Kategorie: Wissenschaft

Manfred Kleine-Hartlage über den Islam

Der Buchautor Manfred Kleine-Hartlage hielt am 4. November 2010 in Frankfurt, eingeladen von den Freien Wählern Frankfurt, einen Vortrag in Bezug auf sein Buch “Das Dschihad System“. Hier in einer Aufzeichnung zu sehen.

Neuveröffentlichung auf Deutsch: “Die Geschichte der Politischen Korrektheit”

Freundlicherweise hat uns Thomas Völker, der Betreiber der Netzseite IN KÜRZE, seine Übersetzung des Buches “Die Geschichte der Politischen Korrektheit” zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

Lesen Sie hier eine Einführung von Herrn Völker; unten können Sie das 70seitige Buch herunterladen.

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Liebe Mitstreiter und Freunde, liebe Mitglieder und Sympathisanten des Bündnisses für Freiheit und Demokratie, liebe Freiheitskämpfer!

Mit diesen Zeilen möchte ich Sie einstimmen, Ihnen Mut machen und Ihnen danken für die Arbeit, die Sie für die deutsche Freiheitsbewegung leisten. Einige von Ihnen werden sich fragen, ob dieser Dank auch an sie selbst gerichtet ist. Nun, darauf antworte ich Ihnen:

Der Freiheitskampf beginnt mit der Erkenntnis der eigenen Unfreiheit.

Genauso sehe ich die deutsche Freiheitsbewegung: alles, was Sie tun, alles, was jeder von Ihnen tut, ist wichtig, sei es nun das öffentliche Eintreten für die Freiheit, für die Vereinigung der vorhandenen konservativen Parteien in einer Sammelbewegung, das Gespräch im öffentlichen Umfeld zur Politisierung der Nächsten oder auch nur Maßnahmen zur Wahrung der eigenen persönlichen Freiheit, der eigenen persönlichen Unabhängigkeit. Jede Tat, jedes Wort, welches die Freiheit für uns selbst, unsere Familie, unsere Freunde, unsere Bekannten und unser Volk sichert, ist ein Grundstein unserer Bewegung.

Es spielt letztlich keine Rolle, ob wir alle in jedem Punkt übereinstimmen, es spielt keine Rolle, welchem deutschen Staat wir persönlich nachtrauern, was uns einen soll, eint und alle einen wird, ist letztlich unser Freiheitsstreben. Nur: Freiheit bringt immer Verantwortung mit sich, Selbstverantwortung. Beides bedingt sich gegenseitig. Nur wer bereit ist, für sich selbst und seine Nächsten Verantwortung zu übernehmen, für seine Gemeinde, sein Umfeld, ja, seine Nation, nur derjenige kann auch Freiheiten für sich erwarten. Der Grund dafür ist einfach: je mehr Staat wir bekommen, je mehr jeder selbst vom Staat profitiert, je mehr jeder Leistungen von der Gesellschaft erwartet, um so mehr steht dieser auch für die Beschneidung der Freiheiten anderer ein. Die Wiedererlangung unserer Freiheit unter Beibehaltung des heutigen Sozialstaates ist nicht möglich – denn gerade dieser Sozialstaat bringt die Unfreiheit, sein eigenes verdientes Geld nicht für sich selbst auszugeben, mit sich – mit einer Abgabenquote von 65% und mehr und ausufernder Neuverschuldung.

Das Schlagwort der „Demokratie“ ist dabei fehl am Platze, Jefferson hat durchaus recht mit seiner Einschätzung, daß die Demokratie die Herrschaft des Pöbels sei, bei dem 51% den restlichen 49% die Rechte wegnehmen könnten. Nur eine Gesellschaft, die die Rechte des Einzelnen achtet, wird letztendlich Wohlstand und Freiheit geben können. In diesem Zusammenhang ist es besonders wichtig zu verstehen, daß die Bundesrepublik Deutschland nicht als Demokratie, sondern als konstitutionelle Republik geplant wurde – eben weil da die Rechte des Einzelnen die Auswirkungen von Mehrheitsentscheidungen begrenzen. Nun, im Moment scheint das nicht richtig zu funktionieren – aber das liegt nicht am „System“, sondern daran, daß dieses unterwandert ist – von Feinden der persönlichen Freiheit und Freunden des Staates in Personalunion und deren Nutznießern. Sicherlich, noch können Sie frei reisen, noch können Sie alles kaufen, wenn Sie es sich leisten können. Aber die Zeichen des Verfalls, der Degeneration und der zunehmenden Zerstörung unserer Gesellschaft sind deutlich sichtbar.

