Der Zerfall der westlichen Kultur
Überall in Europa ist zu sehen, wie sich ganze Staaten in Selbstverleugnung üben. Unterstützt wird das Ganze von den Kirchen und den sogenannten Gutmenschen. Länder wie England, Frankreich oder Holland befinden sich in Selbstauflösung und jagen sich eine Kugel nach der anderen in den Schädel.
Nun fangen viele Menschen in den besagten Ländern aber an zu fragen: WARUM?
Doch das kann, so wie es scheint, niemand beantworten, weil dieses Verhalten schon an Suizid grenzt!
Der Große Brockhaus beschreibt Suizid/ Selbstmord wie folgt:
„Die vorsätzl. gewaltsame Beendigung des eigenen Lebens.
Die Motive für den S. liegen meist in einer für unüberwindbar gehaltenen Diskrepanz zwischen Lebensanspruch und Realität, dem subjektiven oder objektiven Scheitern eines Sinnstrebens oder einem schicksalhaften, als unüberwindlich eingeschätzten Leidensdruck (z.B. unheilbare Krankheit); häufig spielen abnorme psychische Entwicklungen eine Rolle, z. T. auch psych. Erkrankungen.“ (Der Große Brockhaus. F.A. Brockhaus: 1980)
Bei Wikipedia findet man unter Suizid Folgendes:
“ Suizid (von neulateinisch suicidium aus caedes = Tötung und sui = seiner selbst (Genitiv), also sui caedes = Tötung seiner selbst), auch Selbsttötung, Selbstmord oder Freitod, ist das willentliche Beenden des eigenen Lebens, sei es durch beabsichtigtes Handeln oder absichtliches Unterlassen von lebenserhaltenden Maßnahmen, z. B. lebenswichtige Medikamente, Nahrungsmittel oder Flüssigkeit zu sich zu nehmen.“ (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Suizid&stable=0&shownotice=1 ; eingesehen am 5. Juli 2010, um 10.00 Uhr)
Der Brockhaus zeigt hier mögliche Gründe auf für dieses abnormale Verhalten; ob ein Sinnstreben oder ein Lebensanspruch für den abendländischen Kulturkreis und die (ehemaligen) Europäischen Nationen überhaupt noch ausgemacht werden kann, muß als fraglich im Raume stehen; bei genauem Hinsehen ist dies anzuzweifeln. Eine abnorme psychische Entwicklung oder Krankheit, die „Lust am Untergang“, das Streben nach Selbstauslöschung, sind ohne weiteres auszumachen, eine Reaktion, die es bei menschlichen Individuen nach traumatischen Erlebnissen als pathologisches Verhalten zu beobachten gibt. Ob die beiden Weltkriege für Europa den Anfang von diesem Prozess einläuteten, indem der kollektive Wahnsinn auf unserem Kontinent wütete, oder die jetzigen suizidalen Vorgänge eine Folge dieses Wahnsinns sind, darüber mag man uneins sein, aber fest steht: Das, was wir jetzt in allen Ländern Europas beobachten können, ob der völlig zerstörte Kriegsverlierer Deutschland, die Sieger der Weltkriege oder die neutralen Staaten – am gemeinsamen Untergang arbeiten heute alle mit, eine gesamteuropäische pathologische Situation hat sich eingestellt.
Zur Klarstellung muß gesagt werden: Es sind in erster Linie die Menschen, die sich als geistige oder politische Führung verstehen, die selbsternannte „Elite“ ist es, die den Zerfall unserer unabdingbaren Werte und Grundlagen befördert und uns damit preisgibt.
Es ist schwer verständlich, warum die Völker Europas so vieles geschehen lassen, was ihre Auslöschung zur Folge haben wird. Man muß sich fragen, weshalb diese sogenannten „Eliten“ den fundamentalen Interessen der europäischen Nationen massiv zuwiderhandeln.
Es spielt keine Rolle, aus welchem Blickwinkel man sich dieses Verhalten betrachtet: Es ist krank!
Das Abendland hat sich anscheinend selbst zum Tode verurteilt – durch beabsichtigtes Handeln und die Unterlassung von lebenserhaltenden Maßnahmen.
Dabei sollte es möglich sein, die einzelnen Länder wieder zu stärken und aufzubauen, mit einem gesunden Maß an gutem Willen und viel Anstrengung könnte in einigen Jahren in Europa wieder vieles im Lot sein.
