Kategorie: Deutschland

Ein Orden für Merkel – ein Erdbeben für Deutschland

Gastbeitrag von Hartmut Bachmann  Die Reformverhinderer

Bundeskanzlerin Merkel war oder ist z. Zt. in den USA.
Der 7. Juni dieses Jahres ist ein großer Tag für Deutschland. Die Kanzlerin erhält die „Presidential Medal of Freedom“, eine der beiden höchsten zivilen Auszeichnungen der USA. Die Entgegennahme eines Ordens aus der Hand des US-Präsidenten ist Hauptgrund des Besuches der Kanzlerin. Wer darf auf Verleihung dieses Ordens hoffen? Dazu liest man in den Kompakt-Nachrichten:   kompakt-nachrichten.de/?p=6575

„Vergeben wird sie an Personen, die besonders verdienstvolle Leistungen in erster Linie „zur Sicherheit oder nationalen Interessen der Vereinigten Staaten“ erbracht haben…“
Welche besonderen Leistungen mag die deutsche Bundeskanzlerin für die USA erbracht haben?

Die Antwort zu dieser Frage wird einen massiven background haben. Lassen Sie uns suchen: Die USA sind seit Jahrzehnten DIE Hegemonialmacht dieser Erde. Was tut eine solche Macht primär? Sie sichert ihre Interessengebiete und ihre territorialen Grenzen gegen freche Übergriffe. Sie agiert also mit größtem Interesse „zum Wohle des Volkes“. Zu dem Sichern ihrer Interessen gehört ohne Zweifel die Kontrolle und die notwendige Abwehr von Wirtschaftswettbewerbern.

Nachdem vor 65 Jahren wieder Ruhe in Europa hergestellt war, der Störenfried sich selbst beseitigte und das Land, das ihn und seine Expansionsgelüste duldete, für alle Ewigkeit unter Kuratel und moralische und finanzielle Haftung gestellt wurde, war es Aufgabe „der Hegemonialmacht dieser Erde“ in eigenem Interesse darüber zu wachen, dass sich Machtentwicklung Deutschlands nicht wieder mächtig entwickeln würde.

Macht lag und liegt u. a. in den Händen von Wissenschaftlern. Deutsche Wissenschaftler entwickelten ein mächtiges Instrument: Die Nutzung der Atomspaltung zur Gewinnung ungeahnter Sekundärenergien.

Der „Schnelle Brüter“ und der „Hochtemperaturreaktor“ waren deutsche Erfindungen. Sie störten die USA, denn sie hätten bei Bau und Nutzung Deutschland (und im Gefolge Europa) von den Klassikern der modernen Energieversorgung – Erdöl und Erdgas – weitgehend unabhängig gemacht. Das Geschäft mit diesen Rohstoffen lag damals weitgehend in den Händen der Anglo-Amerikanischen Finanzdynastien. Denselben, die früher die UNO und deren Ableger zur Fundierung ihrer angestrebten Weltherrschaft installierten.

Also wurde vor ca. 35 Jahren in den USA beschlossen (dies alles kann man detailliert in dem Buch „Die Lüge der Klimakatastrophe “ nachlesen), den Deutschen das Rumfummeln mit der Atomenergie auszutreiben. Zur damaligen Zeit hatte sich Deutschland bereits wieder zu einer Exportnation erster Güte entwickelt. Wegen Wettbewerb ein Dorn im Auge der USA. Es galt besonders wachsam zu sein.

Die APO und NGOs entwickelten sich zur damaligen Zeit in Deutschland mit Spontaneität zur einer Macht im Staate. Wie mächtig sie waren, zeigten sie mit ihrer Organisation „Rote Armee Fraktion“, welche den Staat erzittern ließ. Mit Argusaugen beobachteten die USA diese Entwicklung im Protektorat Deutschland. Es wurde beschlossen, die opponenten Gruppierungen in Deutschland in einer neuen Partei zu sammeln.

Dazu wurden Figuren, Deutsche Studenten in den USA, benötigt. Deren spätere Aktivitäten trugen dazu bei, die „Grüne Partei“ ins Leben zu rufen. Ihre bekannteste Figur wurde die in den USA dazu ausgebildete Petra Kelly. Sie wurde später, nach Erfüllung ihrer aus den USA gesteuerten Aufgaben – Atomkraft nein danke – umgebracht. Sie wusste zuviel. (Auch dazu die Details in dem Buch „Die Lüge der Klimakatastrophe“). Zunächst wurden der „Schnelle Brüter“ und der „HTR“ abgerissen und später dann jegliche Forschung auf diesem Gebiert durch das Atomgesetz, welches die Grünen erzwangen, verhindert.

1. Angela Merkel reiste Ende 1997 zur Weltklimakonferenz nach Kyoto und unterzeichnete als Umweltministerin Deutschlands das vom IPCC via UNEP, via UNO massiv gefälschte Kyto-Protokoll: climateaudit.org/2009/11/19/cru-correspondence/#comment-202421

2. Unmittelbar nach diesem Meeting saß die Bundesumweltministerin mit Kanzler Kohl und Regierungsmitgliedern im Adenauer-Haus in Bonn, wo die Abschaffung des Bankgeheimnisses in Deutschland beschlossen wurde.

3. Das unterzeichnete Kyoto-Protokoll verpflichtet die Unterzeichner massive Gesetze zur Bekämpfung von CO2 zu erlassen. CO2-Zertifikate werden eingefügt. Die Abschaffung der Versorgung des Staates von bisheriger Primärenergie hin zu alternativer Energie wird beschlossen.

4. Vom Umweltkommissariat der EU wird beschlossen, € 11 Billio-nen von den EU-Mitgliedern beizutreiben, um dieses europaweit unter Voranschreiten Deutschlands durchzuführen. Deutschlands Beitrag wird mit ca.€ 230 Mia. Fixiert. Die Rückführung Deutschlands in einen demontierten Industriestaat unter Ausschaltung seiner Wettbewerbsfähigkeit wird damit, wie von den Grünen seit vielen Jahren gefordert und angestrebt, dokumentiert.

5. Die Kanzlerin sistiert den Maastricht Vertrag Anfang Mai 2010.

6. Im Juni 2011 wird, von der Kanzlerin vorangetrieben, die Beendigung der Nutzung der Atomenergie in Deutschland mittels entsprechender Gesetze beschlossen.

7. Die Kanzlerin macht gleichzeitig einen entscheidenden politischen Schwenk unter Aufgabe der bisherigen Ziele der CDU hin zu den Grünen. Offensichtlich strebt sie eine Koalition mit den Grünen an. Damit wären alle Erwartungen der USA, als unserem zuverlässigstem Verbündeten, bei der zu planenden und durchzuführenden Zuteilungen von Primärenergie an Deutschland erfüllt worden.

Die wirtschaftspolitischen Auswirkungen des Inhaltes der Punkte 1-7 stellen für Deutschland ein finanzpolitisches Erdbeben dar.

Dies alles ist mit der Verleihung eines Ordens durch die USA zur Sicherheit oder nationalen Interessen der Vereinigten Staaten angemessen.

Am 08.06.2011 schrieb ich einen Brief mit später versandter Kopie an alle MDBs folgenden Inhaltes.

Liebe Angela Merkel,
vor fast genau 6 Monaten schrieb ich Ihnen einen Brief; eine e-mail; so, wie dies modern, zeitgemäß und energiesparend ist.
http://www.wahrheiten.org/blog/2010/12/13/eiszeit-eine-ode-an-angela-merkel-sonnenaufgang-fuer-deutschland/

Der Titel „Eine Ode an Angela Merkel – Sonnenaufgang für Deutschland“ hätte Ihre weibliche Neugier wecken können. Ich schrieb Ihnen u. a.: „…wenn Sie wiedergewählt werden wollen, dann sorgen Sie dafür, dass die Klimalüge in Deutschland beendet wird.“ Sie lasen nicht, Sie hörten nicht. So wurden Sie nicht wiedergewählt. Bremen und BW gingen schaurig in die Wicken.

Kürzlich kreisten Sie mehrere Stunden über Persien, weil es Ihrem iranischen Kollegen Mahmud Ahmadinedschad so gefiel. Niemand hätte Ihre Kreise gestört, während Sie über den brisanten Inhalt meiner „Ode an die Kanzlerin“ gebrütet hätten. Leider kreisten Sie nur, ohne zu brüten.

