIW in der parlamentarischen Arbeit auch die Innere Sicherheit. Aktuellen Wahlumfragen zufolge hat BIW beste Chancen, bei den am 22. Mai 2011 anstehenden Landtags- und Kommunalwahlen in Bremen den Wiedereinzug ins Parlament zu schaffen, und das mit einem deutlich höheren Stimmenanteil als 2007. Eine von der Bremer Bild-Zeitung Ende vergangenen Jahres in Auftrag gegebene Meinungserhebung sieht BIW landesweit bei 5,5 Prozent der Stimmen. Vor diesem Hintergrund ist es kein Wunder, das die Nervosität im Lager des politischen Gegners wächst. Nun treten auch »Extremismusforscher« aus der ultralinken Ecke auf den Plan und versuchen, »Bürger in Wut« auf scheinbar wissenschaftlicher Grundlage als »rechtspopulistisch« zu verunglimpfen.

Ein prominentes Beispiel ist der Sozialwissenschaftler Alexander Häusler, seines Zeichens Mitarbeiter der »Arbeitsstelle Neonazismus«, die an der Fachhochschule Düsseldorf beheimatet ist. Als »Experte für Rechtsextremismus« wird Häusler immer wieder in den Medien zitiert und hat auch Auftritte im Fernsehen, wo er seine Sicht der Dinge zu Entwicklung im rechten politischen Spektrum zum Besten gibt. Glaubt man einer aktuellen Pressemitteilung der »Bürger in Wut«, dann scheint der politische Kampf gegen rechts für Häusler im Zweifel wichtiger zu sein als wissenschaftliche Redlichkeit. BIW hat jedenfalls eine Unterlassungsklage gegen den Extremismusforscher beim Landgericht Berlin eingereicht. Konkret geht es um ein Buch zum Thema »Rechtspopulismus«, das Häusler vor zwei Jahren veröffentlichte. Hier ein Auszug aus der Presseerklärung von »Bürger in Wut«:

In seinem 2008 erschienenen Buch Rechtspopulismus als »Bürgerbewegung« heißt es an einer Stelle zu BÜRGER IN WUT:

»Diese im Jahr 2004 gegründete Wählvereinigung trat ebenfalls mit rassistischen Forderungen in Erscheinung – so etwa mit der Forderung nach ›Rückkehr zum Abstammungsprinzip, wonach Deutscher nur sein kann, wer abkömmlich deutscher Staatsangehöriger ist‹

Laut Fußnote will Häusler diesen Satz wörtlich dem Programm der BÜRGER IN WUT entnommen haben.

Diese Behauptung ist aber unrichtig. Tatsächlich hieß es in der damals gültigen Version des BIW-Bundesprogramms:

»Rückkehr zum Abstammungsprinzip, wonach Deutscher nur sein kann, wer Abkömmling deutscher Staatsangehöriger ist oder die deutsche Staatsangehörigkeit nach erfolgreicher Integration erworben hat

Den letzten Teil der BIW-Forderung hat Häusler weggelassen, um seinen absurden Rassismusvorwurf unterfüttern zu können. Erschienen ist das Buch von Häusler im VS-Verlag, der zur renommierten Springer Fachmedien Verlagsgruppe gehört. Der Verlag hat sich nach einer Abmahnung durch BIW dazu verpflichtet, die Falschbehauptung in künftigen Veröffentlichungen nicht mehr zu verbreiten. Autor Alexander Häusler will diesem Beispiel bislang nicht folgen und hält an der strittigen Passage seines Werkes fest. Deshalb hat BIW jetzt geklagt.
Sollte Alexander Häusler gerichtlich zur Unterlassung seiner Äußerungen verurteilt werden, dürften linke Intellektuelle in Zukunft sehr viel vorsichtiger agieren, wenn es gilt, rechtsdemokratische Parteien und Vereinigungen in ihren wissenschaftlichen Schriften öffentlich zu diskreditieren. Für die Fairness der politischen Debatte in Deutschland wäre das sicherlich ein Gewinn.