Wenn Sie wissen wollen, wer hier unsere Freiheit bedroht und wie er vorgeht, dann wird Ihnen die Veröffentlichung „Die Geschichte der Politischen Korrektheit“ den einen oder anderen Fingerzeig geben können. Zu wissen, wer unsere Freiheit bedroht, ist der erste Schritt, diese einzufordern. Der zweite ist, beiseite zu lassen, was uns trennt, wenn wir vereint unsere Freiheit verteidigen. Und so bildet den Abschluß nun ein Wort von Friedrich Hebbel:

An kleinen Dingen muß man sich nicht stoßen, wenn man zu großen auf dem Weg ist.

Thomas Völker

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Zur Seite des Übersetzers Thomas Völker gelangen Sie hier

Hier können Sie das Buch über die Politische Korrektheit herunterladen:

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Das Weltklima und der Gipfel von Cancun

Von J. Mader 

Von einer drohenden Klimakatastrophe oder auch nur von einem Klimawandel zu sprechen fällt mir nicht nur schwer, ich weigere mich. Bin ich deshalb ein sogenannter „Klimaleugner“? Nun, die Existenz von Klima zu leugnen wäre in der Tat ziemlich schwachsinnig. Natürlich gibt es ein Weltklima, genauso wie ein regionales. Mit dem Begriff Klima wird fahrlässig umgegangen. Da ich selbst kein Fachmann bin und schon gar keiner der viel zitierten Experten, habe ich mir sagen lassen, mit dem Ausdruck Klima bezeichne man das Weltwettergeschehen über einen Zeitraum von 30 Jahren. Wenn nun jede regionale Wetterschwankung, jedes sogenannte Unwetter als Vorbote einer Klimakatastrophe bezeichnet wird, dann ist das an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten.
Es gibt und gab immer Schwankungen im Wettergeschehen, seien es überaus milde Winter in denen so gut wie kein Schnee bei uns fiel, oder seien es heiße und trockene Sommer. All das gab es schon immer, die Ursachen hierfür liegen alle außerhalb unseres Einflussbereiches.

Was jetzt geschieht, nämlich uns alle in eine schuldhafte Position zu bringen, uns für alle negativen Wetterauswirkungen (gibt es das überhaupt?) verantwortlich zu machen, uns damit eine Falle zu stellen, in die wir bereitwillig hineintappen sollen, verfolgt meines Erachtens zwei Ziele:

Erstens sollen wir zahlen; maßlose Forderungen werden erhoben, alles zur Rettung der Entwicklungsländer, die von der an die Wand gemalten Klimakatastrophe am stärksten betroffen sein sollen. Und unsere Regierungen stimmen dem zu.
Dabei wird die Hauptursache für die ganze Misere dieser Länder übersehen, die  Überbevölkerung. Wenn z.B. in Pakistan bei Überschwemmungen unglaublich viele Menschen ihre Wohnstätten verlieren, ihre Felder verwüstet werden, dann liegt es nicht am Klima, sondern daran, daß die dort stark zunehmende Bevölkerung Gebiete besiedeln muß, die dafür aufgrund ihrer Lage und Beschaffenheit nicht geeignet sind.
Und glaubt irgendjemand ernsthaft, das von den westlichen Industrienationen zur Verfügung gestellte Geld würde bestimmungsgemäß eingesetzt?

Zweitens führt all das, was bereits beschlossen wurde und – ich wage die Prognose –  noch in verstärktem Umfang beschlossen werden wird, zu so etwas wie einer Weltregierung. Man mag das für eine der üblichen Verschwörungstheorien halten, doch die Zeichen dafür mehren sich. Irgendwelche Gremien stellen Forderungen auf, setzen Regierungen unter Druck, bringen Argumente vor, die uns, damit meine ich die westlichen Staaten, als die alleinigen Verursacher aller Probleme der Welt dastehen lassen. Letztlich bedeutet das die Herrschaft von Gruppierungen, die auf diesen Kongressen oder wie man das nennen mag, das große Wort führen.  Eine schwer durchschaubare Konstituierung von Organisationen – sowohl Nicht-Regierungs-Organisationen als auch internationale regierungsnahe Konstrukte, Forschergruppen und vor allem Energiekonzerne – bilden hier eine treibende Kraft.