Frau Bundeskanzlerin, Sie wickelten Deutschland in das schäbige Papier des Kyoto-Protokolls. Wohl wissend, dass die gesamten Lieferungen des IPCC – genannt Weltklimaberichte – primitive Fälschungen so genannter Wissenschaftler in Verbindung mit perfekt auf Angstproduktion getrimmter Medien waren. Die Gesetze, die Sie unter Verwendung der Korsettstangen des Kyoto-Protokolls (immer im Auftrag der UNO) Ihrem Vaterland zur Ausführung servierten, kommt Deutschland teuer, verdammt teuer zu stehen.

Die Beweise für die Fälschungen der auch von Ihnen unterstützten angeblichen Wissenschaftler wurden Ihnen massiv und detailliert mit der „Ode an Angelika Merkel“ geliefert.

Sie hatten keine Angst, das unschuldige Molekül CO2, ohne welches kein Leben auf Erden möglich ist, zu einem gefährlichen Umweltgift zu degradieren und dieses unseren Kindern und Jugendlichen als deren Credo der Zukunft vermitteln zu lassen. Sie hatten keine Angst, die Maastrichtverträge seitwärts des Parlamentes außer Kraft zu setzen, sie zu beurlauben. Sie hatten keine Angst, die EU in eine Gesellschaft mit unbeschränkter Haftung zu transformieren. Nehmen wir Griechenland:

Erstes Semester Studium Volkswirtschaft: Geld ist scheu wie ein Reh. Es sucht immer und ausnahmslos Anlage dort, wo es
1. sicher ist
2. die optimale Verzinsung erhält.

Demzufolge wird die Geldflucht des griechischen Privatkapitals ins Ausland sich verstärken. Je mehr der deutsche Arbeiter sein Geld nach Athen schaufeln muss, desto mehr wird dieses Geld nach Zürich, Singapur, Hongkong oder Schanghai auswandern. Da hilft keine Angela Merkel, da hilft kein Kypto, da hilft keine UNO, geschweige ein IWF. Da hilft nur, diesen Start der EU in eine Transfergesellschaft mittels einer weiteren Missgeburt, des EWS, zu stoppen, bevor dieses Faktum zu Gesetzen mit unbeschränkter Laufzeit führt.

Sie sind dabei, zur Geburt solcher Gesetze, z.B. der Geburt des ESM beizutragen. Wiederum mit dem Ergebnis eines gewaltigen Aderlasses Deutschlands (Beweis: Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler; Neuverschuldung ca. € 2.500 / sec.). Limitierte Beschränkungen des ESM sind nur unzureichend, wenn überhaupt bindend, vorgesehen bzw. erkennbar. Jeder Abgeordnete des Deutschen Bundestages, der seine Zustimmung für ein solches miserabel vorbereitetes Gesetz gibt, das ausschließlich zu Lasten der deutschen Arbeiterschaft geht, sollte seines Postens als Vertreter des Volkes für jetzt und immer verlustig gehen.

Frau Dr. Angela Merkel, wenn Sie dieses Gesetz zum Schaden des Deutschen Volkes durch den Bundestag bringen, mit oder unter Umgehung der Zustimmung der Volksvertretung, wird Ihre Partei sich hinten wieder einordnen können. Evtl. wissen Sie sogar: Verlorene Kunden zurück zu gewinnen, ist schwieriger als neue Kunden zu bekommen. Was dann mit ihnen persönlich passiert, formuliert der Volksmund simpel und einfach so: Weg vom Fenster.

Nachdem die Atomkraftwerke in Deutschland wegen Unsicherheit abgestellt werden, wird es problematisch werden, deutsche Kraftwerke, bzw. deren Blaupausen ins Ausland zu verkaufen. Ein potentieller Käufer wird bei Betrachtung eines Engagements wenig Unterschied machen, zwischen Qualität eines AKW oder eines Gas- oder Kohlekraftwerkes.

Sie sind noch jung; Sie sind demzufolge möglicherweise noch lernfähig. Lernen Sie bitte, dass Deutschland auch ohne EU existierte, wie ebenfalls ohne den Euro. Hätten wir in der EU wenigstens eine gemeinsame Sprache, wäre es einfacher, den Griechen und den anderen sich vermehrenden illiquiden Bittstellern zu erklären, dass sie sich (samt und sonders) das Entrée in die EU überwiegend erschwindelten, weil sie scharf auf Knete waren. Nichts anderes machte die EU attraktiv für die Mitglieder seitwärts der Gründungsländer.

So wurde unter Betrachtung und Gutierung der Höchsten Beamten der EU und der Präsidenten und Kanzler der Gründungsmitglieder der EG, der EWG, der EU etc. ein verkrüppeltes Kind geboren, zum Beischlaf mit den anderen gezwungen und gedrängt, und die Brut einer Dauerbehandlung mit der beliebten Sozialgießkanne der Nachbarschaft verordnet.

Was kommt für Ihr Land dabei heraus, Frau Merkel? Was könnte das erkennbare Wohl des Volkes sein? Mit Sicherheit ein rapider Anstieg der sekündlichen Neuverschuldung des Staates von derzeit € 2.500 / sec.(Wdh.)

Wenn Sie sich verdient ums Vaterland machen wollen, meinetwegen auch um die EU, dann veranlassen Sie Ihre Mitstreiter für Euro und EU den Fall Griechenland in die Größenordung einzureihen, wo er nach Umfang des BIP Griechenlands innerhalb der EU hingehört. Nämlich in eine Größe von 2%. Und dann erzählen Sie am besten auch künftig niemandem, wie wichtig GR in der EU ist.

Fangen Sie an, an Deutschland zu denken, bevor Sie an Griechenland oder die EU oder die Missgeburt EURO denken. Wer rettet den EURO, Griechenland oder die EU, wenn Deutschland am Stock geht? Was bedeutet „Am Stock gehen“?
€ 3.000 / sec. 10.000 / sec. Oder was??

Wir lebten einst in einer schönen und funktionierenden Organisation, der EWG. Vorschlag: Revitalisieren Sie diese. Sie machen sich ums Vaterland verdient. Nicht immer bedeutet der Ruf „vorwärts Kameraden, wir müssen zurück“ eine Kapitulation.
Ich wünschte ihnen die Gnade des Findens der richtigen Entscheidungen in meinem Schreiben vom 13.12.2010. Bei diesem Wunsch bleibt es.
Dies wünscht einer von 80 Millionen besorgten Bürgern Ihres Landes, denen Sie leider nicht den Weg beschreiben und erklären, wo Sie unser Land hinzuführen gedenken.

Mit angemessenen Grüßen
Hartmut Bachmann

Prof. Raffelhüschen beleidigt Rentnerinnen und Rentner

 

Darf ein deutscher Professor die Generation der Rentnerinnen und Rentner beleidigen ?

 

Wir meinen NEIN !!

 

Ein Professor sollte eine Vorbild für die Jugend sein!  Sein Beruf ist es, junge Menschen zu fachlich akademisch gebildete Menschen, auch zum Wohle der Nation, auszubilden !!

Der  in Medien gern zitierte Professor Raffelhüschen (Professur an der Uni Freiburg im Breisgau und  Uni Bergen, Norwegen) hat Ende Mai in einem Vortrag auf der Vertreterversammlung der Volksbank in Jever/Friesland eine ganze Generation beleidigt.

Wörtlich sagte er über die gegenwärtige Rentnergeneration, es seien die „nicht sterben wollenden Hundertjährige“ und allgemeiner „die demografischen Zombies“, die die Rentenkassen leer aussehen lassen.

Seine Zuhörer waren Bankiers und Aktionäre mittleren Alters, die wohl nur eines im Sinn haben: jungen Menschen teure private Rentenversicherungsverträge zu verkaufen. Diesen ist anscheinend der ursprüngliche Sinn einer deutschen Genossenschaftsbank unbekannt. Ihnen ist wohl nicht mehr klar, dass Mittelstand, Bürgertum und bäuerliche Betriebe die Gründer von Volks- und Raiffeisenbanken waren.