Fachkräfte gesucht

Zwei dpa-Meldungen vom 20. April 2011

Die Überschrift des ersten Artikels:  „Spitzenpositionen erreichen deutsche Schüler in keinem Fach.“

 Zitat aus dem Artikel: „Europa muss sich anstrengen. Sonst verfehlen die EU-Staaten die Bildungsziele, die sie sich selbst gesetzt haben. Zu den Problemen in Deutschland zählen mangelnde Leistungen im Lesen.“

Jeder fünfte Schüler kann mit 15 Jahren immer noch nicht gut genug lesen, das bezieht sich auf den EU-Durchschnitt. In Deutschland tun sich 18,5 % der 15-jährigen schwer in der Disziplin Lesen.

Schwächer als andere sei Deutschland, wenn es um den Anteil der Abiturienten und Hochschulabsolventen gehe. 73,7 % der 22-jährigen haben in Deutschland das Abitur oder eine Lehre (gemeint ist wahrscheinlich ein Lehrabschluss, d.V.) in der Tasche.

 Die Überschrift des zweiten Artikels:  „Zuwanderung soll forciert werden.“

 Hier der ganze Artikel: „Ein parteiübergreifendes Konzept für die gesteuerte Zuwanderung von Hochqualifizierten hat sich eine neue Arbeitsgruppe zum Ziel gesetzt. Der Reformvorschlag soll dem absehbar stark zunehmenden Fachkräftemangel entgegenwirken. Er soll im Bundestag und Bundesrat mehrheitsfähig sein und bis Oktober vorliegen. Das Gremium unter Leitung des einstigen Verteidigungsministers Peter Struck (SPD) und des früheren NRW-Integrationsministers Armin Laschet (CDU) trat gestern in Berlin an die Öffentlichkeit. Das Gremium firmiert unter dem Namen „Hochrangige Konsensgruppe Fachkräftebedarf und Zuwanderung„ und wurde von einem Konsortium aus fünf großen Stiftungen initiiert. Aus Sicht der „Konsensgruppe“, zu der allerdings kein Vertreter der Linken hinzugezogen wurde, hat das Zuwanderungsgesetz von 2005 zu hohe Hürden für Hochqualifizierte aus sogenannten Drittstaaten errichtet.“

 Da fragt sich der interessierte Beobachter, was aus Deutschland mittlerweile geworden ist. Das Schulsystem ist nicht mehr in der Lage, seinen Schülern das zu vermitteln, was sie für die Arbeitswelt brauchen. Ein Trauerspiel sondergleichen. Es bedarf keiner neuen „Hochrangigen Arbeitsgruppe“ um die Ursachen für die Misere herauszufinden. Nachdem in den letzten Jahren keine nennenswerte Besserung zu erkennen ist, hat man sich höheren Ortes anscheinend damit abgefunden und versucht stattdessen, „Hochqualifizierte“ aus Drittstaaten zu gewinnen.

Dies stellt ein doppeltes Problem dar. Zum einen dürfte es schwierig bis unmöglich sein, solche Leute für eine Zuwanderung in ein Land, das sich gesellschaftlich und wirtschaftlich in einer Abwärtsspirale befindet, zu gewinnen.

Zum anderen war Deutschland dafür bekannt und zu Recht geschätzt, eine Ausbildungsstätte von hoher Qualität nicht nur für das eigene Volk, sondern für weite Teile der Welt zu sein.

Von den anderen mit einer ansteigenden Zuwanderung auftretenden Problemen ganz zu schweigen. Wobei die wirklich Qualifizierten hier das geringste Potential an Problemfällen darstellen dürfte.

 Statt sich mit solchen Überlegungen in eine neue Kommission zu flüchten und so zu tun, als ginge man hier wirklichen Problemlösungen nach, sollte es die vordringlichste Aufgabe für unsere Politiker sein, alles daran zu setzen, das ganze Ausbildungssystem bei uns zu reformieren und wieder auf einen Standard zu bringen, den wir schon mal hatten. Des weiteren muß alles getan werden, um Arbeitslose, unter denen sich auch viele Qualifizierte befinden, in feste Arbeitsstellen zu bringen, sprich: Es müssen genügend Arbeitsplätze zur Verfügung stehen.

