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JF: Henkel tritt Freien Wählern bei

BERLIN. Der frühere Chef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Olaf Henkel, ist den Freien Wählern beigetreten. Das gab Henkel am Montag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Frei-Wähler-Chef Hubert Aiwanger in Berlin bekannt. Er wolle die Freien Wähler bereits bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein im kommenden Jahr unterstützen. Hauptaugenmerk liege aber auf der Bundestagswahl 2013. Hier sei ein Ergebnis von fünf Prozent plus x angestrebt.

Die Freien Wähler seien die einzige vernünftige politische Kraft, die gegen den „Euro-Rettungswahnsinn“ kämpfe, begründete Henkel seine Entscheidung. Die FDP habe dagegen mit ihrer Unterstützung des Euro-Rettungsschirms „politischen Selbstmord“ begangen.

Henkel strebt kein Mandat an

Seiner Ansicht nach habe die FDP ihren aus drei Eckpunkten bestehenden liberalen Geist aufgegeben. Das Prinzip der Selbstverantwortung sei der Vergemeinschaftung der Schulden gewichen, der Wettbewerb der Harmonisierung, und das Subsidiaritätsprinzip hätten die Liberalen nicht nur aufgegeben, sondern sogar ins Gegenteil verkehrt.

Henkel betonte allerdings, er strebe kein politisches Mandat an. Dafür sei er mit seinen 71 Jahren zu alt. Außerdem wolle er sich seine Unabhängigkeit bewahren. Nur im äußersten Notfall würde er sich einem entsprechenden Wunsch nicht kategorisch verweigern, sagte er. Dies bedeute aber nicht, daß er Interesse an einem Mandat habe.

 

Quelle:

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M57a91c86fa9.0.html?PHPSESSID=49594860c722ff2797d345edde7b80fe

Spiegel-online: Verfassungsschutz soll Zwickauer Zelle 2000 Mark übergeben haben

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Nach den vielen Ungereimtheiten und Widersprüchen, die im Zusammenhang mit den Ermittlungen, oder besser Enthüllungen, bezüglich der NSU-Dönermordserien-VS-Affäre zutage treten, erscheint nun im Spiegel ein weiterer Bericht zum Thema, der als Baustein zu den vielen Absonderlichkeiten hinzugerechnet werden kann.

Wirklich wundern kann man sich schon kaum noch. Die Verstrickungen des Verfassungsschutzes – oder sollte man den “Verfassungsschutz”  eher unter Vorbehalt als solchen so bezeichnen – in diese gesamte Angelegenheit wirft eher die Frage danach auf, ob wir ein “rechtes Problem” oder eine “gefährliche rechtsradikale Szene” haben, oder aber einen handfesten VS-Skandal, somit eher ein Geheimdienst-Problem haben.

Diese undurchschaubar handelnde Behörde, mit ihren Kontakten und Verbindungsleuten, scheint nicht den Rechtsstaat und das Grundgesetz zu schützen, sondern ganz eigene Wege zu gehen.

Bleibt die wesentliche Frage, warum der VS eine gewaltbereite ausländerfeindliche Gruppierung unterstützt, oder gar gründet, verschleiert und im Rahmen von Ermittlungen manipuliert.

Es wird ja gemeinhin und womöglich voreilig unterstellt, der VS sympathisiere mit dieser Geisteshaltung der NSU, radikalen Ausländermördern, stünde teils selbst auf deren Seite – vom Handeln her ja, so scheint es.  Doch kann eine ganz andere Sicht auf die Dinge andere mögliche Motive aufzeigen: Der VS hat die Aufgabe, zu radikalisieren, zu propagieren, dazu beizutragen in der Folge zu diskreditieren und somit Ansichten/ Meinungen zu isolieren, oder kurz gesagt – der VS ist ein mögliches Instrument zur Agitation.

Was die wirklichen Hintergründe und Motive sind, werden wir wohl nie gänzlich erfahren, wie in so vielen Fällen.

 

Hier der Spiegel-Bericht:

Verfassungsschutz soll Zwickauer Zelle 2000 Mark übergeben haben

Der Thüringer Verfassungsschutz hat laut “Bild am Sonntag” eine Geldzahlung an das Zwickauer Neonazi-Trio eingeräumt. Demnach ließ der Geheimdienst der Zelle, der zehn Morde zur Last gelegt werden, über Mittelsmänner rund 2000 Mark für gefälschte Pässe zukommen.

Berlin – Der Thüringer Verfassungsschutz soll eine direkte Geldzahlung an das Zwickauer Neonazi-Trio eingeräumt haben. Demnach ließ der Geheimdienst der Neonazi-Zelle, der mehrere Morde zur Last gelegt werden, über Mittelsmänner mehr als 2000 Mark für gefälschte Pässe zukommen. Das berichtet die “Bild am Sonntag” (BamS). Sie beruft sich auf Aussagen eines Verfassungsschutz-Mitarbeiters, die dieser am 6. Dezember vor der geheim tagenden Kontrollkommission des Thüringer Landtages gemacht haben soll.