 

Die Aussage von Professor Raffelhüschen ist ganz einfach FALSCH und meiner Meinung nach eine Unverschämtheit.  Von einem hochgelobten Professor der Finanzwirtschaft, der auch noch Direktor des Forschungszentrum Generationenverträge, Freiburg ist, erwarten wir, dass er es besser wissen muss.

Die deutsche Sozialversicherung ist „eine preußische Erfindung“ – unser Generationenvertrag galt jahrzehntelang als vorbildliches und sicheres System in Europa.

Das deutsche Sozialversicherungssystem hat zwei Währungsreformen überlebt, und der sogenannte Generationenvertrag wurde zu einer großen Kapitalreserve in der 2. Hälfte der 50er Jahre.                           Vergessen ??

Seit 1957 haben die verschiedenen Regierungen dieses System geplündert und zerstört.

Von 1957 bis 2002 wurden rund 700 Mill. Euro für sogenannte „versicherungsfremde Leistungen“ der Rentenversicherung entwendet. Heute sind es circa 20 % der jährlichen Renteneinnahmen, die für „versicherungsfremde Leistungen“ ausgegeben werden.

Herr Professor, die Zahlen kennen Sie doch! Sie sind in jedem einfachen Lehrbuch zum Sozialversicherungswesen nachzulesen.

Würde unsere Regierung auch nur 1 % der entnommenen Gelder der Rentenversicherung zurückgeben, dann wären die Rentnerinnen und Rentner auch keine Last für die jüngere Generation.

Das Geld ist DA  —- aber nur für die internationale Bankenkrise !!

Außerdem: ohne Gespenst „ Pleite der gesetzlichen Rentenkassen“ kann die Banken- und Versicherungswelt der jüngeren Generation nicht so gut ihre Produkte verkaufen.

Sehen Sie mal bei „wer gehört zu wem„ nach und suchen mit den Stichworten:

Aufsichtsrat – Professor Raffelhüschen – Versicherungen .

 

Fazit!

 

Wir fordern, dass sich Herr Professor Raffelhüschen  über große Medien bei der beleidigten Generation und den zukünftigen Rentnerinnen und Rentner entschuldigt.

 

 

 

Göttingen den 12.6.2011

Erika Lohe

(Mitglied des Vorstandes und

stellvertr. Vors. des Senioren Schutz Bundes Graue Panther Südniedersachsen e.V. und Vorstandsmitglied des BFD / Bündnis für Freiheit und Demokratie)

Haben Deutsche Geheimdienste Teile der RAF-Szene geführt..?

Seit 9 Monaten können wir in den Medien den Prozess um den Vergewaltigungsvorwurf gegen den Ex-Wettermoderator Jörg Kachelmann verfolgen. Kaum eine Nachrichtensendung oder eine Tageszeitung in der nicht von Kachelmann und seinen zahlreichen Freundinnen berichtet wurde.

Ist es das was die Deutsche Öffentlichkeit wirklich interessiert, oder ist es das was man dem “Pöbel” lediglich als willkommenes Ablenkungsmanöver serviert, um etwa von den wirklich wichtigen Geschehnissen in der jüngeren Deutschen Geschichte abzulenken..?

Kaum jemand hat nämlich Kenntnis darüber genommen, dass, etwa zeitgleich mit dem Kachelmann-Prozess, in Stuttgart Stammheim ein Verfahren gegen die Ex RAF-Terroristin Verene Becker wegen Beihilfe zum Mord gegen den damaligen Generalbundesanwalt Siegfried Buback (1977) eröffnet wurde.

Mehr Informationen dazu finden Sie beim Kopp-Verlag

oder hier im Blog bei 3SAT, wo der Nebenkläger Prof. Micheal Buback, der Sohn des damals ermordeten Generalbundesanwaltes Siegfried Buback, regelmäßig ausführlich über den Prozess berichtet

 

 

Die wahren Herren im Reichstag: Bundestag entfernt die Nationalfarben für EU-Flagge

Erneut zeigen Deutsche Politiker und Parlamentarier ihr wahres Gesicht gegenüber dem eigenen Volk. Wer in diesen Zeiten noch an Demokratie und Freiheit in Deutschland glaubt, leidet entweder an Realitätsverlust oder ist hoffnungslos verdummt.

Nachfolgender Artikel bei “Blaue Narzisse” zeigt eindeutig auf, mit welcher Ignoranz und Frechheit gegen bestehende Bestimmungen seitens der Parlamentarier in Berlin verstoßen wird.

Geschrieben von: Alexander Schleyer
Mittwoch, den 11. Mai 2011 um 07:14 Uhr
Gestern geisterte die Meldung durch die Presse. Wäre es nicht schon Mai, so könnte man Gelesenes als einen Aprilscherz deuten. Von einem der vier Türme des Reichtages ließ Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) die Nationalflagge entfernen und durch das blau-goldene Banner der EU ersetzen. Zwar widerspricht das jeglicher Protokolle, aber man werde die Protokollordnung dahingehend ändern, daß auch in Zukunft der eurokratische Alleingang des Herrn Lammert auf dem bundesdeutschen Parlament wehe. Ausdrücklich befehlen die Dienstanweisungen der Bundesrepublik Deutschland, daß auf politischen und militärischen Liegenschaften die Bundes- bzw. Bundesdienstflagge zu hissen sei.

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Konservative Wählervereinigung verklagt ultralinken Sozialwissenschaftler

Originaltext von Torben Grombery beim   “KOPP Verlag”

Der politische Kampf gegen rechts, der längst nicht mehr nur auf tatsächliche Extremisten beschränkt ist, sondern sich auch auf die demokratische Rechte erstreckt, nimmt immer skurrilere Formen an. Das muss jetzt die Wählervereinigung »Bürger in Wut« (BIW) erfahren – eine konservative Gruppierung, die mit einem Abgeordneten im Landtag von Bremen vertreten ist. Auch wenn BIW Missstände ohne falsche Rücksichtnahme auf die Regeln der Political Correctness deutlich anspricht und den Etablierten immer wieder auf die Füße tritt, steht die Organisation zweifelsohne auf dem Boden des Grundgesetzes. Doch das ficht die radikale Linke in Deutschland nicht an. Und wenn die Verlautbarungen eines missliebigen Kontrahenten wie BIW nichts hergeben, um ihn in der rechten Ecke zu verorten, dann bastelt man sich die erforderlichen Nachweise eben selbst zusammen.

Die bundesweite Wählervereinigung »Bürger in Wut« (BIW) wurde 2004 gegründet. Bei der Bremischen Bürgerschaftswahl im Mai 2007 gelang BIW im Wahlbereich Bremerhaven aus dem Stand der Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde. BIW ist derzeit die einzige konservative Gruppierung, die es aus eigener Kraft geschafft hat, in einen Landtag einzuziehen. Das 87 Seiten starke Bundesprogramm der »Wutbürger« ist Manifest für eine demokratisch-konservative Politik mit sozialer Ausrichtung. Das Papier hebt sich in seiner thematischen Breite und der Qualität erkennbar von den Forderungskatalogen anderer rechter Kleinparteien ab. BIW sieht sich strategisch als ein konservatives Zukunftsprojekt für Deutschland und will enttäuschten bürgerlichen Wählern eine neue politische Heimat bieten. Der Bedarf an einer solchen Partei ist heute so groß wie nie. Denn mit ihren Kapriolen in der Atomfrage haben CDU und FDP ihre Glaubwürdigkeit beim Wähler endgültig verspielt. Schon jetzt sind es vor allem konservativ gesinnte Menschen, die bei Wahlen lieber zu Hause bleiben. Gelänge es einer neuen Partei, dieses Potenzial zu mobilisieren, würde das die politische Landschaft in Deutschland nachhaltig verändern und dem Linksruck in unserer Gesellschaft ein Ende setzen.