Jedes der europäischen Länder hat seine Eigenarten und kulturellen
Errungenschaften, durch die es sich definiert, und sie sind es allemal wert, erhalten zu werden; die europäischen Länder in ihrer Unterschiedlichkeit können sich gegenseitig unterstützen – abseits von dem Moloch EU, nur abseits davon.
Welcher Vergehen haben sich diese Länder schuldig gemacht, oder sind sie
wirklich einfach nur des Lebens überdrüssig; ist die Zeit für die abendländische Kultur gekommen ist, von der Bildfläche zu verschwinden?
Man könnte beinahe zu dem Schluß gelangen, die großenteils abstrusen Gedanken eines Richard Nikolaus Graf Coudenhove-Kalergi hätten im heutigen politischen Handeln und Denken ihren Niederschlag gefunden, bestimmen den ideologischen Weg der EU, wie auch der staatlichen Organe, sofern diese noch handlungsfähig und – willig sind. R. N. Coudenhove-Kalergi war 1922 Gründer der „Paneuropa Union“, gedanklicher Vorläufer für einen europäischen Staatenbund, und trat im selben Jahr einer Wiener Freimaurerloge bei.
Liest man in seinem Aufsatz „Praktischer Idealismus“, aus den 1920er Jahren, so bekommt man ein Bild von einer befremdlich anmutenden kulturgeschichtlichen Betrachtung und Rassenmischungstheorie, welche heute in die Tat umgesetzt scheint:
“Inzucht stärkt den Charakter, schwächt den Geist – Kreuzung schwächt den Charakter, stärkt den Geist. (Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi: Praktischer Idealismus. Adel – Technik – Pazifismus. Wien, Leipzig: Paneuropa-Verlag, 1925: S. 22) [...]
Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen. Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen. (ebd.: S22/ 23)
“Diese Entwicklung, und damit das Chaos moderner Politik, wird erst dann ein Ende finden, bis eine geistige Aristokratie die Machtmittel der Gesellschaft: Pulver, Gold, Druckerschwärze an sich reißt und zum Segen der Allgemeinheit verwendet.
Eine entscheidende Etappe zu diesem Ziele bildet der russische Bolschewismus, wo eine kleine Schar kommunistischer Geistesaristokraten das Land regiert und bewusst den plutokratischen Demokratismus bricht, der heute die übrige Welt beherrscht.
Der Kampf zwischen Kapitalismus und Kommunismus um das Erbe des besiegten Blutadels ist ein Bruderkrieg des siegreichen Hirnadels, ein Kampf zwischen individualistischem und sozialistischem, egoistischem und altruistischem, heidnischem und christlichem Geist. Der Generalstab beider Parteien rekrutiert sich aus der geistigen Führerrasse Europas: dem Judentum.“ (ebd.: S. 33)
Ähnliches findet man von Graf Coudenhove -Kalergi in der “Wiener Freimaurerzeitung Nr. 9/10, 1923″:
“Der kommende Mensch der Zukunft wird ein Mischling sein. Für Paneuropa
wünsche ich mir eine eurasisch-negroide Zukunftsrasse, um die Vielfalt
der Persönlichkeiten herbeizuführen. Die Führer sollen die Juden stellen,…”
„Am 18. Mai 1950 erhielt Graf Richard Nikolaus Coudenhove Kalergi als Erster den internationalen Karlspreis der Stadt Aachen in Würdigung seiner Lebensarbeit für ein geeintes Europa. [...]1955 schlug er Beethovens Vertonung von Schillers Ode an die Freude als neue Europäische Hymne vor. Seit 1972 ist die Melodie offizielle Hymne des Europarats und seit 1985 die offizielle Hymne der Europäischen Union.“ Ein Entwurf C.-Kalergis für eine Europäische Flagge wurde nicht angenommen, da in diesem das christliche Kreuz enthalten war. [Zusatz des Verf.: Damals schon „störte“ das Kreuz.]
(aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Nikolaus_Graf_von_Coudenhove-Kalergi; eingesehen am 5. Juli 2010, um 11.45 Uhr)
Beschäftigt man sich mit dieser oder anderen Ideologien und macht sich Gedanken fernab der allgemein üblichen Denkmuster, so setzt man sich dem Verdacht aus, „Verschwörungstheorien“ nachzugehen, doch handelt es sich bei diesen Verdächtigungen nicht um Denkverbote?