 

im Spiegel weiterlesen.

Hans-Olaf Henkel und die Freien Wähler: Pressekonferenz am Montag früh, den 19.12.

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Hans-Olaf Henkel

 

Liebe Mitstreiter, seit heute gibt es keine parlamentarische Kraft mehr, die dem „alternativlosen“ Eurorettungswahnsinn ein Ende bereiten könnte und uns den Weg in eine zentralistische Fiskalunion“ erspart. Am Montag früh um 7 Uhr (Morgenmagazin ARD) werde ich zu der u.a. Pressekonferenz Stellung nehmen. Es geht u….a. um eine Europa-freundliche aber Euro-kritische Ausrichtung der Freien Wähler. Ab Montag gibt es eine Alternative zu beidem: zum Einheitseuro und zur FDP! Viele Grüße Ihr Hans-Olaf Henkel

PRESSEMITTEILUNG vom 16.12.2011 FREIE WÄHLER zu dem gescheiterten FDP-Mitgliederentscheid

Aiwanger: Euroländer müssen aus der Schuldenfalle raus – „Weiter so!“ ist gefährlich für Europa Der Bundesvorsitzende der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger sieht in dem gescheiterten FDP-Mitgliederentscheid gegen einen dauerhaften Euro-Rettungsschirm eine „verlorene Chance für Europa“. Dadurch sei das „Weiter so!“ in der Verschuldungspolitik abgesegnet worden. Aiwanger: „Wir müssen den schwachen Euroländern aus der Schuldenfalle helfen anstatt nur immer frisches Geld für den Schuldendienst zu organisieren. Der dauerhafte Euro-Rettungsschirm ESM wäre ursprünglich erst für Mitte 2013 geplant gewesen, aufgrund der Zuspitzung der Schuldensituation wird er aber jetzt auf 2012 vorgezogen, weshalb auch der eben erst verabschiedete Bundeshaushalt einen Nachtragshaushalt erforderlich machen wird. Deutschland ist am ESM mit 168,3 Milliarden an Bürgschaften und 21,7 Milliarden Euro an Bareinlagen beteiligt, welche über einen Zeitraum von mehreren Jahren fällig werden sollen – sofern sich die Krise nicht weiter verschärft. Aiwanger fordert Kanzlerin Merkel auf, zu ihrer ursprünglichen Strategie vor der ersten Griechenlandhilfe 2010 zurückzukehren, als sie noch für den Ausschluss von defizitären Euroländern und Schuldenschnitt plädiert hatte. Aiwanger: „Wir müssen den schwachen Ländern die Chance geben, sich wieder zu stabilisieren. Dazu müssen ihnen Schulden erlassen werden und sie müssen gegebenenfalls außerhalb der Eurozone die Wettbewerbsfähigkeit wieder zurückgewinnen können. Außerdem müssen bei der Entschuldung von Staaten auch die privaten Gläubiger herangezogen werden. Dann wird weniger spekuliert, den unsoliden Ländern wird die Möglichkeit genommen, an Geld ranzukommen womit sie zur Haushaltsdisziplin gezwungen werden. Momentan werden schwache Länder an die Wand gespielt, die Steuerzahler der starken Länder zahlen die Schuldzinsen für die Geldgeber und am Ende wird dadurch die Partnerschaft innerhalb der europäischen Völker aufs Spiel gesetzt. Der Zusammenhalt Europas wird durch eine falsche Europolitik gefährdet.“

Die FREIEN WÄHLER beabsichtigen zur Bundestagswahl 2013 als liberalwertkonservative Kraft anzutreten und dabei v. a. auch auf Wähler abzuzielen, welche bisher schwarz-gelb gewählt haben. Am 19.12.2011 findet um 10 Uhr im Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40 – Ecke Reinhardtstraße 55, 10117 Berlin, Raum 4 mit Hans-Olaf Henkel eine Pressekonferenz zum Thema: „Alternativen zur Europolitik und zur Parteienlandschaft“ statt.

Wahlen in Berlin – Eine Analyse

Andre F. Lichtschlag hat auf der Netzseite von “eigentümlich frei” eine – wie ich finde – brilliante Wahlanalyse geschrieben. Diesen Artikel kann ich nur zur Lektüre empfehlen!

http://ef-magazin.de/2011/09/19/3193-fdp-nach-berlin-projekt-18-vollendet

Die wahren Herren im Reichstag: Bundestag entfernt die Nationalfarben für EU-Flagge

Erneut zeigen Deutsche Politiker und Parlamentarier ihr wahres Gesicht gegenüber dem eigenen Volk. Wer in diesen Zeiten noch an Demokratie und Freiheit in Deutschland glaubt, leidet entweder an Realitätsverlust oder ist hoffnungslos verdummt.