Es sind aber nicht nur Konzept und Programmatik, die BIW von anderen Rechtsparteien unterscheidet, sondern auch die Integrität des Personals. Der charismatische Bundesvorsitzende Jan Timke, der sich auf der Facebook-Seite der Wählervereinigung auch gerne mal mit Deutschlandfahne zeigt, ist zugleich Mitglied der Bremischen Bürgerschaft. Timke nutzt den Landtag als ein Forum, um immer wieder Themen und Probleme  ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen, die von den etablierten Parteien unter den Teppich gekehrt werden. Es war Timke, der die Machenschaften der kurdisch-arabischen Großfamilie M., die in Bremen weite Teile der Organisierten Kriminalität beherrscht, auf die parlamentarische Tagesordnung setzte. Darüber hinaus prangert Timke Filz und Vetternwirtschaft in der Bremischen Politik an, die in Deutschlands kleinstem Bundesland besonders ausgeprägt ist. Weil Bremen unter allen Bundesländern die höchste Zahl von Straftaten bezogen auf die Einwohnerzahl ausweist, fokussiert BIW in der parlamentarischen Arbeit auch die Innere Sicherheit. Aktuellen Wahlumfragen zufolge hat BIW beste Chancen, bei den am 22. Mai 2011 anstehenden Landtags- und Kommunalwahlen in Bremen den Wiedereinzug ins Parlament zu schaffen, und das mit einem deutlich höheren Stimmenanteil als 2007. Eine von der Bremer Bild-Zeitung Ende vergangenen Jahres in Auftrag gegebene Meinungserhebung sieht BIW landesweit bei 5,5 Prozent der Stimmen. Vor diesem Hintergrund ist es kein Wunder, das die Nervosität im Lager des politischen Gegners wächst. Nun treten auch »Extremismusforscher« aus der ultralinken Ecke auf den Plan und versuchen, »Bürger in Wut« auf scheinbar wissenschaftlicher Grundlage als »rechtspopulistisch« zu verunglimpfen.

Ein prominentes Beispiel ist der Sozialwissenschaftler Alexander Häusler, seines Zeichens Mitarbeiter der »Arbeitsstelle Neonazismus«, die an der Fachhochschule Düsseldorf beheimatet ist. Als »Experte für Rechtsextremismus« wird Häusler immer wieder in den Medien zitiert und hat auch Auftritte im Fernsehen, wo er seine Sicht der Dinge zu Entwicklung im rechten politischen Spektrum zum Besten gibt. Glaubt man einer aktuellen Pressemitteilung der »Bürger in Wut«, dann scheint der politische Kampf gegen rechts für Häusler im Zweifel wichtiger zu sein als wissenschaftliche Redlichkeit. BIW hat jedenfalls eine Unterlassungsklage gegen den Extremismusforscher beim Landgericht Berlin eingereicht. Konkret geht es um ein Buch zum Thema »Rechtspopulismus«, das Häusler vor zwei Jahren veröffentlichte. Hier ein Auszug aus der Presseerklärung von »Bürger in Wut«:

In seinem 2008 erschienenen Buch Rechtspopulismus als »Bürgerbewegung« heißt es an einer Stelle zu BÜRGER IN WUT:

»Diese im Jahr 2004 gegründete Wählvereinigung trat ebenfalls mit rassistischen Forderungen in Erscheinung – so etwa mit der Forderung nach ›Rückkehr zum Abstammungsprinzip, wonach Deutscher nur sein kann, wer abkömmlich deutscher Staatsangehöriger ist‹.«

Laut Fußnote will Häusler diesen Satz wörtlich dem Programm der BÜRGER IN WUT entnommen haben.

Diese Behauptung ist aber unrichtig. Tatsächlich hieß es in der damals gültigen Version des BIW-Bundesprogramms:

»Rückkehr zum Abstammungsprinzip, wonach Deutscher nur sein kann, wer Abkömmling deutscher Staatsangehöriger ist oder die deutsche Staatsangehörigkeit nach erfolgreicher Integration erworben hat.«

Den letzten Teil der BIW-Forderung hat Häusler weggelassen, um seinen absurden Rassismusvorwurf unterfüttern zu können. Erschienen ist das Buch von Häusler im VS-Verlag, der zur renommierten Springer Fachmedien Verlagsgruppe gehört. Der Verlag hat sich nach einer Abmahnung durch BIW dazu verpflichtet, die Falschbehauptung in künftigen Veröffentlichungen nicht mehr zu verbreiten. Autor Alexander Häusler will diesem Beispiel bislang nicht folgen und hält an der strittigen Passage seines Werkes fest. Deshalb hat BIW jetzt geklagt.
Sollte Alexander Häusler gerichtlich zur Unterlassung seiner Äußerungen verurteilt werden, dürften linke Intellektuelle in Zukunft sehr viel vorsichtiger agieren, wenn es gilt, rechtsdemokratische Parteien und Vereinigungen in ihren wissenschaftlichen Schriften öffentlich zu diskreditieren. Für die Fairness der politischen Debatte in Deutschland wäre das sicherlich ein Gewinn.

Pressekurzmitteilung

Nach dem Motto :  “Nicht nur reden, sondern auch handeln”

sind in diesem Monat die Landesverbände Schleswig-Holstein und Niedersachsen der Partei “Allianz der Mitte” (ADM) dem Bündnis für Freiheit und Demokratie beigetreten.
In einer Stellungnahme der Vorstände heißt es: ” Wenn man das große Potenzial der Nichtwähler und der Wähler von Splitterparteien betrachtet, dann sieht man doch wie aussichtlos die Zersplitterung ist.  Mit diesem Bündnis lassen sich unterschiedliche gesellschaftliche Kräfte bündeln und im gemeinsamen Nenner liegt unser Kraft”.

Diesem Vorbild schloss sich auf einer Mitglieder Versammlung heute  der gemeinnützige Verein: Senioren Schutz Bund Graue Panther Südniedersachsen e. V an und trat als Verein dem Bündnis für Freiheit und Demokratie  bei.

Die Vorstände

Helse / Göttingen / Bovenden im April 2011

Özdemir als Kanzlerkandidaten..

Die ganze Überschrift ist auf  “Welt Online” zu lesen;

“Cohn-Bendit will Özdemir als Kanzlerkandidaten”

In Baden-Würtemberg hat es ja nun nach der letzten Landtagswahl einen großen Sieg für die Grünen gegeben und so stellen sie dort den künftigen Ministerpräsidenten. Für die Grünen der erste Ministerpräsident überhaupt.

Klar, dass nun auch die Rufe nach einem Grünen als Bundeskanzler immer lauter werden, denn schließlich möchte man ja dieses Land nach grüner Ideologie abschaffen , ups…, verändern….  Sollte ein solches Szenario Wirklichkeit werden, wird wohl der größte Beifall dazu aus der Türkei selbst kommen, denn dadurch würde ja eine der großen Forderungen Erdogans an seine “Landsleute” (werdet Mitglied einer Partei, begleitet Ämter und Posten und laßt euch in führende Positionen wählen..) zur Tatsache werden…

Bei allem Respekt, ob das die Mehrheitsgesellschaft in Deutschland wirklich will…?  Hier geht es zu Artikel bei   WELT Online

Aber auch Herrn Chon-Bendit möchten wir an dieser Stelle einer besonderen Erwähnung würdigen, denn was viele Menschen in diesem Land wohl schon wieder vergessen haben, wenn sie es denn überhaupt wußten, ist dass Chon-Bendit pädiphile Neigungen hat. Zumindest beschrieb er diese in seinem eigenen Buch >>Der große Basar<<…

Hier ein kleiner Ausschnitt von seinen ungeheuerlichen Ausführungen;

Es ist mir mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln. Ich habe je nach den Umständen unterschiedlich reagiert, aber ihr Wunsch stellte mich vor Probleme. Ich habe sie gefragt: “Warum spielt ihr nicht untereinander, warum habt ihr mich ausgewählt und nicht andere Kinder?” Aber wenn sie darauf bestanden, habe ich sie dennoch gestreichelt.»

Wenn man sich nun vor Augen führt, dass solche Leute politische Entscheidungen mit gestalten, von unser aller Steuergelder bezahlt werden und von Einigen in diesem Land auch noch tatsächlich gewählt werden, kommt man aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus…

Und eben dieser Chon-Bendit gibt Empfehlungen für einen Grünen als Kanzlerkandidat ab, man mag es gar nicht glauben.

Thomas Meier (Zürich) von der schweizerzeit.ch hatte bereits 2001 in einem Artikel auf die pädophilen Neigungen des Daniel Chon-Bendit aufmerksam gemacht….