Auch steht ein erhebliches Reservoir an älteren Fachkräften für den Arbeitsmarkt zur Verfügung. Die meisten Firmen bevorzugen jüngere, und damit billigere, Arbeitskräfte.  

Nicht nur die Politik, auch die Industrie muß sich Versäumnisse ankreiden lassen. Hat sie es doch in weiten Teilen versäumt, genügend Fachkräfte auszubilden. Stattdessen setzt man auf Globalisierung, und zwar nicht nur durch Verlagerung der Produktion ins billiger produzierende Ausland, sondern auch auf die Strategie, „billige“ Arbeitskräfte zu importieren und damit das Lohngefüge bei uns nachhaltig zu senken.

Dazu kommt, dass viele gut ausgebildete, auch „Hochqualifizierte“, Jahr für Jahr Deutschland den Rücken kehren. Hier sollte man sich Gedanken machen, wie man diese Menschen im Lande halten kann.

Zwei Zeitungsmeldungen von einem Tage, die einem die ganze desolate Verfassung und das planlose und wenig zielgerichtete Herumrudern der Verantwortlichen deutlich werden lassen.

Wie war das nochmal mit dem mit dem Titel des geschmähten Buches?

„Deutschland schafft sich ab.“

    jma

Österreich – “Die Presse”: Türkei-Beitritt „sprengt“ EU-Budget

Türkei-Beitritt „sprengt“ EU-Budget

12.04.2011 von OLIVER GRIMM (Die Presse)

Als EU-Mitglied hätte die Türkei Anspruch auf 125 Milliarden Euro Strukturförderungen: mehr als ein Drittel des verfügbaren Geldbetrags. Die Europäische Kommission, wollte diese Zahlen nicht kommentieren.

Brüssel. Was würde es kosten, wenn die Türkei und Kroatien bereits jetzt Mitglieder der Europäischen Union wären? Diese Frage hat der deutsche Europaabgeordnete Markus Pieper (CDU) dem Beratungsunternehmen Gefra in Münster gestellt, das auf die Bewertung der Regional- und Strukturpolitik der Union spezialisiert ist. Die Antwort hat es in sich: Die Türkei hätte in der laufenden Finanzperiode der Jahre 2007 bis 2013 Anspruch auf EU-Subventionen im Ausmaß von 124,9 Milliarden Euro aus den sogenannten Strukturfonds. Kroatien dürfte 7,6 Milliarden Euro in Brüssel einfordern.

Allein ein türkischer EU-Beitritt, der derzeit in den Sternen steht, würde somit mehr als ein Drittel der im genannten Zeitraum verfügbaren Strukturfonds von 346 Milliarden Euro ausmachen. „Angesichts dieser Zahl wird sehr schnell klar, dass das die Aufnahmekapazität der EU sprengen würde“, sagte Pieper am Dienstag. Nicht einkalkuliert sind allerdings potenzielle Beitragszahlungen der neuen Mitglieder.

Die Europäische Kommission, die seit 2005 mit der Türkei verhandelt, wollte diese Zahlen nicht kommentieren. „Es ist verfrüht, über die Höhe der Förderungen zu spekulieren, welche die Türkei als Mitgliedstaat erhalten würde. Diskussionen über diese Frage sind der Schlussphase der Beitrittsverhandlungen vorbehalten“, teilte die Sprecherin von Erweiterungskommissar Štefan Füle der „Presse“ mit. Seit dem Jahr 2007 hat die Türkei laut Kommissions-Statistik rund drei Milliarden Euro für die Hilfe zum Beitritt erhalten. Heuer sind es 781,9 Millionen Euro, im Jahr 2012 werden es fast 900 Millionen Euro sein.

Fördersystem ist ausgereizt

Diese Studie bringt eine Tatsache auf den Punkt, die weder Füle noch seine Kollegen für Regional- und Sozialpolitik, der Österreicher Johannes Hahn und der Ungar László Andor, verleugnen können: Das System von EU-Subventionen für neue Straßen, Abwasserkanäle, Arbeitsmarktprogramme und ähnliche Maßnahmen zur Verbesserung der regionalen Struktur ist für eine weitere Erweiterung der Union nicht tauglich. Die Studienautoren sind nämlich unter der Annahme zu ihrem Ergebnis gekommen, dass die Türken und Kroaten bei der Berechnung der ihnen zukommenden Förderungen so behandelt werden wie die zehn neuen EU-Staaten der Erweiterungswellen der Jahre 2004 und 2007.