Nachfolgender Artikel bei “Blaue Narzisse” zeigt eindeutig auf, mit welcher Ignoranz und Frechheit gegen bestehende Bestimmungen seitens der Parlamentarier in Berlin verstoßen wird.

Geschrieben von: Alexander Schleyer
Mittwoch, den 11. Mai 2011 um 07:14 Uhr
Gestern geisterte die Meldung durch die Presse. Wäre es nicht schon Mai, so könnte man Gelesenes als einen Aprilscherz deuten. Von einem der vier Türme des Reichtages ließ Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) die Nationalflagge entfernen und durch das blau-goldene Banner der EU ersetzen. Zwar widerspricht das jeglicher Protokolle, aber man werde die Protokollordnung dahingehend ändern, daß auch in Zukunft der eurokratische Alleingang des Herrn Lammert auf dem bundesdeutschen Parlament wehe. Ausdrücklich befehlen die Dienstanweisungen der Bundesrepublik Deutschland, daß auf politischen und militärischen Liegenschaften die Bundes- bzw. Bundesdienstflagge zu hissen sei.

Zum Weiterlesen    hier klicken…

Fachkräfte gesucht

Zwei dpa-Meldungen vom 20. April 2011

Die Überschrift des ersten Artikels:  „Spitzenpositionen erreichen deutsche Schüler in keinem Fach.“

 Zitat aus dem Artikel: „Europa muss sich anstrengen. Sonst verfehlen die EU-Staaten die Bildungsziele, die sie sich selbst gesetzt haben. Zu den Problemen in Deutschland zählen mangelnde Leistungen im Lesen.“

Jeder fünfte Schüler kann mit 15 Jahren immer noch nicht gut genug lesen, das bezieht sich auf den EU-Durchschnitt. In Deutschland tun sich 18,5 % der 15-jährigen schwer in der Disziplin Lesen.

Schwächer als andere sei Deutschland, wenn es um den Anteil der Abiturienten und Hochschulabsolventen gehe. 73,7 % der 22-jährigen haben in Deutschland das Abitur oder eine Lehre (gemeint ist wahrscheinlich ein Lehrabschluss, d.V.) in der Tasche.

 Die Überschrift des zweiten Artikels:  „Zuwanderung soll forciert werden.“

 Hier der ganze Artikel: „Ein parteiübergreifendes Konzept für die gesteuerte Zuwanderung von Hochqualifizierten hat sich eine neue Arbeitsgruppe zum Ziel gesetzt. Der Reformvorschlag soll dem absehbar stark zunehmenden Fachkräftemangel entgegenwirken. Er soll im Bundestag und Bundesrat mehrheitsfähig sein und bis Oktober vorliegen. Das Gremium unter Leitung des einstigen Verteidigungsministers Peter Struck (SPD) und des früheren NRW-Integrationsministers Armin Laschet (CDU) trat gestern in Berlin an die Öffentlichkeit. Das Gremium firmiert unter dem Namen „Hochrangige Konsensgruppe Fachkräftebedarf und Zuwanderung„ und wurde von einem Konsortium aus fünf großen Stiftungen initiiert. Aus Sicht der „Konsensgruppe“, zu der allerdings kein Vertreter der Linken hinzugezogen wurde, hat das Zuwanderungsgesetz von 2005 zu hohe Hürden für Hochqualifizierte aus sogenannten Drittstaaten errichtet.“

 Da fragt sich der interessierte Beobachter, was aus Deutschland mittlerweile geworden ist. Das Schulsystem ist nicht mehr in der Lage, seinen Schülern das zu vermitteln, was sie für die Arbeitswelt brauchen. Ein Trauerspiel sondergleichen. Es bedarf keiner neuen „Hochrangigen Arbeitsgruppe“ um die Ursachen für die Misere herauszufinden. Nachdem in den letzten Jahren keine nennenswerte Besserung zu erkennen ist, hat man sich höheren Ortes anscheinend damit abgefunden und versucht stattdessen, „Hochqualifizierte“ aus Drittstaaten zu gewinnen.

Dies stellt ein doppeltes Problem dar. Zum einen dürfte es schwierig bis unmöglich sein, solche Leute für eine Zuwanderung in ein Land, das sich gesellschaftlich und wirtschaftlich in einer Abwärtsspirale befindet, zu gewinnen.

Zum anderen war Deutschland dafür bekannt und zu Recht geschätzt, eine Ausbildungsstätte von hoher Qualität nicht nur für das eigene Volk, sondern für weite Teile der Welt zu sein.

Von den anderen mit einer ansteigenden Zuwanderung auftretenden Problemen ganz zu schweigen. Wobei die wirklich Qualifizierten hier das geringste Potential an Problemfällen darstellen dürfte.