Zum Artikel    hier klicken

 


Der Fall Joschka Fischer – eine kriminelle Laufbahn

Casus Guttenberg ist Peanut gegen

Casus Fischer

 

Lieber Georg Mascolo, als den für das aktuelle Heft des Spiegel (9/11) verantwortlichen Chefredakteur spreche ich Dich hier an. Ihr habt die BILD-Zeitung auf Eurem Titelbild angezündet. Sie brennt dort. Diesmal kommt das Feuer also direkt aus dem Spiegel. Bei Springer hat es in der Vergangenheit bekanntlich schon gebrannt. Ihr solltet vorsichtig sein derart zu zündeln! Immerhin steht unter dem (Kunst)-Feuer euer Titel: Die Brandstifter. Die Brandstifter, das seid in diesem Fall ihr. Brandstifter ist in diesem Fall der Spiegel.

(Offener Brief von Bettina Röhl an den Chefredakteur des Spiegel, im Original veröffentlicht auf ihrer Facebookseite)

Als wir uns vor einem ¾ Jahr in Eurem Büro sahen, sprachst Du von den hohen ethischen und journalistischen Ansprüchen, die der Spiegel unter allen Umständen erfüllte.

Eure zumindest konkludente Behauptung, Guttenberg sei als Minister ein Produkt der BILD-Zeitung und der gebotene Rauswurf des Herrn Ministers Von und Zu wäre von der BILD-Zeitung verhindert worden, stimmt so, wie das Ganze von Euch dargestellt wird, mit Sicherheit nicht. Da sind die Spiegel-Autoren einer fast fünfzig Jahre alten fixen Idee (aus Ostberlin) aufgesessen und haben sich in grenzenloser Fehleinschätzung ihrer selbst und auch des Spiegel in eine Güte und Weisheit hinein gesteigert und in eine weltpolitische Bedeutung, dass man mit dem mächtigsten Presseorgan der Republik Mitleid haben muss.

Wenn ihr das Ganze nicht so verbissen ernst meinen würdet, könnte man glatt denken, ihr habt diesmal einen Kinder-Spiegel an den Kiosk gebracht. Und nun ist Minister Guttenberg weg. Und die BILD-Zeitung ist ihr Idol los. Aber die Brandstiftung des noch mächtigsten Presseorgans namens Spiegel bleibt.

Der Casus Guttenberg ist eine Peanut gegen den Casus Joschka Fischer

Dr. Molotowcocktail alias Joschka Fischer, Siegelringträger wie Karl Theodor zu Guttenberg, wurde wie Letzterer von den Medien so hoch genobelt, dass er über Jahre auf Platz 1 der Liste der beliebtesten Politiker „fest genagelt“ war.

Guttenberg ist eine Peanut gegen Joschka Fischer, allemal wenn man deren politische Bedeutung in ihrer Zeit miteinander vergleicht. Fischer war 2001 ein Gigant, gegen den Guttenberg heute allenfalls ein fränkischer Provinzriese ist. Fischer ist aber auch heute noch, wie sich mittelbar aus Eurem Heft ergibt, das weitaus größere Thema. Sonst würde das Thema der Fischerschen Biographie und der extremen Vergangenheit des linken Halbgottes ja nicht so beredt, mit eiserner Faust unterdrückt, verschwiegen werden.

Wer Guttenberg sagt, muss Fischer erst recht sagen. Wer Guttenberg anklagt, aber Fischer laufen lässt, sendet die Botschaft in die Republik, dass es keinen Fall Fischer gibt und das ist katastrophal falsch und deswegen nehme ich diesen Anlass.

Wer im Fall Guttenberg von Moral spricht, wie es viele grüne, rote und auch schwarze Politiker, viele Journalisten getan haben und tun, wer von einem Lügner spricht, einem Betrüger und hohen Maßstäben, die an die politische Kultur in diesem Land anzulegen seien, macht sich im höchsten Maße unglaubwürdig und selber zum Lügner, wenn er so tut, als sei der Fall Fischer so wie er steht und liegt in Ordnung. Das war der Fall nicht und das ist er nicht.

Da stehen sich gegenüber; da eine getürkte Doktorarbeit, die inzwischen Seite für Seite seziert wurde und weiter seziert werden soll und deren Enthüllung dazu führte, dass ein Minister jetzt zurück getreten ist. Und auf der anderen Seite eine zehn Jahre währende kriminelle Gewaltvergangenheit mit unaufgeklärten Taten, die selbst dort, wo bereits Fakten an die Öffentlichkeit gelangt sind, wieder in Schubladen verschlossen wurde, damit der betreffende Minister unter allen Umständen im Amt bleiben konnte und auch bis heute nicht ernsthaft beschädigt werden soll.

Fischer ist Gallionsfigur einer mächtigen grünen Bewegung gewesen, die heute (ohne ihn) im Begriff steht die Macht im Staate zu übernehmen. Guttenberg ist dagegen im Moment eine bloße Personalie der Geschichte.
Fischer und die Fischer-Affäre aus Anfang 2001, die bekanntlich, bevor es zu den weiterführenden Fakten kam, abbrach, werden nicht als Affäre im historischen Stammbaum dieser Republik geführt. Der tiefe Fall des Fischer gilt nicht (einmal) als Thema, was daran liegt, dass Fischer eben nicht, wie es regelgerecht gewesen wäre, über die damals neue Details aus seiner extremen Gewaltvergangenheit stürzte.

Die Fischer-Affäre ist der Sündenfall der links-liberalen Übermachtpresse

Die Fischer-Affäre wird seit zehn Jahren ausgeblendet, als hätte es sie nie gegeben. Sie wird auf eine perverse Art tot geschwiegen. Denn die Fischer-Affäre ist der Sündenfall der links-liberalen Übermachtpresse und lässt Euer Verhalten, jetzt in Sachen Guttenberg, nicht nur als miesen, hochideologisierten Lagerkampf erscheinen, sondern als widerwärtige Heuchelei. (Und geheuchelt ist auch das demonstrierte Nichtwissen um den roten und grünen Medienfilz. Und geheuchelt ist natürlich auch das Nichtwissen über den rot-grünen Titel-und Postenfilz, der die Universitäten seit Jahrzehnten beherrscht.)

Warum stürzte Fischer damals nicht? Warum trat Joschka Fischer 2001 eigentlich nicht zurück? Warum wurde er nicht gestürzt?

Ganz einfach: Die grün-linksradikale Halbgottheit Joschka Fischer (mit ausgeprägtem Hang zu eigenem konservativen und kapitalistischen Wohlleben) verkörperte damals in ihrer Person alle rot-grünen Träume ganzer Generationen in Deutschland.

Und so war es ein quasi naturgesetzlicher, ganz selbstverständlicher Akt, dass Tausende Schreiberlinge, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Politiker, Künstler, Intellektuelle, Filmemacher und dergleichen mehr Anfang 2001 selbsttätig ans Werk gingen und einen breiten, schweren, klebrig-schwülstigen, dumpfen und sehr aggressiven und brutalen Mainstream ins Werk setzten, der Fischer nach oben trug, oben hielt und alles platt walzte, von dem man vermutete, es könnte Fischer schaden.

Eine kleine Hilfsüberlegung zwischendurch: allein die öffentlich-rechtlichen Medien in Deutschland, ARD, ZDF, Deutschlandfunk, Deutsche Welle o.Ä. verfügen über einen Umsatz in Gestalt von Gebührenaufkommen (und dem ergänzenden Dickicht von Schatten-und Nebenhaushalten, die den wahren Gelddurchsatz des baren Geldes pro Jahr auf eine unermessliche Höhe treiben), das den Umsatz des Springerkonzerns um das 2 ½ bis 3fache übersteigt.

Dann kommen die deutschen Leitmedien, die ich hier einfach mal links-liberal nennen möchte, Stern, Spiegel, ZEIT, FAZ, Süddeutsche, dpa, aber auch viele Regionalmedien wie Kölner Stadtanzeiger, WAZ, Stuttgarter Nachrichten und unendlich viele andere, die ihrerseits in Summe den bösen mächtigen Springer-Konzern in ihrer Wirkmacht in den Schatten stellen.

