Kategorie: Politik

JF: Henkel tritt Freien Wählern bei

BERLIN. Der frühere Chef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Olaf Henkel, ist den Freien Wählern beigetreten. Das gab Henkel am Montag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Frei-Wähler-Chef Hubert Aiwanger in Berlin bekannt. Er wolle die Freien Wähler bereits bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein im kommenden Jahr unterstützen. Hauptaugenmerk liege aber auf der Bundestagswahl 2013. Hier sei ein Ergebnis von fünf Prozent plus x angestrebt.

Die Freien Wähler seien die einzige vernünftige politische Kraft, die gegen den „Euro-Rettungswahnsinn“ kämpfe, begründete Henkel seine Entscheidung. Die FDP habe dagegen mit ihrer Unterstützung des Euro-Rettungsschirms „politischen Selbstmord“ begangen.

Henkel strebt kein Mandat an

Seiner Ansicht nach habe die FDP ihren aus drei Eckpunkten bestehenden liberalen Geist aufgegeben. Das Prinzip der Selbstverantwortung sei der Vergemeinschaftung der Schulden gewichen, der Wettbewerb der Harmonisierung, und das Subsidiaritätsprinzip hätten die Liberalen nicht nur aufgegeben, sondern sogar ins Gegenteil verkehrt.

Henkel betonte allerdings, er strebe kein politisches Mandat an. Dafür sei er mit seinen 71 Jahren zu alt. Außerdem wolle er sich seine Unabhängigkeit bewahren. Nur im äußersten Notfall würde er sich einem entsprechenden Wunsch nicht kategorisch verweigern, sagte er. Dies bedeute aber nicht, daß er Interesse an einem Mandat habe.

 

Quelle:

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M57a91c86fa9.0.html?PHPSESSID=49594860c722ff2797d345edde7b80fe

Eine Buchempfehlung – ausnahmsweise als Artikel – Friederike Beck: Das Guttenberg-Dossier. Das Wirken transatlantischer Netzwerke …

„Das Guttenberg-Dossier“  von Friederike Beck

erschienen im zeitgeist-Verlag

In der JF erschien kürzlich eine Besprechung dieses Buches, die bereits erkennen ließ, daß es sich hierbei um ein unbedingt lesenswertes Werk handelt.

In der Tat ist diese Annahme in vollem Umfange berechtigt. Der Titel lässt nicht auf den brisanten Inhalt schließen, Allenfalls der Untertitel läßt dies vermuten: „Das Wirken transatlantischer Netzwerke und ihre Einflussnahme auf deutsche Eliten“.

Denn darum geht es in diesem Buche, die Person zu Guttenberg spielt nur eine Nebenrolle, wenn sie auch beispielhaft ist für das, was hier geschildert und mit zahlreichen Quellenangaben belegt wird.

Es geht um nicht mehr und nicht weniger, als um die totale Einflussnahme eben der im Untertitel erwähnten Netzwerke. Die aufgezeigten Verknüpfungen, Personalien und die hinter diesen Institutionen stehenden Finanzquellen sind überaus erhellend und zugleich erschreckend.

Bei der Lektüre des Buches neigt man dazu, Anstreichungen vorzunehmen, und zwar von allem, was dem Leser bemerkenswert erscheint. Doch dieses Vorhaben gibt man schnell auf, denn es wäre eine schwere Entscheidung herauszufinden, was nicht anstreichens- oder zitierenswert wäre.

Die Verfasserin hat vielfältige Quellen studiert und angeführt, so daß sich der interessierte Leser weitere Informationen holen kann.

Wenn man dieses Buch gelesen hat, bleibt in erster Linie ein tiefes Erschrecken darüber, wie bei uns Politik gemacht wird, wer wirklich entscheidet, wessen Interessen maßgeblich sind.

In zweiter Linie macht sich eine tiefe Resignation breit bei all denen, die im guten Glauben sind, politisch und auf demokratischem Wege etwas bewirken zu können.

Hier einige Zitate:

„Eine große Anzahl Menschen fragt sich, warum so vieles schief läuft und in immer mehr Bereichen so gar nicht dem Wohle des Landes dient. Für diejenigen, die besonders bemüht sind, etwas zu ändern, potenzielle alternative Eliten also, hält unser System eine schöne Beschäftigung bereit: die Parteigründung. Parteigründer bringen viel Idealismus ein, übersehen aber in der Regel, dass sie nicht über ausreichend gefestigte Netzwerke und entsprechende finanzielle Ressourcen verfügen, um in Konkurrenz zu den bestehenden, üppig ausgestatteten Netzwerken treten zu können.“

 Und weiter:

„Daher sollten sich potenzielle alternative Eliten schleunigst an das griffige Denken und Ausformulieren sinnvoller Konzepte begeben und sich nachfolgend unermüdlich gegenseitig zitieren, verlinken, vernetzen. Auch auf Denkfabriken, Akademien und Stiftungen gibt es kein Monopol…. Dabei müssen die Dinge konsequent im Grundsätzlichen gehalten und der gemeinsame Nenner immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden.“

 Einige weitere Erkenntnisse lassen sich aus dem Buch gewinnen, die zwar nicht besonders neu sein mögen, hier jedoch klar formuliert werden. So z.B. die möglicherweise bislang nur geahnte Tatsache, daß die ganze (alternativlose) Globalisierung ausschließlich der Verfestigung US-amerikanischer Hegemonie dient. Genauso wie die Finanzkrise, die zur Aufgabe nationalstaatlicher Souveränität und zur Übertragung aller relevanten Befugnisse an eine zunehmend  anonymer agierenden EU-Bürokratie herbeigeführt wurde. Auch die Ursprünge des „Europa-Gedankens“ erfahren hier eine Aufklärung.

So ließe sich noch viel sagen und zitieren, doch wäre das meisten davon aus dem Zusammenhang gerissen und nicht derart aufschlussreich, wie es nur die aufmerksame Lektüre des ganzen Buches sein kann.

Es sei allen, die sich für Politik und ihre Hintergründe interessieren, dringend ans Herz gelegt.

 

Bestellt werden kann das Buch über www.zeitgeist-online.de

oder über den JF-Buchdienst.