Das ist politisch betrachtet logisch. Denn weder die Türkei noch Kroatien werden auf das verzichten wollen, was man ähnlich armen Ländern wie Bulgarien oder Rumänien zuerkannt hat. Doch angesichts der Nachwehen der Rezession und einer steigenden Skepsis gegenüber der Union sind die nationalen Regierungen nicht willens, das EU-Budget zu vergrößern. Eine Ausweitung der Strukturmittel um mehr als ein Drittel, nur um die Türken so zu behandeln wie die Griechen: undenkbar.

 

Hahns Geschenk an Frankreich

Pieper hat den Bericht des Europaparlaments über die Zukunft der EU-Kohäsionspolitik nach dem Jahr 2013 entworfen, und er kann mit einigen diesbezüglichen Ideen von Kommissar Hahn nichts anfangen. Zum Beispiel bezweifelt er, dass eigene Programme für Flussläufe (zum Beispiel Hahns Donauraum-Strategie) „einen zusätzlichen Nutzen bringen“. Auch der Idee, eine neue Förderkategorie von Regionen einzuführen, deren Wirtschaftsleistung zwischen 75 und 90 Prozent des EU-Mittels beträgt, kann Pieper nichts abgewinnen: „Allein dadurch werden in Frankreich elf Regionen förderbar, die es bisher nicht waren.“ Stimmt nicht, sagt Hahns Sprecher zur „Presse“. Frankreich bekäme kraft dieses Vorschlags acht neue förderwürdige Regionen, nicht elf.

Eine Aufstellung über die Regionalförderung “Die Presse” finden Sie hier

(“Die Presse”, Print-Ausgabe, 13.04.2011)

Gastbeitrag: Landtags-, Bürgerschafts- und Kommunalwahlen 2011 – Keine Altparteien mehr wählen!

Keine Altparteien (Kartellparteien) mehr wählen!

FLUGBLATT RUNTERLADEN

Dieses Jahr ist wirklich ein kleines Superwahljahr.

Vor allem den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz muss besondere Beachtung geschenkt werden.

Wird sich in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt endlich die „ostdeutsche Widerspenstigkeit“ zeigen? Denn traditionell, und immer noch aus den Erfahrungen von `89 schöpfend, lässt man sich dort nicht mehr so leicht von einer Obrigkeit verleiten. Und der unsägliche Islamhinweis des unsäglichen Bundespräsidenten Wulff gerade zum 20 Jahrestag der deutschen Einheit – einer Sache die fast jedem Ostdeutschen tief am Herzen liegt – ist dort sehr negativ angekommen.

Und können im heutigen Osten die nationalen Kräfte die Krise für sich nutzen?

Schadete der Rummel um S21 der CDU in Baden-Württemberg? Oder die Aussage des (angeblichen) „neuen“ Gesichtes und (angeblichen) Merkel-„Widersachers“ Mappus, der sich in bester Cem-Özdemir-Manier gegen Volksentscheide, wie in der Schweiz aussprach?

Wer hält dagegen, dass auch bei einem Wahlsieg der im Umweltschutzmäntelchen getarnten Kommunisten von Bündnis 90/Die Grünen diese keinen Deut am S21-Projekt ändern würden? Weil alternativlos?

Wie schaut es in Rheinland-Pfalz aus? Hat man die Krise bisher besser bestehen können? Bleibt man der alten Tante SPD treu? Kocht man weiter sein provinzielles Süppchen mit dem unfähigen geschassten Ex-SPD-Vorsitzenden an der Macht und der Hoffnung, dem globalisierten Wind entkommen zu können?