Im oligopolistischen Markt der Medien ist Springer ein durchaus mächtiger Floh

Das, was seit fünfzig Jahren in den Köpfen der Mainstream-Medien als Ideologie grassiert, die große Gefahr des großen Axel Springer, ist in Wahrheit nichts anderes als die Wut darüber, dass die auf links gebürsteten Mainstream-Medien, (die ihren Linksdrall irgendwann im Laufe der sechziger Jahre beginnend erhielten, mit unterschiedlicher Rotationsgeschwindigkeit), sich in ihrer absoluten Machtentfaltung durch den Störenfried Axel Springer immer wieder gestört fühlen.

Dass ihr vom Spiegel die massiven und Jahrzehnte lang andauernden Kampagnen aus Ostberlin, die hier im Westen seit fünfzig Jahren Wirkung zeigen und die belegt und dokumentiert sind, gegen den antikommunistischen Axel Springer, der den SED-Führern ein Dorn im Auge war und der den nachlaufenden Hass der Westlinken (Enteignet Springer!) auslöste, in den ganzen Tiraden der aktuellen Titelgeschichte des Spiegel mit keinem Wort erwähnt, ist schlechter Journalismus.

Fünfzig Jahre Anti-Springer-Kampagnen, die im Kalten Krieg begannen, zu unterschlagen zeigt vor allem, dass die Titelgeschichte, die doch den Eindruck erweckt, als befasste sie sich mit der Geschichte, schlecht recherchiert ist. Wenn man schon uralten Kampagnen aufsitzt und uralte Anti-Springer-Phrasen drischt, sollte man das reflektieren: es gibt doch eine fünfzig Jahre lange kontinuierliche, dokumentierte Geschichte des ideologisch unterfütterten Hasses auf die Springer-Medien. Eine der Hauptaktivitäten zum Beispiel der 68er im Jahr 1967 war, wie nun wirklich jeder informierte Zeitgenosse sehr genau weiß, Anti-Springer-Kampagnen vorzubereiten, und dies mit Geld aus Ostberlin und übrigens mit Geld von der ZEIT (Bucerius) und dem Spiegel (Augstein).

Ihr müsst wahnsinnig geworden sein dies alles unhistorisch und unjournalistisch unter den Tisch zu wischen (oder in Eurem Titelbild zu verbrennen). Der Spiegel versiegelt mit seiner Titelgeschichte erneut linke Geschichtsfälschungen und stellt die Realität auf den Kopf.

Die überprivilegierten verschnöselten Kinder und Enkel von 68

Eure Titelgeschichte ist peinlich und verwerflich zugleich. Statt in Demut anzuerkennen, dass die Springermedien durch ihre bloße Existenz ein, wenn auch schwacher Garant für Pressefreiheit in dieser Republik waren und sind, benehmt ihr euch wie die unartigen, etwas ausgerasteten und überprivilegierten Kinder und Enkel und Urenkel von 68, die ihre linke Sozialisation nicht zu reflektieren in der Lage sind und irgendein beliebiges Links glatt für die Mitte halten.

Ich verkenne nicht, dass die nachfolgenden Generationen, zu denen ich auch selber zähle, die keine 68er sind, regelmäßig die Feindbilder der 68er, die sich verselbständigt haben, übernommen haben. Hier weise ich auf das Buch des Kollegen Jan Fleischhauer hin, der die Reflexion der eigenen linken Sozialisation in Angriff genommen hat, wie ich dies bereits ein paar Jahre früher in meinem Buch „So macht Kommunismus Spaß“ getan habe. Ich will sagen: es ist möglich! Man kann sich aus linken Vorurteilen, Selbstgerechtigkeiten und Irrtümern lösen als denkender und fühlender Mensch.

Bei Springer, womit man im politischen Diskurs ja prinzipiell nur BILD, BamS, Welt und Welt am Sonntag meint, hat man das populistische Springer-Bashing mit Artigkeit, Feigheit und oft einem krausen Hin-und Her von rechts und links immer wieder versucht zu unterlaufen und auszusitzen. Ich will also Springer hier nicht zum Helden machen. Aber dass Springer per Saldo eine gesellschaftsnützliche Figur in der Presselandschaft ist, sollte endlich auch im linkesten Winkel der Republik erkannt werden.

Springer hat überhaupt keine wirkliche politische Linie. Insofern gehen die linken Angriffe bereits deswegen ins Leere. Der Pferdefuß ist, dass die Springermedien sich nie ernsthaft gewehrt haben und sich deswegen allseits der Eindruck verfestigt hat, dass der Rest der Medien drauf hauen darf und dazu auch eine Legitimation besitzt und Springer nur zum Einstecken legitimiert wäre. Da gibt es seit 1968 einen völligen intellektuellen Kollaps bei der Betrachtung der Springer-Medien. Springer ordnet sich eben auch selbsttätig seit vierzig Jahren immer wieder unter.

Springer und die BILD-Zeitung sind keine Engel

Nun wollen wir an dieser Stelle auch nicht verschweigen, dass die gesamte 68er-Bewegung ihrerseits und insgesamt stark durch Mao Tse Tungs Wahnsysteme und durch freundliche Assistenz aus Ostberlin gestützt und gepuscht wurde. Einer der geistigen Brandstifter der 68er, dessen Aufrufen physische Brandstiftungen gegen Springer folgten, war die alten 68er der ersten Stunde, war ein Rudi Dutschke, war aber auch ein Hans Magnus Enzensberger, den Ihr auch wieder in diesem Heft zum tausensten Mal irgendeinen abwegigen Essay gönnt. Ein anderer geistiger Brandstifter von damals ist der Spiegel-Dauergastautor Peter Schneider. Das ist alles nachzulesen, das Kursbuch (der sechziger und siebziger Jahre)des Hans-Magnus Enzensberger sollte Pflichtlektüre sein in Deutschland und auch im Spiegel.

Damit möchte ich diese Hilfsüberlegung anschließen: Springer und die BILD-Zeitung sind keine Engel und sie haben Mist gebaut, aber nicht mehr Mist als der Spiegel, der Stern und alle anderen, aber auch nicht weniger. Der von Euch kritisierte Kai Diekmann mag eine schwierige autokratisch agierende und doch nur eingesetzte Figur an den Machthebeln der mächtigen BILD-Zeitung sein, aber nicht minder schwierig war der ebenfalls angestellte Rittmeister Stefan Aust, der 12 Jahre lang den Spiegel lenkte.

Das Hochschreiben solcher Phänomene wie der RAF durch Spiegel, Stern, Zeit und andere

Hast Du schon mal darüber nachgedacht, wie viele Mörder der RAF im Spiegel jedes, aber auch jedes Verlautbarungsinterview, und jeden Vorabdruck irgendeines sogenannten Buches und vieles mehr in den letzten vierzig Jahren gekriegt haben? Dagegen wäre doch Eure Behauptung, dass Guttenberg Privilegien bei der BILD-Zeitung genieße im wahrsten Sinne des Wortes pillepalle.

Vierzig Jahre RAF-Foren im Spiegel sind auch nicht „Weltpolitik“, (wie die Titelgeschichten-Autoren prahlen) sondern bestenfalls unterster Lagerkampf. Wie viele Spiegelredakteure in den letzten Jahrzehnten kannten Terroristen und Ex-Terroristen und kumpelten mit ihnen herum und wussten deutlich mehr als sie schrieben? Wie viele Spiegel-Journalisten schönten also die RAF-Geschichte? Und zur Ära Aust: wie viele Ex-Terroristen waren zeitweilig beim Spiegel unter Vertrag? Alles Journalismus mit großer Distanz?

Kurz zurück zum Fall Guttenberg: Guttenberg war in Wahrheit bisher immer noch ein politischer Newcomer, den Meisten noch gar nicht lange bekannt. Der hat eine Doktorarbeit geschrieben oder schreiben lassen und sich in jedem Falle der Technik des Plagiats bedient. Die plagiierten Stellen, die ich gelesen habe, waren inhaltlich gesehen wirklich nichts Dolles, aber Plagiat bleibt natürlich Plagiat. Das Plagiat hat Guttenberg bisher verschwiegen. Ein namenloser Bremer Jurist hat die Plagiate entdeckt (man wüsste gern genauer, wie er darauf kam) und die Süddeutsche Zeitung hat es öffentlich gemacht. Zu dem strafbewehrten Plagiat kommen womöglich noch falsche uneidliche Versicherungen hinzu und dergleichen mehr oder auch nicht, wer weiß. Inzwischen hat Guttenberg, einiges zugegeben und der Doktor ist ihm abhanden gekommen. Und nun auch sein Amt und sein Bundestagsmandat. Daraus macht Ihr vom Spiegel einen Riesenelefanten, moralin bis zum Anschlag.