FREIE WÄHLER – Fraktion im Römer: Die Republik der Parteisoldaten – Wer sich nicht fügt, wird ausgegrenzt

FREIE WÄHLER – Fraktion im Römer

Meinung

 

Die Republik der Parteisoldaten

Wer sich nicht fügt, wird ausgegrenzt  

 

Immerhin: Es hat 13 Bundestagsabgeordnete aus den Reihen der Fraktionen von CDU/CSU und FDP gegeben, die sich am Donnerstag dem Weg in den finanzpolitischen Abgrund Deutschlands bei der „Euro-Rettung“ verweigert haben. Das waren allerdings bei weitem nicht genug Aufrechte, um Merkel, Schäuble und ihren Leichtmatrosen Rössler zu stoppen. Viel größer war die Zahl der stets gehorsamen Parteisoldaten, die so stimmten, wie es ihre Führungen befahlen und wie es der Fortführung ihres einkömmlichen Mandats sowie den Aussichten, dieses auch nach der nächsten Wahl wieder zu bekommen, entsprach.

 

Wenn ein etablierter, mit allen Tricks und Fallstricken des parlamentarischen Geschäfts bestens vertrauter Mann wie der der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach, bei seinem ersten öffentlichen Aufstand gegen die Befehlsgewalt seiner Parteispitze von unerträglichem Druck spricht, der auf ihn ausgeübt wurde, um ihn zur Zustimmung  der neuerliche  „Euro-Rettung“ zu zwingen, dann wirft das ein grelles Schlaglicht auf Praktiken, die von den Parteien in allen Parlamenten – von den Kommunen bis zum Bundestag – gegen  Geist und Buchstaben der Verfassung ausgeübt werden, und zwar äußerst ‚erfolgreich‘ und wirksam.

 

Artikel 38 des Grundgesetzes lautet: „Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in  allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.“ Und der § 35 der Hessischen Gemeindeordnung lautet: „Die Gemeindevertreter üben ihre Tätigkeit nach ihrer freien, nur durch die Rücksicht auf das Gemeindewohl bestimmten Überzeugung aus und sind an Aufträge und Wünsche der Wähler nicht gebunden.“

 

Von Fraktionszwang ist nirgends die Rede, tatsächlich aber ist seine Praktizierung in der überwältigenden Zahl der parlamentarischen Entscheidungsfälle die Regel. Ab und zu allerdings werden die Abgeordneten publikumswirksam bei sogenannten „Gewissensentscheidungen“ von der kurzen Leine gelassen. Dabei darf es sich aber keinesfalls um Themen und Entscheidungen handeln, die der politischen Macht der Parteien und insbesondere ihrer Macht über das Geld der Steuerzahler in irgendeiner Weise gefährlich werden könnten.

 

Wie intolerant, wie gereizt der gesamte Parteienblock reagiert, wenn er seine Oberherrschaft über die Abgeordneten in Frage gestellt sieht, zeigen die aufschlussreichen Reaktionen auf die Entscheidung von Bundestagspräsident Lammert (CDU), auch den beiden „Euro-Rebellen“ Willsch (CDU) und Schäffler (FDP) in der Debatte am 29. Oktober 2011 je fünf Minuten Redezeit einzuräumen. Was auch immer Lammerts Motive dabei waren: Ihm gebührt ausdrücklicher Dank für dieses Handeln. Und sowohl Willsch wie Schäffler haben das in eindrucksvoller Weise genutzt.

 

Das konnten die beiden Bundestagsabgeordneten umso besser tun, weil sie als Ökonomen sehr genau über die Bedeutung ihrer Entscheidung wussten. Ein TV-Magazin hat nun enthüllt, dass viele ihrer Kollegen im Bundestag eine folgenreiche Entscheidung für das gesamte deutsche Volk gefällt haben ohne den dafür unbedingt notwendigen Sachverstand. Den hätten sie sich übrigens durchaus erarbeiten können – an Material mangelt es wahrlich nicht. Doch das haben die meisten wohl schon deshalb gescheut, weil sie unter keinen Umständen bereit waren, in Konflikt mit denen zu kommen, denen sie ihr Mandat tatsächlich verdanken, nämlich den Mächtigen in den Parteiführungen und Parteiapparaten.

 

Was aber noch viel schlimmer erscheint, das ist die von dem TV-Magazin entlarvte Unbedenklichkeit und Ignoranz vieler dieser sogenannten „Volksvertreter“, die in Wahrheit nur besonders gehorsame Parteisoldaten sind. Als inzwischen langjähriger Angehöriger der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung ist mir all das jedoch nur zu vertraut – dieser geradezu blinde Gehorsam gegenüber den Vorgaben der eigenen Partei und der Fraktionsführung. Dabei verkenne ich keineswegs, dass eine politikfähige Fraktion stets um Geschlossenheit bemüht ein muss, damit sie die eigene Regierung unterstützen oder als Opposition wirkungsvoll sein kann. Das verlangt von der Führung der Fraktion, insbesondere ihrem Vorsitzenden, ein enormes Maß an Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft ab. Weniger darf allerdings nicht verlangt werden.

 

Bequemer, einfacher ist es gewiss, die notwendige Überzeugungsarbeit durch Disziplinierung und Pressionen zu ersetzen und all jene, die sich dem widersetzen – wie aktuell die Bundestagsabgeordneten Bosbach, Willsch und Schäffler -, als „Abweichler“ zu diffamieren.  Dabei ist denen, die diesen Ausdruck (und noch ganz andere!) für Politiker mit eigener Meinung und Verfassungstreue verwenden, offenbar überhaupt nicht bewusst, dass einst in jenem zum Glück verschwundenen Unrechtsstaat DDR Männer und Frauen, die sich ihre Meinungsfreiheit nicht verbieten ließen, als „Dissidenden“ ausgegrenzt und in vielen Fällen auch kriminalisiert wurden.

 

Soweit sind die Verhältnisse im seit 21 Jahren wiedervereinten demokratischen Deutschland noch nicht. Aber der Umgang der Parteien mit den „Abweichlern“ vom 29. September macht klar: Wir sind nicht mehr sehr weit entfernt von solchen Verhältnissen. Umso notwendiger ist entschlossener bürgerlicher Widerstand gegen all jene Kräfte, die im Grunde Verfassungsfeinde sind. Wir sollten uns nicht scheuen, sie als solche zu benennen und zu bekämpfen.

 

Wolfgang Hübner, 1. Oktober 2011

Was alles unter Diskrimierung fallen kann…

„Jüngere sollen bei Urlaub nicht schlechter gestellt werden“

 Dies ist die Überschrift eines heute (10. Febr.) veröffentlichten Zeitungsartikels.