Abgesehen von der geschürten und künstlich herbeigeführten Klimahysterie steht es außer Frage, daß wir mit den Energievorräten sparsam und sehr sorgsam umgehen müssen. Energieeinsparung ist schon aus reinem Selbsterhaltungstrieb unerlässlich.
Dazu gehört auch eine Abkehr von der Abhängigkeit von Importen, in die wir uns begeben haben. Leider ist keine zukunftsträchtige Energiequelle in Sicht, zumindest keine, die uns mittelfristig zur Verfügung stände. Kernenergie wollen wir nicht, der Hauptgrund dürfte die ungeklärte Endlagerfrage sein. Mit Solarenergie lässt sich nur ein Bruchteil des Bedarfs decken, und selbst wenn wir eine weitere „Verspargelung“ unserer Landschaft hinnehmen, kommen wir mit der Windenergie auch nicht sehr weit.
Kürzlich habe ich gelesen „… und wo soll der benötigte Strom für Berlin an einem windstillen Wintertag herkommen?“

Fest steht, selbst wenn wir in Europa den angeblich so schädlichen CO2-Ausstoß auf 10 % des derzeitigen Volumens beschränken, passiert klimatechnisch gesehen gar nichts. Der einzige Effekt wäre ein tödlicher Niedergang unserer Wirtschaft mit weitreichenden Folgen.
Mit der Phantasterei vom schädlichen CO2 (in unserer Atmosphäre zu rd. 0,03% enthalten), dem sogenannten Treibhausgas, wird ein Popanz aufgebaut. Es ist ein Geßler´scher Hut, vor dem wir uns verneigen sollen.

Völlig absurd und der Lächerlichkeit anheim gestellt ist der Beschluss von Cancun, alles zu unternehmen, um die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Der unbefangene Bobachter greift sich dabei an den Kopf. Welch eine Vermessenheit! Es sei nur notwendig einen solchen Beschluss zu fassen, und schon können wir das Weltklima (wohlgemerkt, das Klima, nicht etwa das Wetter) nach unseren Wünschen gestalten.
Nichts, aber auch rein gar nichts, haben bisher irgendwelche internationalen Gremien mit irgendwelchen Beschlüssen beeinflussen oder gestalten können. Keines der Probleme, sei es die Überbevölkerung, seien es Hunger und Wassermangel, Umweltzerstörung oder was auch immer, wurden bisher ernsthaft in Angriff genommen, geschweige denn gelöst. Aber das Klima verändern wir nach unserem Gusto! Welch eine Vermessenheit!

Wenn es denn eine Klimaerwärmung in den nächsten Jahrzehnten geben sollte, dann können wir uns darauf einstellen. Es gab schon immer Schwankungen im Wetter, warme und kalte Zeiten. Und das in relativ kurzen Intervallen. Die Menschen sind unter viel schwierigeren Bedingungen damit zurechtgekommen. Diese Schreckensszenarien, die immer wieder aufgebaut werden, gehören in die Mülltonne. Sie dienen in erster Linie dazu, allen möglichen Gruppierungen finanzielle Mittel zu verschaffen.  

Die ganze Absurdität wird spätestens auch im Handel von CO2-Zertifikaten deutlich.  Das alles erinnert an den Ablasshandel des ausgehenden 15. Jahrhunderts. Nach dem Motto: „Eure Sünden werden euch vergeben, wenn ihr nur ordentlich zahlt.“
Oder, um es mit Tetzel zu sagen: „Die Seele in den Himmel springt, wenn das Geld im Kasten klingt“

Noch eine Nachbemerkung: Bekanntlich hat man in etlichen Großstädten Umweltzonen eingerichtet, die nur noch mit Fahrzeugen mit bestimmten Plaketten befahren werden dürfen. Groß war das Erstaunen, als die Behörden feststellen mussten, die rigorosen Beschränkungen haben nichts, aber auch rein gar nichts  gebracht. Doch, sie haben etwas gebracht, vor allem für die Anwohner der betroffenen Gebiete, nämlich erhebliche finanzielle Belastungen. Es führte zur Unverkäuflichkeit von sehr guten Fahrzeugen, es brachte kleine Firmen und Handwerker an die Grenze des Ruins.
Meines Wissens hat man in den Niederlanden dieses Experiment wieder abgebrochen. Eine, wie mir scheint, weise Entscheidung.

Ich frage mich, wie man in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten über die derzeitige Klimahysterie befinden wird, wie man uns ob unserer Gutgläubigkeit verspotten oder verfluchen wird. Wird man ähnlich darüber denken, wie wir über den Ablasshandel des ausgehenden Mittelalters?