 Statt sich mit solchen Überlegungen in eine neue Kommission zu flüchten und so zu tun, als ginge man hier wirklichen Problemlösungen nach, sollte es die vordringlichste Aufgabe für unsere Politiker sein, alles daran zu setzen, das ganze Ausbildungssystem bei uns zu reformieren und wieder auf einen Standard zu bringen, den wir schon mal hatten. Des weiteren muß alles getan werden, um Arbeitslose, unter denen sich auch viele Qualifizierte befinden, in feste Arbeitsstellen zu bringen, sprich: Es müssen genügend Arbeitsplätze zur Verfügung stehen.

Auch steht ein erhebliches Reservoir an älteren Fachkräften für den Arbeitsmarkt zur Verfügung. Die meisten Firmen bevorzugen jüngere, und damit billigere, Arbeitskräfte.  

Nicht nur die Politik, auch die Industrie muß sich Versäumnisse ankreiden lassen. Hat sie es doch in weiten Teilen versäumt, genügend Fachkräfte auszubilden. Stattdessen setzt man auf Globalisierung, und zwar nicht nur durch Verlagerung der Produktion ins billiger produzierende Ausland, sondern auch auf die Strategie, „billige“ Arbeitskräfte zu importieren und damit das Lohngefüge bei uns nachhaltig zu senken.

Dazu kommt, dass viele gut ausgebildete, auch „Hochqualifizierte“, Jahr für Jahr Deutschland den Rücken kehren. Hier sollte man sich Gedanken machen, wie man diese Menschen im Lande halten kann.

Zwei Zeitungsmeldungen von einem Tage, die einem die ganze desolate Verfassung und das planlose und wenig zielgerichtete Herumrudern der Verantwortlichen deutlich werden lassen.

Wie war das nochmal mit dem mit dem Titel des geschmähten Buches?

„Deutschland schafft sich ab.“

    jma

Gastbeitrag: Landtags-, Bürgerschafts- und Kommunalwahlen 2011 – Keine Altparteien mehr wählen!

Keine Altparteien (Kartellparteien) mehr wählen!

FLUGBLATT RUNTERLADEN

Dieses Jahr ist wirklich ein kleines Superwahljahr.

Vor allem den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz muss besondere Beachtung geschenkt werden.

Wird sich in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt endlich die „ostdeutsche Widerspenstigkeit“ zeigen? Denn traditionell, und immer noch aus den Erfahrungen von `89 schöpfend, lässt man sich dort nicht mehr so leicht von einer Obrigkeit verleiten. Und der unsägliche Islamhinweis des unsäglichen Bundespräsidenten Wulff gerade zum 20 Jahrestag der deutschen Einheit – einer Sache die fast jedem Ostdeutschen tief am Herzen liegt – ist dort sehr negativ angekommen.

Und können im heutigen Osten die nationalen Kräfte die Krise für sich nutzen?

Schadete der Rummel um S21 der CDU in Baden-Württemberg? Oder die Aussage des (angeblichen) „neuen“ Gesichtes und (angeblichen) Merkel-„Widersachers“ Mappus, der sich in bester Cem-Özdemir-Manier gegen Volksentscheide, wie in der Schweiz aussprach?

Wer hält dagegen, dass auch bei einem Wahlsieg der im Umweltschutzmäntelchen getarnten Kommunisten von Bündnis 90/Die Grünen diese keinen Deut am S21-Projekt ändern würden? Weil alternativlos?

Wie schaut es in Rheinland-Pfalz aus? Hat man die Krise bisher besser bestehen können? Bleibt man der alten Tante SPD treu? Kocht man weiter sein provinzielles Süppchen mit dem unfähigen geschassten Ex-SPD-Vorsitzenden an der Macht und der Hoffnung, dem globalisierten Wind entkommen zu können?

Aber auch ein Blick auf die Bürgerschafts- und Bezirksversammlungswahlen in Hamburg lohnt sich. Immerhin hat man hier vor einem Jahr mittels einer Volksabstimmung die geplante Schulreform zum Stürzen gebracht – ein Umstand, der den Grünenvorstand und Doppelstaatsbürgler Özdemir zu der Aussage veranlasste, Volksabstimmungen zukünftig nur noch dann zuzulassen, wenn diese „ergebnissicher“ wären! (Das muss man wiederholen: Volksabstimmungen nur, wenn ergebnissicher!).

Wie werden die Hamburger heute entscheiden? Haben sie nicht nur bei der Schulreform, sondern auch im großen Rahmen mit den Altparteien gebrochen?

Haben die Hamburger erkannt, dass man etwas bewegen kann? – Auch gegen den Machtblock der Altparteien.

Und Berlin? Ist Berlin wirklich schon verloren?

Zumindest die pro Deutschland-Demonstration am 28.11.2010 lies nicht alle Hoffnungen schwinden. Die dort tätigen Köpfe sind fähig, und man hat in recht kurzer Zeit ein ansehnliches Grüppchen aktiv tätiger Menschen zusammenbekommen. Und bis September ist auch noch etwas Zeit.

Auch Die Freiheit hat sich auf den Weg gemacht, in Berlin mitentscheiden zu dürfen.