Im Untertitel heißt es weiter: „Tarifverträge dürfen die Anzahl der Urlaubstage nicht ohne triftige Begründung an das Alter der Beschäftigten  koppeln. Zu diesem Urteil kam jüngst das Landesarbeitsgericht Düsseldorf (AZ: 8 Sa 1274/10).“

Begründet wurde die von einer 24-jährigen Kassiererin eingereichte Klage mit dem Hinweis auf das Gleichbehandlungsgesetz, auch Antidiskrimierungsgesetz genannt. Die bisherige allgemein gebräuchliche Praxis, wonach ältere Arbeitnehmer oftmals ein paar Urlaubstage mehr bekommen als jüngere, verstoße gegen geltendes EU-Recht.

Zweierlei Punkte erscheinen bemerkenswert.

Zum einen, dass überhaupt jemand auf die Idee verfällt, diese Regelung, die im übrigen in den Tarifverträgen verankert ist, anzugreifen. Offenbar wird dabei von der Klägerin davon ausgegangen, der höhere Urlaubsanspruch älterer Kollegen sei der „Normalfall“, und sie als die jüngere werde benachteiligt bzw. diskriminiert. Das Gegenteil dürfte richtig sein, nämlich dass der Urlaubsanspruch der jüngeren der Normalfall ist, also dem Regelurlaub entspricht, und dass die Gewährung von ein oder zwei mehr Urlaubstagen ein Zugeständnis an die älteren Mitarbeiter darstellt.

Die logische Konsequenz aus diesem Urteil kann nur sein, dass der niedrigere Anspruch als Regelsatz für alle festgeschrieben wird.

Zum anderen zeigt sich hier erneut, wie weit die Regelungswut der EU-Bürokratie geht und inwieweit sie in die Bestimmungen – in dem konkreten Falle sogar in Tarifverträge – eingreift. Das AAG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) soll Benachteiligungen verhindern. Diesem Gesetz wurde das gesamte Arbeitsrecht unterstellt. Es geht in seinen Vorschriften sehr weit und engt Arbeitgeber bei allem, was mit Einstellungen neuer Mitarbeiter, Beförderungen, Stellenausschreibungen usw. zu tun, deutlich ein. Darüber wurde schon viel geschrieben und veröffentlicht. Doch dies jetzt so auszulegen, wie es in dem oben angeführten Urteil geschieht, stellt eine bislang unerwartete Variante dar.

Keiner will einen Rückfall in die Zeiten arbeitgeberrechtlicher Willkür, um es überspitzt zu formulieren. Doch diese Gängelung durch Instrumentarien, die einer immer weitergehenden Gleichmacherei dienen, ist inakzeptabel. Wenn von der nationalen Legislative Gesetze beschlossen werden, die ohne jegliche Einflussnahme von außen her zustande kommen, dann entspricht das demokratischen Gepflogenheiten. Es darf keine Einmischung von außen, zumal von Institutionen ohne demokratische Legitimierung, geben. Und die nationalen Parlamente, die das hinnehmen, die sich dem willig unterwerfen, habe ihre Legitimation verwirkt. Sie sind quasi auf dem Wege, sich selbst zu demontieren und damit überflüssig zu machen.

Ohne jetzt polemisch werden zu wollen – eine hieraus folgende Forderung kann nur lauten: Kein weiteres Hineinregieren der EU in nationale Belange, und wir brauchen ein Parlament, das diesen Gremien klar die Grenzen aufzeigt!

  J. Mader

Gastbeitrag: Landtags-, Bürgerschafts- und Kommunalwahlen 2011 – Keine Altparteien mehr wählen!

Keine Altparteien (Kartellparteien) mehr wählen!

FLUGBLATT RUNTERLADEN

Dieses Jahr ist wirklich ein kleines Superwahljahr.

Vor allem den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz muss besondere Beachtung geschenkt werden.

Wird sich in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt endlich die „ostdeutsche Widerspenstigkeit“ zeigen? Denn traditionell, und immer noch aus den Erfahrungen von `89 schöpfend, lässt man sich dort nicht mehr so leicht von einer Obrigkeit verleiten. Und der unsägliche Islamhinweis des unsäglichen Bundespräsidenten Wulff gerade zum 20 Jahrestag der deutschen Einheit – einer Sache die fast jedem Ostdeutschen tief am Herzen liegt – ist dort sehr negativ angekommen.

Und können im heutigen Osten die nationalen Kräfte die Krise für sich nutzen?

Schadete der Rummel um S21 der CDU in Baden-Württemberg? Oder die Aussage des (angeblichen) „neuen“ Gesichtes und (angeblichen) Merkel-„Widersachers“ Mappus, der sich in bester Cem-Özdemir-Manier gegen Volksentscheide, wie in der Schweiz aussprach?

Wer hält dagegen, dass auch bei einem Wahlsieg der im Umweltschutzmäntelchen getarnten Kommunisten von Bündnis 90/Die Grünen diese keinen Deut am S21-Projekt ändern würden? Weil alternativlos?

Wie schaut es in Rheinland-Pfalz aus? Hat man die Krise bisher besser bestehen können? Bleibt man der alten Tante SPD treu? Kocht man weiter sein provinzielles Süppchen mit dem unfähigen geschassten Ex-SPD-Vorsitzenden an der Macht und der Hoffnung, dem globalisierten Wind entkommen zu können?

Aber auch ein Blick auf die Bürgerschafts- und Bezirksversammlungswahlen in Hamburg lohnt sich. Immerhin hat man hier vor einem Jahr mittels einer Volksabstimmung die geplante Schulreform zum Stürzen gebracht – ein Umstand, der den Grünenvorstand und Doppelstaatsbürgler Özdemir zu der Aussage veranlasste, Volksabstimmungen zukünftig nur noch dann zuzulassen, wenn diese „ergebnissicher“ wären! (Das muss man wiederholen: Volksabstimmungen nur, wenn ergebnissicher!).

Wie werden die Hamburger heute entscheiden? Haben sie nicht nur bei der Schulreform, sondern auch im großen Rahmen mit den Altparteien gebrochen?

Haben die Hamburger erkannt, dass man etwas bewegen kann? – Auch gegen den Machtblock der Altparteien.

Und Berlin? Ist Berlin wirklich schon verloren?

Zumindest die pro Deutschland-Demonstration am 28.11.2010 lies nicht alle Hoffnungen schwinden. Die dort tätigen Köpfe sind fähig, und man hat in recht kurzer Zeit ein ansehnliches Grüppchen aktiv tätiger Menschen zusammenbekommen. Und bis September ist auch noch etwas Zeit.