Wie unterschiedlich Forschungsergebnisse ausfallen können, wird hier  anschaulich.

Der Zerfall der westlichen Kultur

Der Zerfall der westlichen Kultur

Überall in Europa ist zu sehen, wie sich ganze Staaten in Selbstverleugnung üben. Unterstützt wird das Ganze von den Kirchen und den sogenannten Gutmenschen. Länder wie England, Frankreich oder Holland befinden sich in Selbstauflösung und jagen sich eine Kugel nach der anderen in den Schädel.

Nun fangen viele Menschen in den besagten Ländern aber an zu fragen:  WARUM?

Doch das kann, so wie es scheint, niemand beantworten, weil dieses Verhalten schon an Suizid grenzt!

Der Große Brockhaus beschreibt Suizid/ Selbstmord wie folgt:

„Die vorsätzl. gewaltsame Beendigung des eigenen Lebens.

Die Motive für den S. liegen meist in einer für unüberwindbar gehaltenen Diskrepanz zwischen Lebensanspruch und Realität, dem subjektiven oder objektiven Scheitern eines Sinnstrebens oder einem schicksalhaften, als unüberwindlich eingeschätzten Leidensdruck (z.B. unheilbare Krankheit); häufig spielen abnorme psychische Entwicklungen eine Rolle, z. T. auch psych. Erkrankungen.“  (Der Große Brockhaus. F.A. Brockhaus: 1980)

Bei Wikipedia findet man unter Suizid Folgendes:

Suizid (von neulateinisch suicidium aus caedes = Tötung und sui = seiner selbst (Genitiv), also sui caedes = Tötung seiner selbst), auch Selbsttötung, Selbstmord oder Freitod, ist das willentliche Beenden des eigenen Lebens, sei es durch beabsichtigtes Handeln oder absichtliches Unterlassen von lebenserhaltenden Maßnahmen, z. B. lebenswichtige Medikamente, Nahrungsmittel oder Flüssigkeit zu sich zu nehmen.“ (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Suizid&stable=0&shownotice=1 ; eingesehen am 5. Juli 2010, um 10.00 Uhr)

Der Brockhaus zeigt hier mögliche Gründe auf für dieses abnormale Verhalten; ob ein Sinnstreben oder ein Lebensanspruch für den abendländischen Kulturkreis und die (ehemaligen) Europäischen Nationen überhaupt noch ausgemacht werden kann, muß als fraglich im Raume stehen; bei genauem Hinsehen ist dies anzuzweifeln.  Eine abnorme psychische Entwicklung oder Krankheit, die „Lust am Untergang“, das Streben nach Selbstauslöschung, sind ohne weiteres auszumachen, eine Reaktion, die es bei menschlichen Individuen nach traumatischen Erlebnissen als pathologisches Verhalten zu beobachten gibt.  Ob die beiden Weltkriege für Europa den Anfang von diesem Prozess einläuteten, indem der kollektive Wahnsinn auf unserem Kontinent wütete, oder die jetzigen suizidalen Vorgänge eine Folge dieses Wahnsinns sind, darüber mag man uneins sein, aber fest steht: Das, was wir jetzt in allen Ländern Europas beobachten können, ob der völlig zerstörte Kriegsverlierer Deutschland, die Sieger der Weltkriege oder die neutralen Staaten – am gemeinsamen Untergang arbeiten heute alle mit, eine gesamteuropäische pathologische Situation hat sich eingestellt.

Zur Klarstellung muß gesagt werden: Es sind in erster Linie die Menschen, die sich als geistige oder politische Führung verstehen, die selbsternannte „Elite“ ist es, die den Zerfall unserer unabdingbaren Werte und Grundlagen befördert und uns damit preisgibt.
Es ist schwer verständlich, warum die Völker Europas so vieles geschehen lassen, was ihre Auslöschung zur Folge haben wird.  Man muß sich fragen, weshalb diese sogenannten „Eliten“ den fundamentalen Interessen der europäischen Nationen massiv zuwiderhandeln.

Es spielt keine Rolle, aus welchem Blickwinkel man sich dieses Verhalten betrachtet: Es ist krank!