Ich lass mal die Moraline und den Elefanten so stehen

Nun habt ihr mit eurer brennenden BILD-Zeitung die Norm gesetzt. Mit fast stauffenbergschem Mut habt ihr euch an der Kampagne der Grünen und anderer Medien gegen Guttenberg beteiligt. Und, wie man jetzt weiß, obsiegt. Eurer Feindbild Guttenberg ist weg.

Dann allerdings gelten diese Maßstäbe journalistischer Einmischung nicht nur im Einzelfall Guttenberg, sondern hätten auch im Fall Fischer zur Anwendung gebracht worden sein müssen. Präziser: sie sind im Fall Fischer immer noch zur Anwendung zu bringen, was denn sonst?

Fischer wurde über Jahrzehnte nicht von der (im Verhältnis) kleinen BILD-Zeitung gemacht, unterstützt, beschützt und ins Sakrale hoch gehoben. Das erledigte die deutsche und die internationale Medien-Oligarchie. Das erledigten die grünen Kartelle in den Medien, in denen Fischer seine Buddys sitzen hatte. Da muss man nun Dir und auch mir nicht einen vom Pferd erzählen wollen, da sind wir beide doch in den Details drin.

Eure Geschichte mit Claudia Roth und dem dicken Fischer (Ottie) in allen Ehren. Nebenbei: Warum Ihr derart massive Werbung für Rechtsanwälte wie zum Beispiel für RA Schertz betreibt, erschließt sich nicht, aber es zeigt, dass Euer unkontrollierter Hass gegen die BILD-Zeitung doch sehr groß ist.

Joschka Fischer war ein Produkt der wahren Mediengiganten. Ich kenne genug Kollegen, die richtig besoffen im Fischer-Rausch taumelten. Geh mal ins Archiv und schau Dir in Ruhe Eure Hefte der ersten rot-grünen Monate und Jahre an.

Da findest Du die „Hymnen“, die Ihr jetzt bei der BILD-Zeitung zu Gunsten Guttenbergs entdeckt haben wollt. Eure „Hymnen“ wurden damals zu Gunsten Fischers (aber auch Lafontaines und der anderen Kandidaten) gesungen, allerdings viel platzintensiver und viel imperativer, als es die BILD-Zeitung je zu Gunsten Guttenbergs tun konnte.

Ich erinnere noch im Spiegel unter einem Konterfei Lafontaines die Unterzeile „Lafontaine der Weltökonom“. Und unter andere rot-grüne Konterfeis waren ähnliche Jubelzeilen zu lesen. Damals stand es fest, dass der Physiker Lafontaine keine Ahnung von Ökonomie hatte und heute weiß es jeder. Aber das ist wohl lagerneutraler Journalismus, wie Eure Schreiber in ihrer grenzenlosen Selbstgerechtigkeit, die hier aus meiner Sicht geistige Brandstiftung gegen die Pressefreiheit betreiben, meinen.

Nur der guten Ordnung halber: auch die grüne Partei schleppt mit dem unaufgeklärten Fall Fischer eine ihrer größten Hypotheken mit sich herum. Diese Pestbeule, nämlich ihr terroristisches Erbe, hat die grüne Partei öffentlich aufzuarbeiten, bevor sie ganz in der Gesellschaft ankommen kann.

 

Eure „Hymnen“ auf rot-grüne Politiker

Auch Fischer wurde, in dem Fall von mir ganz allein, mit Lug und Trug aus seiner eigenen Vergangenheit öffentlich konfrontiert. Und mit Prügelfotos und einem Prügelfilm und mit weiteren Fakten über Molotowcocktails und Schlägereien zuhauf und mit Brandanschlägen. Dahinter steckte damals übrigens eine sehr interessante und sehr aufwändige und gründliche Recherche, und sehr viele Big Names sind in meiner Arbeit, schriftlich dokumentiert, verwickelt: das ist ein wirkliche Fall, der es in sich hat. Und auch wichtig: Bis heute musste ich kein von mir veröffentlichtes Faktum zurück nehmen.

Die Geschichte ist Euch und vielen Medienleuten hausintern bekannt: Ich habe Aust über meine Recherchen informiert, Aust hat versucht die Fischer-Geschichte an mir vorbei mit Spiegel-Mannen (und einem Ex-Terroristen wiedermal als Spiegel-Rechercheur) aufzustellen und ist grandios gescheitert. Und zwar in zweifacher Hinsicht: erstens hat er die ganz harten Fakten nicht bekommen, und zweitens hat er dann vor der Übermacht der anderen „Fischer-Medien“ gekniffen und hat seinen scheinbaren Angriff gegen Fischer schnell leise weinend eingepackt und in die Spiegel-Archive geschickt. Und das als Chefredakteur des Spiegel mit dem Instrumentarium Spiegel in seiner Hand.

Vor Wut hat er (siehe im Vergleich die vermeintlichen Missetaten der BILD-Zeitung gegen Otti Fischer, die dagegen nichts sind) dann mit der gewaltigen Macht des Spiegel eine regelrechte (und überall nachzulesende) Verleumdungs-und Rufmordkampagne in der Zunft der Journaille veranstaltet und mich im Spiegel und Spiegel online in vielen unterschiedlichen Artikeln diskreditieren lassen, und das mit Verleumdungen, Beleidigungen und hat die Legende erfunden ich hätte die Fischer-Prügel-Fotos und den Fischer-Prügel-Film, wo auch immer, geklaut: alles widerlegt und trotzdem unbekannt, weil sich auch der Spiegel bis heute weigert die gebotene Rehabilitation meiner Person zu veröffentlichen und die eigenen Fehler einzugestehen. Alles seriöser, hochklassiger, moralisch einwandfreier Journalismus? Alles korrekte Information der Leser und der Öffentlichkeit?

Die maßlose biologistische Kampagne gegen eine einzelne Journalistin

Der Spiegel kümmert sich in seiner Spiegel-Titelgeschichte liebevoll mit den armen vorgeblichen BILD-Zeitungsopfern Sebil Kekilli und Ottfried Fischer. Oh wie süß! Aber die mediale flächendeckenden Misshandlung der Journalistin Bettina Röhl, die der Spiegel mit allen anderen Medien gemeinsam massiv diskriminierte und verleumdete, kehrt ihr unter den Tisch. Aus dieser Täterschaft der Medien ergibt sich auch eine Handlungspflicht, nämlich die Bringeschuld der Medien den Fall wieder auf die Füße zu stellen.

Die biologistischen Sauereien (ich hätte Fakten über den Außenminister nur wegen meiner „verlorenen Kindheit“ „aus Rache“ ausgegraben und sei natürlich „pathologisch“, „fanatisch“, „durchgeknallt“, „voller Hass“, noch „schlimmer als die Mutter“, ich hätte das Terrorgen, das es nicht gibt, geerbt) über meine Person stehen überall im Netz, weltweit bis in die New York Times hinein. Mein Buchvertrag bei Kiepenheuer &Witsch wurde aufgrund der Kampagne (auch des Spiegel) gegen meine Person gekündigt. Und ich kämpfe seit zehn Jahren mit einem individuellen, ganz singulären und extrem berufsschädigenden Generalverdacht gegen meine Person („Terroristentochter“) und das alles wegen einer journalistisch erstklassigen Arbeit, die dem führenden ideologischen Lager auf den Senkel ging.

Erst gab es nur den Tatbestand „Terroristentochter“, später auch die Vokabel und die Absicht war und blieb dieselbe, nämlich auf diskriminierende biologistische Weise einen Menschen und dessen journalistische Arbeit zu vernichten. Das war purer Rassismus. Unzurechnungsfähig, weil die Mutter unzurechnungsfähig war? Pathologisch und fanatisch, weil von der Mutter geerbt? Die Medien machten es flächendeckend ihren Konsumenten deutlich: es sei schlimmer die bloße „Tochter“ einer Mutter zu sein, die einmal Terroristin gewesen war, als eigenhändig Molotowcocktails geworfen oder zu deren Einsatz aufgerufen zu haben und eine zehn Jahre anhaltende aktive Gewaltvergangenheit hingelegt zu haben. Herkunft verjährt nicht, aber die Taten des Joschka Fischer, verjährt oder nicht, seien doch alle längst Vergangenheit.