Auch Die Freiheit hat sich auf den Weg gemacht, in Berlin mitentscheiden zu dürfen.

In Bremen hat Jan Timke von BIW – Bürger in Wut vorzügliche Arbeit geleistet. Es ist immer wieder ein Vergnügen, seine Reden bei you Tube zu verfolgen. Glückwunsch und alle besten Grüße diesem engagierten Menschen.

Gleichwohl drängt sich angesichts der Umstände zur letzten Bremer Wahl eine Frage auf. Und nach der Wahl in NRW eine weitere:

- Haben wir in Deutschland überhaupt noch richtig freie Wahlen?

- Und stimmen die Wahlergebnisse?

Und daraus folgend: Welche Chancen haben neue politische Kräfte überhaupt? Und was gilt es, zu tun?

Zu den Wahlergebnissen:

Zur letzten Bremer Wahl hatten die Bürger in Wut nach der ersten Auszählung die 5%-Hürde erstaunlicherweise mit nur einer Stimme verpasst!

Natürlich war der Wahlbetrug offensichtlich, zumal auch die Wahlprognosen die BIW sicher im Bremer Landtag sahen.

Man musste sich durch alle Instanzen klagen. Ergebnis war, dass zwar Neuwahlen durchgeführt wurden, aber nur in einem einzigen Wahlbezirk.

Dort bekamen die BIW 27,6% und somit einen Platz im Bremer Landtag.

Der Skandal daran ist, dass die BIW mit gesamt ca. 25% Stimmenanteil in der letzten Legislaturperiode die zweitstärkste Kraft in Bremen gewesen wären!

Das sind Zustände, die man vielleicht in einem afrikanischen Drittweltland erwarten würde, aber doch nicht mitten in Europa!

Während eine Merkel in diesen Tagen Demokratie für Ägypten fordert, und sich auch nicht scheut, Russland oder China zu kritisieren, ist in diesem Land eine Wahl so gefälscht worden, dass Regierungsbeteiligungen unmöglich gemacht wurden.

Nicht umsonst haben die Bürger in Wut für die jetzt anstehenden Wahlen in Bremen OSZE-Wahlbeobachter angefordert. Anfordern müssen!

Ausländische Wahlbeobachter, um demokratische Wahlen in der Bundesrepublik Deutschland gewährleisten zu können. Ein Armutszeugnis für unser Land und unsere politische Kultur und unsere politische Klasse.

Ein Beweis aber auch, dass sich eben gerade die Altparteien von Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit vollständig entfernt haben, nicht ohne dabei aber genau die politischen Kräfte, welche das wieder einfordern, als Nazis oder Rechtspopulisten zu diffamieren.

Und es sollte uns Mahnung sein, was man von diesen von der Macht besessenen Altparteien noch erwarten kann; insbesondere zusammen mit ihren der Demokratie sowieso nicht gut gewogenen Freunden der EU-Spitze.

Aber auch in NRW gab es Unstimmigkeiten bei der Auszählung. In Wahlbezirken, wo bekanntermaßen viele Migranten Ausländer als Wahlhelfer tätig waren, hatte PRO NRW nur auf Zehnerstellen gerundete Stimmen. In anderen Wahlkreisen wurden je 56 und 43 Stimmen für PRO NRW als ungültig erklärt. Nur durch Nachzählungen konnte das festgestellt werden.

Dazu kommt, dass in NRW die jeweiligen Wahlhelfer im jeweiligen Wahlraum (also dem Raum, in dem die Wahlurne steht) nicht etwa zufällig zusammengestellt wurden, sondern hier die Möglichkeit bestand, dass dort gleich eine sich selbst als Wahlhelfer gemeldete Gruppe schalten und walten konnte, wie sie wollte. Denn selbst zumindest eine (staatliche) Person pro Raum wurde nicht gewährleistet!

Solche haarsträubenden Zustände herrschen heutzutage bei „demokratischen Wahlen“!

Diese Dinge, die nur die Spitze des Eisberges darstellen, und die sich bei weiteren Stimmverlusten der Altparteien sicherlich auch noch verstärken werden, lassen den Schluss zu, dass die heutigen Wahlen nicht mehr als demokratisch zu bezeichnen sind.

Verstärkt wird das durch eine Betrachtung der Geschehnisse, die sich VOR einer Wahl abspielen.

Viele Menschen in diesem Land wissen nicht, dass Mitstreiter von PRO NRW geschlagen wurden.

Viele Menschen in diesem Land wissen nicht, dass Wahlstände von PRO NRW unter den Augen von anwesenden Polizisten von Antifa- und/oder Ausländergruppen überfallen wurden. Leute wurden geschlagen, Tische und Schirme zerstört.

In welch einem Land leben wir eigentlich? Haben wir schon wieder Weimarer Verhältnisse?

Und in Berlin konnte die Partei Die Freiheit keinen Parteitag abhalten, weil sie schlichtweg keine entsprechenden Räumlichkeiten angemietet bekamen, bzw. die Vermieter aufgrund eines Hetzbriefes der Grünen nicht mehr an die Partei vermieten wollten

Die pro Deutschland Bewegung, der es ähnlich erging, hat sich in Berlin einen Raum im Schöneberger Rathaus anmieten müssen, da zumindest öffentliche Räume – weil der Gesellschaft gehörend – jedem zur Verfügung zu stellen sind. Aber selbst dabei gab es große Probleme.

Zusammengefasst muss festgestellt werden, dass neue politische Kräfte massiv behindert und bekämpft werden. Die demokratischen Grundregeln sind ausgesetzt.

Eine der Ursachen ist, dass in der politischen Struktur dieses Landes keine ausreichend starke Trennung von Verwaltung – als Schützer der staatsbürgerlichen Rechte  - und Macht besteht.

Normalerweise müsste es eine Verwaltung geben, welche unabhängig von der jeweils Macht ausübenden Partei agiert, und somit – natürlich selbst auch mit den entsprechenden Mitteln ausgestattet – das Hervorkommen neuer politischer Kräfte schützt.

Heute ist es so, dass diejenigen, welche verwalten, gleichzeitig durch Änderungen der politischen Machtverhältnisse in Gefahr kommen. Und somit werden die jetzigen Machthaber gestützt.

Diese Trennung ist nicht ausreichend vorhanden, und dort wo sie besteht, trotzdem durch den jahrzehntelangen Parteienfilz der Altparteien außer Kraft gesetzt.