In Bremen hat Jan Timke von BIW – Bürger in Wut vorzügliche Arbeit geleistet. Es ist immer wieder ein Vergnügen, seine Reden bei you Tube zu verfolgen. Glückwunsch und alle besten Grüße diesem engagierten Menschen.

Gleichwohl drängt sich angesichts der Umstände zur letzten Bremer Wahl eine Frage auf. Und nach der Wahl in NRW eine weitere:

- Haben wir in Deutschland überhaupt noch richtig freie Wahlen?

- Und stimmen die Wahlergebnisse?

Und daraus folgend: Welche Chancen haben neue politische Kräfte überhaupt? Und was gilt es, zu tun?

Zu den Wahlergebnissen:

Zur letzten Bremer Wahl hatten die Bürger in Wut nach der ersten Auszählung die 5%-Hürde erstaunlicherweise mit nur einer Stimme verpasst!

Natürlich war der Wahlbetrug offensichtlich, zumal auch die Wahlprognosen die BIW sicher im Bremer Landtag sahen.

Man musste sich durch alle Instanzen klagen. Ergebnis war, dass zwar Neuwahlen durchgeführt wurden, aber nur in einem einzigen Wahlbezirk.

Dort bekamen die BIW 27,6% und somit einen Platz im Bremer Landtag.

Der Skandal daran ist, dass die BIW mit gesamt ca. 25% Stimmenanteil in der letzten Legislaturperiode die zweitstärkste Kraft in Bremen gewesen wären!

Das sind Zustände, die man vielleicht in einem afrikanischen Drittweltland erwarten würde, aber doch nicht mitten in Europa!

Während eine Merkel in diesen Tagen Demokratie für Ägypten fordert, und sich auch nicht scheut, Russland oder China zu kritisieren, ist in diesem Land eine Wahl so gefälscht worden, dass Regierungsbeteiligungen unmöglich gemacht wurden.

Nicht umsonst haben die Bürger in Wut für die jetzt anstehenden Wahlen in Bremen OSZE-Wahlbeobachter angefordert. Anfordern müssen!

Ausländische Wahlbeobachter, um demokratische Wahlen in der Bundesrepublik Deutschland gewährleisten zu können. Ein Armutszeugnis für unser Land und unsere politische Kultur und unsere politische Klasse.

Ein Beweis aber auch, dass sich eben gerade die Altparteien von Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit vollständig entfernt haben, nicht ohne dabei aber genau die politischen Kräfte, welche das wieder einfordern, als Nazis oder Rechtspopulisten zu diffamieren.

Und es sollte uns Mahnung sein, was man von diesen von der Macht besessenen Altparteien noch erwarten kann; insbesondere zusammen mit ihren der Demokratie sowieso nicht gut gewogenen Freunden der EU-Spitze.

Aber auch in NRW gab es Unstimmigkeiten bei der Auszählung. In Wahlbezirken, wo bekanntermaßen viele Migranten Ausländer als Wahlhelfer tätig waren, hatte PRO NRW nur auf Zehnerstellen gerundete Stimmen. In anderen Wahlkreisen wurden je 56 und 43 Stimmen für PRO NRW als ungültig erklärt. Nur durch Nachzählungen konnte das festgestellt werden.

Dazu kommt, dass in NRW die jeweiligen Wahlhelfer im jeweiligen Wahlraum (also dem Raum, in dem die Wahlurne steht) nicht etwa zufällig zusammengestellt wurden, sondern hier die Möglichkeit bestand, dass dort gleich eine sich selbst als Wahlhelfer gemeldete Gruppe schalten und walten konnte, wie sie wollte. Denn selbst zumindest eine (staatliche) Person pro Raum wurde nicht gewährleistet!

Solche haarsträubenden Zustände herrschen heutzutage bei „demokratischen Wahlen“!

Diese Dinge, die nur die Spitze des Eisberges darstellen, und die sich bei weiteren Stimmverlusten der Altparteien sicherlich auch noch verstärken werden, lassen den Schluss zu, dass die heutigen Wahlen nicht mehr als demokratisch zu bezeichnen sind.

Verstärkt wird das durch eine Betrachtung der Geschehnisse, die sich VOR einer Wahl abspielen.

Viele Menschen in diesem Land wissen nicht, dass Mitstreiter von PRO NRW geschlagen wurden.

Viele Menschen in diesem Land wissen nicht, dass Wahlstände von PRO NRW unter den Augen von anwesenden Polizisten von Antifa- und/oder Ausländergruppen überfallen wurden. Leute wurden geschlagen, Tische und Schirme zerstört.

In welch einem Land leben wir eigentlich? Haben wir schon wieder Weimarer Verhältnisse?