Aber auch ein Blick auf die Bürgerschafts- und Bezirksversammlungswahlen in Hamburg lohnt sich. Immerhin hat man hier vor einem Jahr mittels einer Volksabstimmung die geplante Schulreform zum Stürzen gebracht – ein Umstand, der den Grünenvorstand und Doppelstaatsbürgler Özdemir zu der Aussage veranlasste, Volksabstimmungen zukünftig nur noch dann zuzulassen, wenn diese „ergebnissicher“ wären! (Das muss man wiederholen: Volksabstimmungen nur, wenn ergebnissicher!).

Wie werden die Hamburger heute entscheiden? Haben sie nicht nur bei der Schulreform, sondern auch im großen Rahmen mit den Altparteien gebrochen?

Haben die Hamburger erkannt, dass man etwas bewegen kann? – Auch gegen den Machtblock der Altparteien.

Und Berlin? Ist Berlin wirklich schon verloren?

Zumindest die pro Deutschland-Demonstration am 28.11.2010 lies nicht alle Hoffnungen schwinden. Die dort tätigen Köpfe sind fähig, und man hat in recht kurzer Zeit ein ansehnliches Grüppchen aktiv tätiger Menschen zusammenbekommen. Und bis September ist auch noch etwas Zeit.

Auch Die Freiheit hat sich auf den Weg gemacht, in Berlin mitentscheiden zu dürfen.

In Bremen hat Jan Timke von BIW – Bürger in Wut vorzügliche Arbeit geleistet. Es ist immer wieder ein Vergnügen, seine Reden bei you Tube zu verfolgen. Glückwunsch und alle besten Grüße diesem engagierten Menschen.

Gleichwohl drängt sich angesichts der Umstände zur letzten Bremer Wahl eine Frage auf. Und nach der Wahl in NRW eine weitere:

- Haben wir in Deutschland überhaupt noch richtig freie Wahlen?

- Und stimmen die Wahlergebnisse?

Und daraus folgend: Welche Chancen haben neue politische Kräfte überhaupt? Und was gilt es, zu tun?

Zu den Wahlergebnissen:

Zur letzten Bremer Wahl hatten die Bürger in Wut nach der ersten Auszählung die 5%-Hürde erstaunlicherweise mit nur einer Stimme verpasst!

Natürlich war der Wahlbetrug offensichtlich, zumal auch die Wahlprognosen die BIW sicher im Bremer Landtag sahen.

Man musste sich durch alle Instanzen klagen. Ergebnis war, dass zwar Neuwahlen durchgeführt wurden, aber nur in einem einzigen Wahlbezirk.

Dort bekamen die BIW 27,6% und somit einen Platz im Bremer Landtag.

Der Skandal daran ist, dass die BIW mit gesamt ca. 25% Stimmenanteil in der letzten Legislaturperiode die zweitstärkste Kraft in Bremen gewesen wären!

Das sind Zustände, die man vielleicht in einem afrikanischen Drittweltland erwarten würde, aber doch nicht mitten in Europa!

Während eine Merkel in diesen Tagen Demokratie für Ägypten fordert, und sich auch nicht scheut, Russland oder China zu kritisieren, ist in diesem Land eine Wahl so gefälscht worden, dass Regierungsbeteiligungen unmöglich gemacht wurden.

Nicht umsonst haben die Bürger in Wut für die jetzt anstehenden Wahlen in Bremen OSZE-Wahlbeobachter angefordert. Anfordern müssen!

Ausländische Wahlbeobachter, um demokratische Wahlen in der Bundesrepublik Deutschland gewährleisten zu können. Ein Armutszeugnis für unser Land und unsere politische Kultur und unsere politische Klasse.

Ein Beweis aber auch, dass sich eben gerade die Altparteien von Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit vollständig entfernt haben, nicht ohne dabei aber genau die politischen Kräfte, welche das wieder einfordern, als Nazis oder Rechtspopulisten zu diffamieren.

Und es sollte uns Mahnung sein, was man von diesen von der Macht besessenen Altparteien noch erwarten kann; insbesondere zusammen mit ihren der Demokratie sowieso nicht gut gewogenen Freunden der EU-Spitze.