Im Klartext bedeutet das, dass im Alltag des öffentlichen Dienstes allzuoft nicht Qualifikation, sondern Parteibuch über die Beförderung entscheidet. Unabhängig kann man solche Mitarbeiter dann aber nicht mehr nennen.

Desweiteren besteht bei den Altparteien nicht im Ansatz die Bereitschaft, nötigenfalls demokratisch begründet Platz zu machen. Die Ursache dafür liegt nicht zuletzt darin, dass sich in den Spitzen der heutigen Altparteien nur noch Berufspolitiker tummeln, die persönlich im Falle des Machtverlustes in arge berufliche Schwierigkeiten kämen.

Dies würde besonders dann durchschlagen, wenn das gesamte Machtkartell der Altparteien durchbrochen wäre und die neuen politischen Kräfte im Gegensatz zur bisherigen Praxis keine Dankesposten bei der EU, beim Deutschen Radfahrerverband oder Ähnlichem vergeben würden. Auch deswegen besteht die nackte Angst dieser Leute vor neuen demokratischen Parteien. Und deswegen die massive Diffamierung der neuen demokratischen Parteien.

Es soll angemerkt sein, dass es das Beste wäre, die Partei Die Freiheit würde ihren Bundesparteitag im Ausland abhalten. Etwas besseres, als diese internationale Aufmerksamkeit kann den neuen demokratischen Kräften Deutschlands nicht passieren.

Was kann man tun?

Eine der Altparteien zu wählen, ist vor diesem Hintergrund geradezu als fahrlässig zu bezeichnen.

Eine Möglichkeit wäre, zum vollständigen Wahlboykott, also zur Nichtwahl, aufzurufen.

Man stelle sich vor, die Wahlbeteiligung stünde bei nur etwa 15%!

Der Gesichtsverlust der Altparteien wäre enorm. Die internationale Presse würde diesen Umstand mit Sicherheit nicht verschweigen können.

Gleichzeitig aber verändert man damit nichts. Und zu einem späteren Zeitpunkt könnte noch der Vorwurf kommen, das Volk wäre selber Schuld, wenn man nicht an der Wahl teilnimmt.

Bei der letzten Landtagswahl in NRW sind 41% der Wahlberechtigten zu Hause geblieben. Was daraus wurde, haben wir in einer Bilderserie (unsere deutschen Mädels) dokumentiert.

Also müssen wir die politische Wende, die Abwahl der Altparteien, vorantreiben.

Es müssen so viele Menschen, wie nur möglich zur Wahl gehen. Und brauchen nur keine Altpartei zu wählen.

Damit wäre das System gestürzt. Wenn bei über 80% Wahlbeteiligung nur 30% an die Altparteien gehen, so kommen mindestens zwei neue Parteien über 5%. Selbst in der Opposition, in den Ausschüssen, können die was erreichen! Und sie können zeigen, dass sie es besser können! Und sie werden mit Geld ausgestattet!

Darum unser Aufruf:

Gehen Sie alle unbedingt wählen! Aber wählen Sie auf keinen Fall eine der Altparteien!

Hier können Sie sich nun selber ein entsprechendes Flugblatt herunterladen, ausdrucken und verteilen. Über dem Dreierblock mit der kleinen Schrift können Sie das Blatt falten, dann noch mal falten, und schon haben Sie einen passenden Flyer.

Helfen Sie mit!

Und natürlich müssen wir – das Volk – die Wahlen und die Auszählungen überwachen.

Bitte melden Sie sich freiwillig als Wahlhelfer! Meistens bekommt man dafür auch eine entsprechende finanzielle Entschädigung.

Aber unser Land und unsere Demokratie, unsere Freiheit generell, sind es wert, einen Tag zu investieren.

Oder Sie tun sich mit Freunden zusammen, und kontrollieren die Wahlurnen einfach so.

Es ist nicht verboten, plötzlich frühmorgens neben der Urne zu stehen, und auch bei der Auszählung dabei zu sein.

Man muss nicht überall sein. Man kann aber anhand der überwachten Urnen, deren Ergebnis usw. Unregelmäßigkeiten feststellen.

Denn wenn offiziell was Anderes verlautet wird, als mitgeschrieben wurde, ist der Betrug klar.

Aber auch wenn die CDU in 5 überwachten Lokalen (notgedrungen wegen der Überwachung) bei 15% liegt, und anderswo dann plötzlich bei 35%, ist etwas nicht in Ordnung.

Welche Neupartei Sie wählen, überlassen wir Ihnen. Auch die Partei Bibeltreuer Christen oder die Tierschutzpartei ist eine echte Alternative zum Nichtwählen, bzw. zu den Altparteien.

Mit freundlicher Genehmigung von KAIROS

 http://kairostheos.blogspot.com/2011/02/landtags-burgerschafts-und.html

Es gibt auch gute Nachrichten: In Hessen sollen Volksbegehren künftig einfacher zu erreichen sein

Es gibt auch gute Nachrichten: In Hessen sollen Volksbegehren künftig einfacher zu erreichen sein

In Hessen sollen die Hürden für Volksbegehren niedriger gelegt werden. Am vergangenen Donnerstag beschloß der Landtag eine Gesetzesänderung, nach welcher künftig zwei Prozent (bisher drei) der Wahlberechtigten ein Volksbegehren anstoßen, beziehungsweise unterstützen müssen. Damit sind nicht mehr etwa 131000 Stimmen vonnöten, sondern gut 87000.  Außerdem wird die Frist zum Sammeln der Unterschriften für ein Volksgebehren von zwei Wochen auf zwei Monate verlängert.

Geht zurück auf DPA -Meldungen

Neuveröffentlichung auf Deutsch: “Die Geschichte der Politischen Korrektheit”

Freundlicherweise hat uns Thomas Völker, der Betreiber der Netzseite IN KÜRZE, seine Übersetzung des Buches “Die Geschichte der Politischen Korrektheit” zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

Lesen Sie hier eine Einführung von Herrn Völker; unten können Sie das 70seitige Buch herunterladen.

-

Liebe Mitstreiter und Freunde, liebe Mitglieder und Sympathisanten des Bündnisses für Freiheit und Demokratie, liebe Freiheitskämpfer!

Mit diesen Zeilen möchte ich Sie einstimmen, Ihnen Mut machen und Ihnen danken für die Arbeit, die Sie für die deutsche Freiheitsbewegung leisten. Einige von Ihnen werden sich fragen, ob dieser Dank auch an sie selbst gerichtet ist. Nun, darauf antworte ich Ihnen:

Der Freiheitskampf beginnt mit der Erkenntnis der eigenen Unfreiheit.