Das Abendland hat sich anscheinend selbst zum Tode verurteilt – durch beabsichtigtes Handeln und die Unterlassung von lebenserhaltenden Maßnahmen.
Dabei sollte es möglich sein, die einzelnen Länder wieder zu stärken und aufzubauen, mit einem gesunden Maß an gutem Willen und viel Anstrengung könnte in einigen Jahren in Europa wieder vieles im Lot sein.

Jedes der europäischen Länder hat seine Eigenarten und kulturellen
Errungenschaften, durch die es sich definiert, und sie sind es allemal wert, erhalten zu werden; die europäischen Länder in ihrer Unterschiedlichkeit können sich gegenseitig unterstützen – abseits von dem Moloch EU, nur abseits davon.

Welcher Vergehen haben sich diese Länder schuldig gemacht, oder sind sie
wirklich einfach nur des Lebens überdrüssig; ist die Zeit für die abendländische Kultur gekommen ist, von der Bildfläche zu verschwinden?

Man könnte beinahe zu dem Schluß gelangen, die großenteils abstrusen Gedanken eines Richard Nikolaus Graf Coudenhove-Kalergi hätten im heutigen politischen Handeln und Denken ihren Niederschlag gefunden, bestimmen den ideologischen Weg der EU, wie auch der staatlichen Organe, sofern diese noch handlungsfähig und – willig sind.  R. N. Coudenhove-Kalergi war 1922 Gründer der „Paneuropa Union“, gedanklicher Vorläufer für einen europäischen Staatenbund, und trat im selben Jahr einer Wiener Freimaurerloge bei.

Liest man in seinem Aufsatz „Praktischer Idealismus“, aus den 1920er Jahren, so bekommt man ein Bild von einer befremdlich anmutenden kulturgeschichtlichen Betrachtung und Rassenmischungstheorie, welche heute in die Tat umgesetzt scheint:

“Inzucht stärkt den Charakter, schwächt den Geist – Kreuzung schwächt den Charakter, stärkt den Geist. (Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi: Praktischer Idealismus. Adel – Technik – Pazifismus. Wien, Leipzig: Paneuropa-Verlag, 1925: S. 22) [...]

Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen. Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen. (ebd.: S22/ 23)

“Diese Entwicklung, und damit das Chaos moderner Politik, wird erst dann ein Ende finden, bis eine geistige Aristokratie die Machtmittel der Gesellschaft: Pulver, Gold, Druckerschwärze an sich reißt und zum Segen der Allgemeinheit verwendet.

Eine entscheidende Etappe zu diesem Ziele bildet der russische Bolschewismus, wo eine kleine Schar kommunistischer Geistesaristokraten das Land regiert und bewusst den plutokratischen Demokratismus bricht, der heute die übrige Welt beherrscht.

Der Kampf zwischen Kapitalismus und Kommunismus um das Erbe des besiegten Blutadels ist ein Bruderkrieg des siegreichen Hirnadels, ein Kampf zwischen individualistischem und sozialistischem, egoistischem und altruistischem, heidnischem und christlichem Geist. Der Generalstab beider Parteien rekrutiert sich aus der geistigen Führerrasse Europas: dem Judentum.“ (ebd.: S. 33)

Ähnliches findet man von Graf Coudenhove -Kalergi in der “Wiener Freimaurerzeitung Nr. 9/10, 1923″:
“Der kommende Mensch der Zukunft wird ein Mischling sein. Für Paneuropa
wünsche ich mir eine eurasisch-negroide Zukunftsrasse, um die Vielfalt

der Persönlichkeiten herbeizuführen. Die Führer sollen die Juden stellen,…”

„Am 18. Mai 1950 erhielt Graf Richard Nikolaus Coudenhove Kalergi als Erster den internationalen Karlspreis der Stadt Aachen in Würdigung seiner Lebensarbeit für ein geeintes Europa. [...]1955 schlug er Beethovens Vertonung von Schillers Ode an die Freude als neue Europäische Hymne vor. Seit 1972 ist die Melodie offizielle Hymne des Europarats und seit 1985 die offizielle Hymne der Europäischen Union.“ Ein Entwurf C.-Kalergis für eine Europäische Flagge wurde nicht angenommen, da in diesem das christliche Kreuz enthalten war. [Zusatz des Verf.: Damals schon „störte“ das Kreuz.]

(aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Nikolaus_Graf_von_Coudenhove-Kalergi; eingesehen am 5. Juli 2010, um 11.45 Uhr)

Beschäftigt man sich mit dieser oder anderen Ideologien und macht sich Gedanken fernab der allgemein üblichen Denkmuster, so setzt man sich dem Verdacht aus, „Verschwörungstheorien“ nachzugehen, doch handelt es sich bei diesen Verdächtigungen nicht um Denkverbote?