Aber auch in NRW gab es Unstimmigkeiten bei der Auszählung. In Wahlbezirken, wo bekanntermaßen viele Migranten Ausländer als Wahlhelfer tätig waren, hatte PRO NRW nur auf Zehnerstellen gerundete Stimmen. In anderen Wahlkreisen wurden je 56 und 43 Stimmen für PRO NRW als ungültig erklärt. Nur durch Nachzählungen konnte das festgestellt werden.

Dazu kommt, dass in NRW die jeweiligen Wahlhelfer im jeweiligen Wahlraum (also dem Raum, in dem die Wahlurne steht) nicht etwa zufällig zusammengestellt wurden, sondern hier die Möglichkeit bestand, dass dort gleich eine sich selbst als Wahlhelfer gemeldete Gruppe schalten und walten konnte, wie sie wollte. Denn selbst zumindest eine (staatliche) Person pro Raum wurde nicht gewährleistet!

Solche haarsträubenden Zustände herrschen heutzutage bei „demokratischen Wahlen“!

Diese Dinge, die nur die Spitze des Eisberges darstellen, und die sich bei weiteren Stimmverlusten der Altparteien sicherlich auch noch verstärken werden, lassen den Schluss zu, dass die heutigen Wahlen nicht mehr als demokratisch zu bezeichnen sind.

Verstärkt wird das durch eine Betrachtung der Geschehnisse, die sich VOR einer Wahl abspielen.

Viele Menschen in diesem Land wissen nicht, dass Mitstreiter von PRO NRW geschlagen wurden.

Viele Menschen in diesem Land wissen nicht, dass Wahlstände von PRO NRW unter den Augen von anwesenden Polizisten von Antifa- und/oder Ausländergruppen überfallen wurden. Leute wurden geschlagen, Tische und Schirme zerstört.

In welch einem Land leben wir eigentlich? Haben wir schon wieder Weimarer Verhältnisse?

Und in Berlin konnte die Partei Die Freiheit keinen Parteitag abhalten, weil sie schlichtweg keine entsprechenden Räumlichkeiten angemietet bekamen, bzw. die Vermieter aufgrund eines Hetzbriefes der Grünen nicht mehr an die Partei vermieten wollten

Die pro Deutschland Bewegung, der es ähnlich erging, hat sich in Berlin einen Raum im Schöneberger Rathaus anmieten müssen, da zumindest öffentliche Räume – weil der Gesellschaft gehörend – jedem zur Verfügung zu stellen sind. Aber selbst dabei gab es große Probleme.

Zusammengefasst muss festgestellt werden, dass neue politische Kräfte massiv behindert und bekämpft werden. Die demokratischen Grundregeln sind ausgesetzt.

Eine der Ursachen ist, dass in der politischen Struktur dieses Landes keine ausreichend starke Trennung von Verwaltung – als Schützer der staatsbürgerlichen Rechte  - und Macht besteht.

Normalerweise müsste es eine Verwaltung geben, welche unabhängig von der jeweils Macht ausübenden Partei agiert, und somit – natürlich selbst auch mit den entsprechenden Mitteln ausgestattet – das Hervorkommen neuer politischer Kräfte schützt.

Heute ist es so, dass diejenigen, welche verwalten, gleichzeitig durch Änderungen der politischen Machtverhältnisse in Gefahr kommen. Und somit werden die jetzigen Machthaber gestützt.

Diese Trennung ist nicht ausreichend vorhanden, und dort wo sie besteht, trotzdem durch den jahrzehntelangen Parteienfilz der Altparteien außer Kraft gesetzt.

Im Klartext bedeutet das, dass im Alltag des öffentlichen Dienstes allzuoft nicht Qualifikation, sondern Parteibuch über die Beförderung entscheidet. Unabhängig kann man solche Mitarbeiter dann aber nicht mehr nennen.

Desweiteren besteht bei den Altparteien nicht im Ansatz die Bereitschaft, nötigenfalls demokratisch begründet Platz zu machen. Die Ursache dafür liegt nicht zuletzt darin, dass sich in den Spitzen der heutigen Altparteien nur noch Berufspolitiker tummeln, die persönlich im Falle des Machtverlustes in arge berufliche Schwierigkeiten kämen.