Genauso sehe ich die deutsche Freiheitsbewegung: alles, was Sie tun, alles, was jeder von Ihnen tut, ist wichtig, sei es nun das öffentliche Eintreten für die Freiheit, für die Vereinigung der vorhandenen konservativen Parteien in einer Sammelbewegung, das Gespräch im öffentlichen Umfeld zur Politisierung der Nächsten oder auch nur Maßnahmen zur Wahrung der eigenen persönlichen Freiheit, der eigenen persönlichen Unabhängigkeit. Jede Tat, jedes Wort, welches die Freiheit für uns selbst, unsere Familie, unsere Freunde, unsere Bekannten und unser Volk sichert, ist ein Grundstein unserer Bewegung.

Es spielt letztlich keine Rolle, ob wir alle in jedem Punkt übereinstimmen, es spielt keine Rolle, welchem deutschen Staat wir persönlich nachtrauern, was uns einen soll, eint und alle einen wird, ist letztlich unser Freiheitsstreben. Nur: Freiheit bringt immer Verantwortung mit sich, Selbstverantwortung. Beides bedingt sich gegenseitig. Nur wer bereit ist, für sich selbst und seine Nächsten Verantwortung zu übernehmen, für seine Gemeinde, sein Umfeld, ja, seine Nation, nur derjenige kann auch Freiheiten für sich erwarten. Der Grund dafür ist einfach: je mehr Staat wir bekommen, je mehr jeder selbst vom Staat profitiert, je mehr jeder Leistungen von der Gesellschaft erwartet, um so mehr steht dieser auch für die Beschneidung der Freiheiten anderer ein. Die Wiedererlangung unserer Freiheit unter Beibehaltung des heutigen Sozialstaates ist nicht möglich – denn gerade dieser Sozialstaat bringt die Unfreiheit, sein eigenes verdientes Geld nicht für sich selbst auszugeben, mit sich – mit einer Abgabenquote von 65% und mehr und ausufernder Neuverschuldung.

Das Schlagwort der „Demokratie“ ist dabei fehl am Platze, Jefferson hat durchaus recht mit seiner Einschätzung, daß die Demokratie die Herrschaft des Pöbels sei, bei dem 51% den restlichen 49% die Rechte wegnehmen könnten. Nur eine Gesellschaft, die die Rechte des Einzelnen achtet, wird letztendlich Wohlstand und Freiheit geben können. In diesem Zusammenhang ist es besonders wichtig zu verstehen, daß die Bundesrepublik Deutschland nicht als Demokratie, sondern als konstitutionelle Republik geplant wurde – eben weil da die Rechte des Einzelnen die Auswirkungen von Mehrheitsentscheidungen begrenzen. Nun, im Moment scheint das nicht richtig zu funktionieren – aber das liegt nicht am „System“, sondern daran, daß dieses unterwandert ist – von Feinden der persönlichen Freiheit und Freunden des Staates in Personalunion und deren Nutznießern. Sicherlich, noch können Sie frei reisen, noch können Sie alles kaufen, wenn Sie es sich leisten können. Aber die Zeichen des Verfalls, der Degeneration und der zunehmenden Zerstörung unserer Gesellschaft sind deutlich sichtbar.

Wenn Sie wissen wollen, wer hier unsere Freiheit bedroht und wie er vorgeht, dann wird Ihnen die Veröffentlichung „Die Geschichte der Politischen Korrektheit“ den einen oder anderen Fingerzeig geben können. Zu wissen, wer unsere Freiheit bedroht, ist der erste Schritt, diese einzufordern. Der zweite ist, beiseite zu lassen, was uns trennt, wenn wir vereint unsere Freiheit verteidigen. Und so bildet den Abschluß nun ein Wort von Friedrich Hebbel:

An kleinen Dingen muß man sich nicht stoßen, wenn man zu großen auf dem Weg ist.

Thomas Völker

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Zur Seite des Übersetzers Thomas Völker gelangen Sie hier

Hier können Sie das Buch über die Politische Korrektheit herunterladen:

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Der organisierte Kampf von linksaußen- “Polizeibericht Berlin 2010″

Berlin ist beispielhaft für so manches. So auch für die Qualität der linksextremen Szene. Andere Szenen arbeiten auch auf einem erschreckend hohem organisatorischen Niveau, aber nicht so!
“Autonome Gruppen” verfassten eine kleine Lektüre die unscheinbar klingt, aber zündenden Inhalt hat.

Der “Polizeibericht Berlin 2010″ (liegt www.blaulicht-blog.net vor) stellt eine Art Lehrbuch für die niedlichen Autonomen dar, die doch nur Frieden und Freiheit für alle wollen.
In den Texten von”A” wie Abschiebung bis “Z” wie “Zugmaschine mit Ladeeinrichtung (ZumiLa)” informieren die anonymen Verfasser auf über hundert Seiten detailliert über Ausrüstung, Fahrzeuge, Standorte und Einsatztaktiken der verschiedenen Berliner Polizeieinheiten. Sicherlich könnte der ein oder andere Polizist, wenn er in der Lage ist Lügen und Falschinformationen herauszufiltern, aus diesem Werk noch das ein oder andere über die eigene Polizei lernen!
Die Publikation weist beispielsweise auf die Schwachstellen der unter anderem von Bereitschaftspolizisten getragenen Körperschutzausstattung hin und zeigt, an welchen Stellen die Polizisten verwundbar sind.
Wie kippt man einen Bulli oder Streifenwagen um? Kein Problem! Hier wird es erklärt.
Schonmal einem Zivilbullen auf die Schnauze gehauen? Nein? Mit der Liste der “Zivilkarren” und Photos der Kollegen wird sich sicher einer finden- die Namen, sofern noch nicht bekannt, werden demnächst ja noch dienstlich geliefert werden – Danke Herr Körting!

Nach den Verfassern sei das vorhandene Wissen über Organisation, Strukturen, Ressourcen und Taktiken der Polizei seit Jahren mit jedem Generationenwechsel Stück für Stück verloren gegangen. Dem wolle man nun mit der Schrift entgegenwirken.