Und in Berlin konnte die Partei Die Freiheit keinen Parteitag abhalten, weil sie schlichtweg keine entsprechenden Räumlichkeiten angemietet bekamen, bzw. die Vermieter aufgrund eines Hetzbriefes der Grünen nicht mehr an die Partei vermieten wollten

Die pro Deutschland Bewegung, der es ähnlich erging, hat sich in Berlin einen Raum im Schöneberger Rathaus anmieten müssen, da zumindest öffentliche Räume – weil der Gesellschaft gehörend – jedem zur Verfügung zu stellen sind. Aber selbst dabei gab es große Probleme.

Zusammengefasst muss festgestellt werden, dass neue politische Kräfte massiv behindert und bekämpft werden. Die demokratischen Grundregeln sind ausgesetzt.

Eine der Ursachen ist, dass in der politischen Struktur dieses Landes keine ausreichend starke Trennung von Verwaltung – als Schützer der staatsbürgerlichen Rechte  - und Macht besteht.

Normalerweise müsste es eine Verwaltung geben, welche unabhängig von der jeweils Macht ausübenden Partei agiert, und somit – natürlich selbst auch mit den entsprechenden Mitteln ausgestattet – das Hervorkommen neuer politischer Kräfte schützt.

Heute ist es so, dass diejenigen, welche verwalten, gleichzeitig durch Änderungen der politischen Machtverhältnisse in Gefahr kommen. Und somit werden die jetzigen Machthaber gestützt.

Diese Trennung ist nicht ausreichend vorhanden, und dort wo sie besteht, trotzdem durch den jahrzehntelangen Parteienfilz der Altparteien außer Kraft gesetzt.

Im Klartext bedeutet das, dass im Alltag des öffentlichen Dienstes allzuoft nicht Qualifikation, sondern Parteibuch über die Beförderung entscheidet. Unabhängig kann man solche Mitarbeiter dann aber nicht mehr nennen.

Desweiteren besteht bei den Altparteien nicht im Ansatz die Bereitschaft, nötigenfalls demokratisch begründet Platz zu machen. Die Ursache dafür liegt nicht zuletzt darin, dass sich in den Spitzen der heutigen Altparteien nur noch Berufspolitiker tummeln, die persönlich im Falle des Machtverlustes in arge berufliche Schwierigkeiten kämen.

Dies würde besonders dann durchschlagen, wenn das gesamte Machtkartell der Altparteien durchbrochen wäre und die neuen politischen Kräfte im Gegensatz zur bisherigen Praxis keine Dankesposten bei der EU, beim Deutschen Radfahrerverband oder Ähnlichem vergeben würden. Auch deswegen besteht die nackte Angst dieser Leute vor neuen demokratischen Parteien. Und deswegen die massive Diffamierung der neuen demokratischen Parteien.

Es soll angemerkt sein, dass es das Beste wäre, die Partei Die Freiheit würde ihren Bundesparteitag im Ausland abhalten. Etwas besseres, als diese internationale Aufmerksamkeit kann den neuen demokratischen Kräften Deutschlands nicht passieren.

Was kann man tun?

Eine der Altparteien zu wählen, ist vor diesem Hintergrund geradezu als fahrlässig zu bezeichnen.

Eine Möglichkeit wäre, zum vollständigen Wahlboykott, also zur Nichtwahl, aufzurufen.

Man stelle sich vor, die Wahlbeteiligung stünde bei nur etwa 15%!

Der Gesichtsverlust der Altparteien wäre enorm. Die internationale Presse würde diesen Umstand mit Sicherheit nicht verschweigen können.

Gleichzeitig aber verändert man damit nichts. Und zu einem späteren Zeitpunkt könnte noch der Vorwurf kommen, das Volk wäre selber Schuld, wenn man nicht an der Wahl teilnimmt.

Bei der letzten Landtagswahl in NRW sind 41% der Wahlberechtigten zu Hause geblieben. Was daraus wurde, haben wir in einer Bilderserie (unsere deutschen Mädels) dokumentiert.

Also müssen wir die politische Wende, die Abwahl der Altparteien, vorantreiben.

Es müssen so viele Menschen, wie nur möglich zur Wahl gehen. Und brauchen nur keine Altpartei zu wählen.

Damit wäre das System gestürzt. Wenn bei über 80% Wahlbeteiligung nur 30% an die Altparteien gehen, so kommen mindestens zwei neue Parteien über 5%. Selbst in der Opposition, in den Ausschüssen, können die was erreichen! Und sie können zeigen, dass sie es besser können! Und sie werden mit Geld ausgestattet!

Darum unser Aufruf:

Gehen Sie alle unbedingt wählen! Aber wählen Sie auf keinen Fall eine der Altparteien!

Hier können Sie sich nun selber ein entsprechendes Flugblatt herunterladen, ausdrucken und verteilen. Über dem Dreierblock mit der kleinen Schrift können Sie das Blatt falten, dann noch mal falten, und schon haben Sie einen passenden Flyer.

Helfen Sie mit!

Und natürlich müssen wir – das Volk – die Wahlen und die Auszählungen überwachen.