Bemerkenswerte Äußerungen findet man auch bei Oswald Spengler:

„Aber ebenso titanisch ist nun der Ansturm des Geldes auf diese geistige Macht. Auch die Industrie ist noch erdverbunden wie das Bauerntum. Sie hat ihren Standort und ihre dem Boden entströmenden Quellen der Stoffe. Nur die Hochfinanz ist ganz frei, ganz ungreifbar. Die Banken und damit die Börsen haben sich seit 1789 am Kreditbedürfnis der ins Ungeheure wachsenden Industrie zur eigenen Macht entwickelt und sie wollen, wie das Geld in allen Zivilisationen, die einzige Macht sein. Das uralte Ringen zwischen erzeugender und erobernder Wirtschaft erhebt sich zu einem schweigenden Riesenkampf der Geister, der auf dem Boden der Weltstädte ausgefochten wird. Es ist der Verzweiflungskampf des technischen Denkens um seine Freiheit gegenüber dem Denken in Geld.

(Fußnote S. 1192: Dies gewaltige Ringen einer sehr kleinen Zahl stahlharter Rassemenschen von ungeheurem Verstand, wovon der einfache Städter weder etwas sieht noch versteht, lässt von fern betrachtet, welthistorisch also, den bloßen Interessenkampf zwischen Unternehmertum und Arbeitersozialismus zur flachen Bedeutungslosigkeit herabsinken. Die Arbeiterbewegung ist das, was ihre Führer aus ihr machen, und der Haß gegen die Inhaber der industriellen Führerarbeit hat sie längst in den Dienst der Börse gestellt. Der praktische Kommunismus mit seinem „Klassenkampf“, einer heute längst veralteten und unecht gewordenen Phrase, ist nichts als ein zuverlässiger Diener des Großkapitals, das ihn wohl zu benützen weiß.) (Oswald Spengler: Der Untergang des Abendlandes. Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte. Ungek. Sonderausgabe in einem Band, Lizenzausgabe des Deutschen Bücherbundes: S. 1192 u. 1193.  O. Spengler begann mit der Arbeit an diesem Werk drei Jahre vor dem Ersten Weltkrieg, nach der ersten Niederschrift 1914 überarbeitete er es bis 1917; Erstausgabe in zwei Bänden: Wien: 1918 und München: 1923)

Die Diktatur des Geldes schreitet vor und nähert sich einem natürlichen Höhepunkt, in der faustischen wie in jeder anderen Zivilisation. [...] Die privaten Mächte der Wirtschaft wollen freie Bahn für die Eroberung großer Vermögen. Keine Gesetzgebung soll ihnen im Wege stehen. Sie wollen die Gesetze machen, in ihrem Interesse, und sie bedienen sich dazu ihres selbstgeschaffenen Werkzeuges, der Demokratie, der bezahlten Parteien.“ (ebd. 1193)

Was auch immer die vielfältigen Ursachen sind, für den Niedergang Europas, erkennbar waren deren Anfänge, die Grundsteinlegung gewissermaßen, bereits zu Zeiten der Marokkokrisen und des Ersten Weltkrieges. Mittlerweile ist dieser Prozess so weit vorangeschritten, dass eine Umkehr oder auch nur sein Stoppen beinahe unmöglich scheint. Auch der Zweite Weltkrieg mit seinen verheerenden Folgen für Europa, die weit über die vielen Toten und die barbarische Zerstörung europäischen Kulturgutes und Vertreibung von Millionen Menschen hinausgehen, hat diesen Vorgang nicht behindert oder verzögert, sondern hat – im Gegenteil – dieser negativen Entwicklung Vorschub geleistet, war eine weitere Stufe, diesen zu beschleunigen.

Die Europäer müssen sich auf ihre kulturellen Eigenarten, Werte und Stärken besinnen, die Zerstörungen der Kriege, zersetzende Ideologien überwinden – nur dann hat Europa eine Zukunft!

Quelle: Coudenhove-Kalergi: Praktischer Idealismus. Adel – Technik – Pazifismus. PanEuropa-Verlag, Wien; 1925

Hier als PDF (kann keine Gewähr für die Vollständigkeit oder Fehlerlosigkeit übernehmen, da ich dies so aus dem Netz heruntergeladen habe)

Coudenhove-Kalergi-Praktischer-Idealismus