Es braucht nicht viel Phantasie, um sich auszumalen, was die Verfasser dieses Werkes mit der Zusammenstellung bezwecken. Sie geben sich auch nicht viel Mühe ihre Intention zu verheimlichen.
Es geht hier eindeutig um Kriminelle, die nicht nur die Idee einer anderen Weltordnung haben, sondern die ganz gezielt Hetze gegen Personen üben. Gegen Menschen, die die Ordnung in diesem Staat aufrecht erhalten wollen und die bereit sind, andere unter Einsatz ihres Lebens zu schützen.
Dafür werden sie gehasst – von politischen Extremisten, die noch Rückendeckung vom rot-roten Senat bekommen, der alle Kollegen unter Generalverdacht stellt.

Es fragt sich auch: Wo kommt das Geld für den Druck her, damit man die Neuauflage des “Polizeibericht Berlin 2009″ in Berliner “Infoläden” erwerben kann? Was geschieht mit dieser Meldung in den Medien?
Prognose aus der instant Glaskugel: Sie wird in der Bedeutungslosigkeit untergehen und nicht großartig publiziert werden! Hätten Neonazis ein vergleichbares Werk herausgebracht, stünde die BRD in den Medien “kurz vor dem Umsturz durch eine völlig neue Qualität der Bedrohung des Rechtstaates”.

mit freundlicher Genehmigung von   http://blaulicht-blog.net/?p=2143

Krankenkasse wird teurer

Der Bundesrat bestätigt neue Kassenfinanzierung.

Die Kassenfinanzierungsreform tritt nach dem Votum des Bundesrats zum 1. Januar 2011 in Kraft. Daher werden 70 Millionen gesetzlich Versicherte mehr Kassenbeitrage bezahlen müssen.

Nämlich 15,5% .

Davon trägt der Arbeitgeber/Rententräger 7,3 % (festgeschrieben) und der gesetzlich Versicherte trägt 8,2 % .

Hinzu kommt, wenn die Kassen mit den Beiträgen nicht auskommen, können sie unbegrenzt Zusatzbeiträge (Kopfpauschale) erheben.

Jetzt müssen wir, die gesetzlich Versicherten, reagieren indem wir mit unserem Hausarzt sprechen. Nimmt mein Hausarzt an der „Hausarztzentrierten Versorgung nach § 73 b SGB V für Versicherte teil „?

Das ist das sogenannte „Hausarztmodell“ .

Wenn ja, dann eine Teilnahmeerklärung (bekommt man beim Hausarzt) unterschreiben, alles andere macht unser Hausarzt, und schon brauchen wir die 10 Euro –Quartalzahlung nicht mehr bezahlen.

Es gibt einige Krankenkassen mit pauschalen Zusatzbeiträge/Kopfpauschale. Das sind :

BKK advita , BKK Phönix, erheben seit dem 1.1.2010  8 Euro pro Monat

DAK und die Deutsche BKK und BKK Gesundheit erheben seit 1.2.2010  8 Euro pro Monat

KKH Allianz seit 1.3.2010 und die City BKK seit 1.4.2010  8 Euro pro Monat

Diese Krankenkassen erheben Zusatzbeiträge/Kopfpauschale abhängig vom Einkommen seit dem 1.1.2010   ein Prozent des monatlichen Bruttoeinkommens:

Die Gemeinsame BKK Köln, BKK für Heilberufe und die BKK Publik – Partner der BKK Salzgitter (höchstens aber 16 Euro )

Jetzt muss man sich aber auch Fragen, warum es  immernoch gesetzlich Versicherte gibt, die in einer der oben genannten Krankenkassen versichert sind.

Es kann doch nur eine Lösung geben: Kasse wechseln und Geld sparen.

Es gibt 57 Krankenkassen, die eine Garantie darauf geben, dass für 2011 kein Zusatzbeitrag (Kopfpauschale) erhoben wird.

Darunter fallen 8 x Allgemeine Ortskrankenkassen, 4 x Ersatzkassen, 5 x Innungskrankenkassen, 40 x Betriebskrankenkassen.

38 Krankenkassen planen für 2011 ohne Zusatzbeitrag/Kopfpauschale.

Ich gehe davon aus, eine Krankenkasse ist auch in Ihrer Nähe. Ich gehe auch davon aus, es ist alles einfach zu schreiben und zu Informieren, aber wir müssen was tun, um diesem Wahnsinn der „Gesundheitsreform“ des Gesundheitsministers Herrn Rösler entgegenzutreten. Wenn wir das nicht tun, dann zahlen wir und zahlen wir und zahlen wir bis wir es nicht mehr können.

Eins ist noch wichtig : Frage an Ihre Krankenkasse, –  bietet diese auch ein „ Bonusprogramm„ an, denn Vorsorge wird belohnt.  Es lohnt sich zur Zahnarztvorsorge, Krebsfrüherkennung für Frauen ab 20,

Hautkrebs-Screaning ab 35 beim Hausarzt, Krebsfrüherkennung für Männer ab 45, Darmkrebsfrüherkennung ab 50, Wahlaktitivitäten z.B. die jährliche Grippeimpfung u.v.m. zu gehen.

von Wilhelm Hirthe

Das Weltklima und der Gipfel von Cancun

Von J. Mader 

Von einer drohenden Klimakatastrophe oder auch nur von einem Klimawandel zu sprechen fällt mir nicht nur schwer, ich weigere mich. Bin ich deshalb ein sogenannter „Klimaleugner“? Nun, die Existenz von Klima zu leugnen wäre in der Tat ziemlich schwachsinnig. Natürlich gibt es ein Weltklima, genauso wie ein regionales. Mit dem Begriff Klima wird fahrlässig umgegangen. Da ich selbst kein Fachmann bin und schon gar keiner der viel zitierten Experten, habe ich mir sagen lassen, mit dem Ausdruck Klima bezeichne man das Weltwettergeschehen über einen Zeitraum von 30 Jahren. Wenn nun jede regionale Wetterschwankung, jedes sogenannte Unwetter als Vorbote einer Klimakatastrophe bezeichnet wird, dann ist das an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten.
Es gibt und gab immer Schwankungen im Wettergeschehen, seien es überaus milde Winter in denen so gut wie kein Schnee bei uns fiel, oder seien es heiße und trockene Sommer. All das gab es schon immer, die Ursachen hierfür liegen alle außerhalb unseres Einflussbereiches.