Bitte melden Sie sich freiwillig als Wahlhelfer! Meistens bekommt man dafür auch eine entsprechende finanzielle Entschädigung.

Aber unser Land und unsere Demokratie, unsere Freiheit generell, sind es wert, einen Tag zu investieren.

Oder Sie tun sich mit Freunden zusammen, und kontrollieren die Wahlurnen einfach so.

Es ist nicht verboten, plötzlich frühmorgens neben der Urne zu stehen, und auch bei der Auszählung dabei zu sein.

Man muss nicht überall sein. Man kann aber anhand der überwachten Urnen, deren Ergebnis usw. Unregelmäßigkeiten feststellen.

Denn wenn offiziell was Anderes verlautet wird, als mitgeschrieben wurde, ist der Betrug klar.

Aber auch wenn die CDU in 5 überwachten Lokalen (notgedrungen wegen der Überwachung) bei 15% liegt, und anderswo dann plötzlich bei 35%, ist etwas nicht in Ordnung.

Welche Neupartei Sie wählen, überlassen wir Ihnen. Auch die Partei Bibeltreuer Christen oder die Tierschutzpartei ist eine echte Alternative zum Nichtwählen, bzw. zu den Altparteien.

Mit freundlicher Genehmigung von KAIROS

 http://kairostheos.blogspot.com/2011/02/landtags-burgerschafts-und.html

Kopp Nachrichten vom 25. Januar

Kopp Nachrichten vom 25.01.2011 mit Michael Meziani ,mehr unter http://info.kopp-verlag.de/

Der RENTENTOPF hat einen ÜBERSCHUSS!

Auf einmal. Hier muss man sich doch Fragen wie kommt das denn?

Ja, es ist doch klar: In diesem Jahr 2011 finden sieben Wahlen statt, und die Umfragewerte sind für die Koalition nicht gerade berauschend. Daher wird frühzeitig über die Medien bekannt gegeben, dass die RENTENKASSE prall gefüllt ist. Und schon brauchen wir uns über unseren „RENTENBEZUG“ keine Gedanken mehr machen.

Na, wer wird sich denn da als Erster schnell bedienen? Das Geld muss doch schließlich wieder unter die Leute!

Also ran an die Futterkrippe, so lang noch was drin ist!

( Merkel, Schäuble, Brüderle, die von der Opposition mit Steinbrück, Steinmeier usw. und in erster Linie von der Leyen : „ Was scheren uns die blöden Rentner! Die sollen sich gefälligst einschränken, geht ihnen doch ohnehin so gut wie nie zuvor!” )

Arbeitsministerium entdeckt „Beitragsüberschuss“ der gesetzlichen Rentenversicherung!

Deutliches Einnahmeplus bei der Rentenkasse – Regierung erwägt frühere Beitragssenkung“. Von demnächst z.Zt. 19,9% zu senken auf 19,3%. Und wenn 2011 die Wahlen gelaufen sind – was dann?

Dann wird sich der Rentenbeitragssatz wieder auf 19,9% erhöhen. Siehe „Krankenkassenbeitragssatz“ vor der Wahl 2009, von 15,5% auf 14,9%. Was ist ab 01.01.2011 wieder 15,5%?

Die Bundesregierung sieht Chancen, dass der Rentenbeitrag bereits 2013, und damit ein Jahr früher als geplant, sinkt. „ Warum , siehe Antwort oben in unterstrichener Schrift.

Eine Sprecherin des Arbeitsministeriums sagte in Berlin, dank der guten Entwicklung am Arbeitsmarkt habe die Rentenversicherung im vergangenen Jahr einen Überschuss von rund zwei Milliarden Euro erzielt. Deshalb sei es möglich, dass in zwei Jahren der gesetzlich geregelte Fall einer Beitragssenkung eintrete – 2013 sind Bundestagswahlen.“

Man kann vermuten: Nachdem der Ministerin für Arbeit und Soziales, Frau von der Leyen, detaillierte Informationen über den seit 1957 stattfindenden „RENTENKLAU“ in Höhe von 610.883.000.00 Euro zugesandt wurde, weil sie – noch vor wenigen Tagen, auch im Bundestag – vehement die angebliche Notwendigkeit des Rentenalters mit 67 Jahren verkündete, entdeckt das Arbeitsministerium plötzlich, wie aus heiterem Himmel, einen Überschuss“, welche Beitragssenkung „früher als geplant ermögliche.“

In Beantwortung des Schreibens an Frau von der Leyen hatte das Arbeitsministerium auf vier Seiten behauptet, „ die gesetzlichen Renten werden teilweise aus Steuermitteln finanziert“ , auf der 4. Seite jedoch verklausuliert zugegeben, dass die Regierungen mehr Geld aus den Rentenkassen entnommen, als sie an die GVR überwiesen haben. (Also für nicht durch Beiträge oder ausreichend durch Steuermittel gedeckte, der Rentenversicherung aufgebürdete versicherungsfremde Lasten wie in den Informationen an das Ministerium ausgeführt).