Bemerkenswerte Äußerungen findet man auch bei Oswald Spengler:
„Aber ebenso titanisch ist nun der Ansturm des Geldes auf diese geistige Macht. Auch die Industrie ist noch erdverbunden wie das Bauerntum. Sie hat ihren Standort und ihre dem Boden entströmenden Quellen der Stoffe. Nur die Hochfinanz ist ganz frei, ganz ungreifbar. Die Banken und damit die Börsen haben sich seit 1789 am Kreditbedürfnis der ins Ungeheure wachsenden Industrie zur eigenen Macht entwickelt und sie wollen, wie das Geld in allen Zivilisationen, die einzige Macht sein. Das uralte Ringen zwischen erzeugender und erobernder Wirtschaft erhebt sich zu einem schweigenden Riesenkampf der Geister, der auf dem Boden der Weltstädte ausgefochten wird. Es ist der Verzweiflungskampf des technischen Denkens um seine Freiheit gegenüber dem Denken in Geld.
(Fußnote S. 1192: Dies gewaltige Ringen einer sehr kleinen Zahl stahlharter Rassemenschen von ungeheurem Verstand, wovon der einfache Städter weder etwas sieht noch versteht, lässt von fern betrachtet, welthistorisch also, den bloßen Interessenkampf zwischen Unternehmertum und Arbeitersozialismus zur flachen Bedeutungslosigkeit herabsinken. Die Arbeiterbewegung ist das, was ihre Führer aus ihr machen, und der Haß gegen die Inhaber der industriellen Führerarbeit hat sie längst in den Dienst der Börse gestellt. Der praktische Kommunismus mit seinem „Klassenkampf“, einer heute längst veralteten und unecht gewordenen Phrase, ist nichts als ein zuverlässiger Diener des Großkapitals, das ihn wohl zu benützen weiß.) (Oswald Spengler: Der Untergang des Abendlandes. Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte. Ungek. Sonderausgabe in einem Band, Lizenzausgabe des Deutschen Bücherbundes: S. 1192 u. 1193. O. Spengler begann mit der Arbeit an diesem Werk drei Jahre vor dem Ersten Weltkrieg, nach der ersten Niederschrift 1914 überarbeitete er es bis 1917; Erstausgabe in zwei Bänden: Wien: 1918 und München: 1923)
Die Diktatur des Geldes schreitet vor und nähert sich einem natürlichen Höhepunkt, in der faustischen wie in jeder anderen Zivilisation. [...] Die privaten Mächte der Wirtschaft wollen freie Bahn für die Eroberung großer Vermögen. Keine Gesetzgebung soll ihnen im Wege stehen. Sie wollen die Gesetze machen, in ihrem Interesse, und sie bedienen sich dazu ihres selbstgeschaffenen Werkzeuges, der Demokratie, der bezahlten Parteien.“ (ebd. 1193)
Was auch immer die vielfältigen Ursachen sind, für den Niedergang Europas, erkennbar waren deren Anfänge, die Grundsteinlegung gewissermaßen, bereits zu Zeiten der Marokkokrisen und des Ersten Weltkrieges. Mittlerweile ist dieser Prozess so weit vorangeschritten, dass eine Umkehr oder auch nur sein Stoppen beinahe unmöglich scheint. Auch der Zweite Weltkrieg mit seinen verheerenden Folgen für Europa, die weit über die vielen Toten und die barbarische Zerstörung europäischen Kulturgutes und Vertreibung von Millionen Menschen hinausgehen, hat diesen Vorgang nicht behindert oder verzögert, sondern hat – im Gegenteil – dieser negativen Entwicklung Vorschub geleistet, war eine weitere Stufe, diesen zu beschleunigen.
Die Europäer müssen sich auf ihre kulturellen Eigenarten, Werte und Stärken besinnen, die Zerstörungen der Kriege, zersetzende Ideologien überwinden – nur dann hat Europa eine Zukunft!
Quelle: Coudenhove-Kalergi: Praktischer Idealismus. Adel – Technik – Pazifismus. PanEuropa-Verlag, Wien; 1925
Hier als PDF (kann keine Gewähr für die Vollständigkeit oder Fehlerlosigkeit übernehmen, da ich dies so aus dem Netz heruntergeladen habe)
Coudenhove-Kalergi-Praktischer-Idealismus