Was jetzt geschieht, nämlich uns alle in eine schuldhafte Position zu bringen, uns für alle negativen Wetterauswirkungen (gibt es das überhaupt?) verantwortlich zu machen, uns damit eine Falle zu stellen, in die wir bereitwillig hineintappen sollen, verfolgt meines Erachtens zwei Ziele:

Erstens sollen wir zahlen; maßlose Forderungen werden erhoben, alles zur Rettung der Entwicklungsländer, die von der an die Wand gemalten Klimakatastrophe am stärksten betroffen sein sollen. Und unsere Regierungen stimmen dem zu.
Dabei wird die Hauptursache für die ganze Misere dieser Länder übersehen, die  Überbevölkerung. Wenn z.B. in Pakistan bei Überschwemmungen unglaublich viele Menschen ihre Wohnstätten verlieren, ihre Felder verwüstet werden, dann liegt es nicht am Klima, sondern daran, daß die dort stark zunehmende Bevölkerung Gebiete besiedeln muß, die dafür aufgrund ihrer Lage und Beschaffenheit nicht geeignet sind.
Und glaubt irgendjemand ernsthaft, das von den westlichen Industrienationen zur Verfügung gestellte Geld würde bestimmungsgemäß eingesetzt?

Zweitens führt all das, was bereits beschlossen wurde und – ich wage die Prognose –  noch in verstärktem Umfang beschlossen werden wird, zu so etwas wie einer Weltregierung. Man mag das für eine der üblichen Verschwörungstheorien halten, doch die Zeichen dafür mehren sich. Irgendwelche Gremien stellen Forderungen auf, setzen Regierungen unter Druck, bringen Argumente vor, die uns, damit meine ich die westlichen Staaten, als die alleinigen Verursacher aller Probleme der Welt dastehen lassen. Letztlich bedeutet das die Herrschaft von Gruppierungen, die auf diesen Kongressen oder wie man das nennen mag, das große Wort führen.  Eine schwer durchschaubare Konstituierung von Organisationen – sowohl Nicht-Regierungs-Organisationen als auch internationale regierungsnahe Konstrukte, Forschergruppen und vor allem Energiekonzerne – bilden hier eine treibende Kraft.

Abgesehen von der geschürten und künstlich herbeigeführten Klimahysterie steht es außer Frage, daß wir mit den Energievorräten sparsam und sehr sorgsam umgehen müssen. Energieeinsparung ist schon aus reinem Selbsterhaltungstrieb unerlässlich.
Dazu gehört auch eine Abkehr von der Abhängigkeit von Importen, in die wir uns begeben haben. Leider ist keine zukunftsträchtige Energiequelle in Sicht, zumindest keine, die uns mittelfristig zur Verfügung stände. Kernenergie wollen wir nicht, der Hauptgrund dürfte die ungeklärte Endlagerfrage sein. Mit Solarenergie lässt sich nur ein Bruchteil des Bedarfs decken, und selbst wenn wir eine weitere „Verspargelung“ unserer Landschaft hinnehmen, kommen wir mit der Windenergie auch nicht sehr weit.
Kürzlich habe ich gelesen „… und wo soll der benötigte Strom für Berlin an einem windstillen Wintertag herkommen?“

Fest steht, selbst wenn wir in Europa den angeblich so schädlichen CO2-Ausstoß auf 10 % des derzeitigen Volumens beschränken, passiert klimatechnisch gesehen gar nichts. Der einzige Effekt wäre ein tödlicher Niedergang unserer Wirtschaft mit weitreichenden Folgen.
Mit der Phantasterei vom schädlichen CO2 (in unserer Atmosphäre zu rd. 0,03% enthalten), dem sogenannten Treibhausgas, wird ein Popanz aufgebaut. Es ist ein Geßler´scher Hut, vor dem wir uns verneigen sollen.

Völlig absurd und der Lächerlichkeit anheim gestellt ist der Beschluss von Cancun, alles zu unternehmen, um die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Der unbefangene Bobachter greift sich dabei an den Kopf. Welch eine Vermessenheit! Es sei nur notwendig einen solchen Beschluss zu fassen, und schon können wir das Weltklima (wohlgemerkt, das Klima, nicht etwa das Wetter) nach unseren Wünschen gestalten.
Nichts, aber auch rein gar nichts, haben bisher irgendwelche internationalen Gremien mit irgendwelchen Beschlüssen beeinflussen oder gestalten können. Keines der Probleme, sei es die Überbevölkerung, seien es Hunger und Wassermangel, Umweltzerstörung oder was auch immer, wurden bisher ernsthaft in Angriff genommen, geschweige denn gelöst. Aber das Klima verändern wir nach unserem Gusto! Welch eine Vermessenheit!

Wenn es denn eine Klimaerwärmung in den nächsten Jahrzehnten geben sollte, dann können wir uns darauf einstellen. Es gab schon immer Schwankungen im Wetter, warme und kalte Zeiten. Und das in relativ kurzen Intervallen. Die Menschen sind unter viel schwierigeren Bedingungen damit zurechtgekommen. Diese Schreckensszenarien, die immer wieder aufgebaut werden, gehören in die Mülltonne. Sie dienen in erster Linie dazu, allen möglichen Gruppierungen finanzielle Mittel zu verschaffen.  

Die ganze Absurdität wird spätestens auch im Handel von CO2-Zertifikaten deutlich.  Das alles erinnert an den Ablasshandel des ausgehenden 15. Jahrhunderts. Nach dem Motto: „Eure Sünden werden euch vergeben, wenn ihr nur ordentlich zahlt.“
Oder, um es mit Tetzel zu sagen: „Die Seele in den Himmel springt, wenn das Geld im Kasten klingt“

Noch eine Nachbemerkung: Bekanntlich hat man in etlichen Großstädten Umweltzonen eingerichtet, die nur noch mit Fahrzeugen mit bestimmten Plaketten befahren werden dürfen. Groß war das Erstaunen, als die Behörden feststellen mussten, die rigorosen Beschränkungen haben nichts, aber auch rein gar nichts  gebracht. Doch, sie haben etwas gebracht, vor allem für die Anwohner der betroffenen Gebiete, nämlich erhebliche finanzielle Belastungen. Es führte zur Unverkäuflichkeit von sehr guten Fahrzeugen, es brachte kleine Firmen und Handwerker an die Grenze des Ruins.
Meines Wissens hat man in den Niederlanden dieses Experiment wieder abgebrochen. Eine, wie mir scheint, weise Entscheidung.

Ich frage mich, wie man in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten über die derzeitige Klimahysterie befinden wird, wie man uns ob unserer Gutgläubigkeit verspotten oder verfluchen wird. Wird man ähnlich darüber denken, wie wir über den Ablasshandel des ausgehenden Mittelalters?

Wie unterschiedlich Forschungsergebnisse ausfallen können, wird hier  anschaulich.