Auf diesen Widerspruch hingewiesen, dass von teilweiser Finanzierung der Renten keine Rede sein könne, wenn man mehr Geld aus den Kassen entnimmt, als hineingibt, beantwortete das Arbeitsministerium – weil offenbar um eine andere Antwort verlegen – damit, es sei nicht Aufgabe des Ministeriums, weitergehende Korrespondenz mit Privatpersonen zu führen.

Man bekommt nun die Einsicht, dass „RENTE MIT 67“ Unfug ist und Inflationsausgleich der Renten Selbstverständlichkeit, dass die Zweckentfremdung von seit jeher nachweisbar vorhandenen Beitragsüberschüssen für Kriegsfolgelasten , auch für die Wiedervereinigung und anderes, aufhören muss, weil diese von der Allgemeinheit aus Steuermitteln getragen werden müssten und nicht von den Beitragszahlern der „Gesetzlichen Rentenversicherung“  allein ?

von Wilhelm Hirthe

Die Steuerschraube wird weiter angedreht

Die Steuerschraube wird weiter angedreht

Die Steuer- und Abgabenlast wird wohl weiter steigen.

@uelle: Rolf/pixelio.deLaut eines Berichtes im Handelsblatt könnten die Steuern auf Boden und Immobilien nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs steigen. Schon hoffen die Städte auf mehr Einnahmen von bis zu einer Mrd. Euro. Zwar haben sich Bund und Länder noch nicht auf ein Modell verständigt, doch die kommunalen Spitzenverbände fordern bereits eine Erhöhung der Grundsteuer. Weil die Grundsteuer zu den wichtigsten Einnahmequellen von Städten und Gemeinden zählt, werben die kommunalen Spitzenverbände für eine deutlich höhere Besteuerung. 2009 Jahr flossen laut Finanzministerium 10,9 Mrd. Euro über die Grundsteuer in die kommunalen Kassen. Das waren knapp 16 % ihrer Steuereinnahmen in Höhe von 68,4 Mrd. Euro (Gemeindesteuern plus Anteile an Lohn- und Einkommensteuer, Abgeltung- und Mehrwertsteuer). “Die Grundsteuer sollte nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs so reformiert werden, dass sich das Aufkommen zugunsten der Kommunen deutlich verbessert”, sagte Gerd Landsberg,Geschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Da wird wohl auf Hausbesitzer und Mieter einiges zukommen. Nach einer Umfrage der Beratungsgesellschaft Ernst; Young will fast jede zweite Kommune (47 %) Immobilienbesitzer im kommenden Jahr stärker zur Kasse bitten Für den Fiskus ist die Grundsteuer deshalb eine erstklassige, weil sichere Einnahmequelle. Aber damit nicht genug der Belastungen, die sich die „Volksvertreter“ ausgedacht haben; denn nach der Sommerpause werden auch Fluggäste, Krankenversicherte und viele Besserverdiener stärker zur Kasse gebeten. Der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung steigt (von 14,9 auf 15,5 %), Reisende sollen eine Flugsteuer zahlen, der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung steigt 2011 ebenfalls (von 2,8 auf 3,0 %), und in Berlin wird ein höherer Spitzensteuersatz diskutiertVon wegen „Mehr Netto vom Brutto“ und Versprechungen von Steuersenkungen. Es wird sogar an die nachträgliche Kappung von Steuervorteilen oder rückwirkenden Regelverschärfungen bei den sogenannten „Steuersparmodellen“ gedacht. Und der Steuergier ist damit mit Sicherheit noch keine Grenze gesetzt. Es wird garantiert noch an weiteren Einnahmequellen gesucht werden. In der Umfrage von Ernst & Young ergab unter 300 deutschen Kommunen, dass 84 % planen, Abgaben zu erhöhen – oder neue zu erfinden. Und der Fiskus dreht weiter an der Steuerschraube. Durch die Brennelementesteuer, die von den Betreibern der Atomkraftwerken künftig bezahlt werden soll – wofür Schäuble jährlich 2,3 Milliarden Euro eingeplant hat – droht ein weiterer Anstieg der Strompreise. Hinzu kommt wohl auch eine Erhöhung der EEG-Umlage auf Fotovoltaikanlagen, deren Boom und den damit explodierenden Subventionen massive Auswirkungen auf die Stromrechnung haben. Ja und nicht zu vergessen sind die Rundfunkgebühren. Von 2013 an wird die GEZ-Gebühr von 17,98 Euro im Monat einheitlich von allen Haushalten erhoben – egal, ob ein Radio oder Fernsehen vorhanden sind, und unabhängig davon, ob man statt des öffentlich-rechtlichen Angebots eigentlich lieber die Privatsender einschaltet. Schon abGEZockt worden? Dieser Slogan passt nicht nur zur GEZ, sondern ganz besonders nach Berlin.

von Widukind