Dies würde besonders dann durchschlagen, wenn das gesamte Machtkartell der Altparteien durchbrochen wäre und die neuen politischen Kräfte im Gegensatz zur bisherigen Praxis keine Dankesposten bei der EU, beim Deutschen Radfahrerverband oder Ähnlichem vergeben würden. Auch deswegen besteht die nackte Angst dieser Leute vor neuen demokratischen Parteien. Und deswegen die massive Diffamierung der neuen demokratischen Parteien.

Es soll angemerkt sein, dass es das Beste wäre, die Partei Die Freiheit würde ihren Bundesparteitag im Ausland abhalten. Etwas besseres, als diese internationale Aufmerksamkeit kann den neuen demokratischen Kräften Deutschlands nicht passieren.

Was kann man tun?

Eine der Altparteien zu wählen, ist vor diesem Hintergrund geradezu als fahrlässig zu bezeichnen.

Eine Möglichkeit wäre, zum vollständigen Wahlboykott, also zur Nichtwahl, aufzurufen.

Man stelle sich vor, die Wahlbeteiligung stünde bei nur etwa 15%!

Der Gesichtsverlust der Altparteien wäre enorm. Die internationale Presse würde diesen Umstand mit Sicherheit nicht verschweigen können.

Gleichzeitig aber verändert man damit nichts. Und zu einem späteren Zeitpunkt könnte noch der Vorwurf kommen, das Volk wäre selber Schuld, wenn man nicht an der Wahl teilnimmt.

Bei der letzten Landtagswahl in NRW sind 41% der Wahlberechtigten zu Hause geblieben. Was daraus wurde, haben wir in einer Bilderserie (unsere deutschen Mädels) dokumentiert.

Also müssen wir die politische Wende, die Abwahl der Altparteien, vorantreiben.

Es müssen so viele Menschen, wie nur möglich zur Wahl gehen. Und brauchen nur keine Altpartei zu wählen.

Damit wäre das System gestürzt. Wenn bei über 80% Wahlbeteiligung nur 30% an die Altparteien gehen, so kommen mindestens zwei neue Parteien über 5%. Selbst in der Opposition, in den Ausschüssen, können die was erreichen! Und sie können zeigen, dass sie es besser können! Und sie werden mit Geld ausgestattet!

Darum unser Aufruf:

Gehen Sie alle unbedingt wählen! Aber wählen Sie auf keinen Fall eine der Altparteien!

Hier können Sie sich nun selber ein entsprechendes Flugblatt herunterladen, ausdrucken und verteilen. Über dem Dreierblock mit der kleinen Schrift können Sie das Blatt falten, dann noch mal falten, und schon haben Sie einen passenden Flyer.

Helfen Sie mit!

Und natürlich müssen wir – das Volk – die Wahlen und die Auszählungen überwachen.

Bitte melden Sie sich freiwillig als Wahlhelfer! Meistens bekommt man dafür auch eine entsprechende finanzielle Entschädigung.

Aber unser Land und unsere Demokratie, unsere Freiheit generell, sind es wert, einen Tag zu investieren.

Oder Sie tun sich mit Freunden zusammen, und kontrollieren die Wahlurnen einfach so.

Es ist nicht verboten, plötzlich frühmorgens neben der Urne zu stehen, und auch bei der Auszählung dabei zu sein.

Man muss nicht überall sein. Man kann aber anhand der überwachten Urnen, deren Ergebnis usw. Unregelmäßigkeiten feststellen.

Denn wenn offiziell was Anderes verlautet wird, als mitgeschrieben wurde, ist der Betrug klar.

Aber auch wenn die CDU in 5 überwachten Lokalen (notgedrungen wegen der Überwachung) bei 15% liegt, und anderswo dann plötzlich bei 35%, ist etwas nicht in Ordnung.

Welche Neupartei Sie wählen, überlassen wir Ihnen. Auch die Partei Bibeltreuer Christen oder die Tierschutzpartei ist eine echte Alternative zum Nichtwählen, bzw. zu den Altparteien.

Mit freundlicher Genehmigung von KAIROS

 http://kairostheos.blogspot.com/2011/02/landtags-burgerschafts-und.html