Also Vorsicht, hier schreibt Bettina Röhl, in ihr schlummert das Terrorgen!

Das war die klare Botschaft, die bis heute Bestand hat. Auch eine einzelne Person ist eine diskriminierbare Minderheit. Ich beziehe mich hier auf die heute gängigen Definitionen, was Rassismus ist.

Das Lager, hier vornehmlich der Medien, war so hochideologisiert, dass pure schlichte Fakten über Fischer wie Gotteslästerung behandelt wurden. Molotowcocktails? No problem. Wüste Schlägereien – Fischer tritt mit Füßen zusammen mit drei weiteren brutalen Typen seiner Putzgruppe auf einen einzelnen bereits am Boden liegenden Mann ein – waren kein Problem. Hausbesetzungen, Diebstahl, Hehlerei, Drogen, PLO, RAF-Sympathisantenschaft und selber Terrorist, alles kein Problem. Und selbst Brandanschläge? Alles kein Thema, kein Problem.

Das waren allerdings alles Fischer „Doktorarbeiten“, an der er sieben Jahre respektive ein Jahrzehnt „gearbeitet“ hat. Das waren seine Meriten, seine Karrieresprünge, denn ein Abitur geschweige denn ein Studium oder gar eine Doktorarbeit hat Fischer ja nicht.

Wer allerdings in Fischers „Doktorarbeiten“ wühlt, wer es genau wissen will, wie Fischers Taten in seiner Vergangenheit realiter aussehen, muss „traumatisiert“ sein. Wer sich nicht mit Fischers Statement: „Wir waren keine Lämmerschwänze“ oder mit seinen peinlichen Spruch „Ja, ich habe Brüche in meiner Biographie“ zufrieden gibt, muss „fanatisch“ und durchgeknallt“ sein. Und wer behauptet, die schöne mythologisch erhöhte 68er-Vergangenheit eines Joschka Fischer sei kriminell gewesen, wird wie ein Außerirdischer behandelt.

Eisiges Schweigen liegt bis heute über den unaufgeklärten Brandanschlägen der Spontiszene

Und dann sind da ja auch noch die Brandanschläge aus der Frankfurter Spontiszene heraus, zum Beispiel auf einen Polizisten, der mit lebensgefährlichen Verletzungen knapp überlebte und der durchorganisierte Molotowcocktail-Angriff auf das spanische Konsulat in Frankfurt: unverjährbare Taten, da versuchter Mord in Deutschland nicht verjährt.

Diese Fälle überstiegen 2001 und bis heute die Toleranzgrenze der links-liberalen Leitmedien: man darf über alles berichten, aber doch nicht darüber. Man recherchiert diese bis heute unaufgeklärten Fälle, deren Existenz aber bereits bekannt ist, aktiv nicht. Die Medien überpüfen auch nicht das sonderbare Verhalten der Staatsanwaltschaften in diesen Fällen oder das sonderbare Verhalten der Regierung Koch. Eisiges Schweigen liegt über diesen Fällen. Man bringt Fischer damit nicht in Verbindung und man kritisiert nicht einmal, dass die Frankfurter Ermittlungsbehörden eine ganz exorbitant fragwürdige Rolle gespielt haben.

Noch mal zur Erinnerung: während meiner ersten Veröffentlichungen zum Fall Fischer im Jahr 2001 lief gerade aktuell das Verfahren wegen versuchten Mordes an dem Polizisten durch einen Molotowcocktailanschlag aus dem Jahr 1976. Das Verfahren war im Jahr 1999 wieder aufgenommen worden, offiziell wegen neuer Zeugen und Indizien. Aber obwohl dieses Verfahren 2001 während der medialen Fischer-Affäre parallel im Hintergrund lief, wenn auch in einer höchst fragwürdigen Weise, ( aber das ist ein anderes Thema) wurde seit ungefähr seit dem 1. März 2001 nicht mehr im Fall Fischer recherchiert. Wer ist denn nun angeklagt worden? Gab es Entlastungszeugen zu Fischer?

Gab es Belastungszeugen? Ist das Verfahren abgeschlossen worden? Noch einmal: Gegen Fischer wurde 1976 wegen versuchten Mordes ermittelt und dieses Verfahren war ohne große Beachtung der Öffentlichkeit 1999 wieder aufgenommen worden und lief 2001 und wurde auch noch in den folgenden Jahren von der Staatsanwaltschaft verfolgt. Aber obwohl Fischer noch bis 2005 im Amt blieb, gab es keine Berichterstattung mehr zu diesem Verfahren Und Fischer wird auch in Interviews und in Filmen über ihn nicht mal danach gefragt.

Selbst ein laufendes Verfahren wegen versuchten Mordes, zu dem ich 2001 allerlei massive Unstimmigkeiten über einen getürkten Zeugen und V-Mann der Polizei öffentlich thematisiert hatte, wird aktiv und geschlossen von der gesamten Presse und eigenartigen Weise auch von der Politik ignoriert, obwohl es um den damaligen Außenminister und Vizekanzler der Republik ging.

Wo war da der Aufschrei des Spiegel?

Grotesk: Das ZDF sendete 2008 einen aufwändigen und langen Film zur Biographie Fischers, in der die Gewaltvergangenheit Fischers ausgeblendet wurde! Wo war da der Aufschrei des Spiegel? Wieso wurde hier nicht das ZDF als Brandstifter bezeichnet und der damalige Fernsehchef Nikolaus Brender entsprechend vorgeführt?

So ein Verhalten der Medien, so ein kollektives Schweigen, wo Recherche, Transparenz, Öffentlichkeit und Nachfragen geboten gewesen wären und auch noch geboten sind, hat es in der bundesrepublikanischen Geschichte sonst nicht gegeben. Und es wird bis heute wie ein Sakrileg behandelt, diesen Fall sorgfältig zu recherchieren und darüber zu berichten.

Und wenn dann auch noch ein Bundespräsident sich in die Pressefreiheit der Journalistin Bettina Röhl einmischt und diese als traumatisierte „Tochter“ diffamiert, die ihre eigene Mutter mit Joschka Fischer verwechseln (!) würde und in ihrem Hass nur „Gegenbilder“ suchte, dann sahen es die Medien mit Wohlwollen. Da kommt endlich mal einer, der es ihr gibt, damit sie endlich aufhört den armen Fischer mit Dingen aus dessen Vergangenheit zu quälen, die wir alle gar nicht wissen wollen. So mussten die Artikel in allen oben zitierten Leitmedien verstanden werden. Und bei dpa, wo Fischer die dicksten Buddys hatte. Man steige in die Archive und gehe ins Netz.

Was ist mit den Details?

Kaum hat Guttenberg seinen Abgang perfekt gemacht, wird dessen doch etwas peinliche Rücktrittsrede von den Journalisten und Wissenschaftlern, Internetforen usw. seziert und man moniert zu Recht, dass Guttenberg nur nebulös und abstrakt von seinen Verfehlungen sprach, statt die Details zu benennen.

Bei Fischer sind genau diese Details aus seiner Gewalt-Vergangenheit unerwünscht. Es gibt die große Omertà des linken Lagers, die großen Omertà der sonst überaus geschwätzigen linksliberalen Medien. Um es klar zu sagen, und das muss man bereits nach den veröffentlichten Fakten, die vorliegen, sagen: Fischer war Terrorist, auch wenn Terrorist keine gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung ist. Die Vokabel „Terrorist“ hat in der deutschen Sprache einen, wenn auch sehr unspezifischen Inhalt, demgemäß es völlig artifiziell wäre, die Gewaltspontis der Frankfurter Szene mit ihrer erklärten, clandestinen Massenmilitanz nicht Terroristen zu nennen.

Inzwischen habe ich von einem Top-Geld-Manager auch noch erfahren, dass Fischer sich als Hausbesetzer von den Eigentümern hat „auszahlen“ lassen. Wenn das seine linksradikalen Genossen wüssten!

Fischers Untaten, verglichen mit den Untaten des jetzt etwas einfältig rüberkommenden Adligen, haben ein Gewicht und einen Unrechtsgehalt, die den Schönling aus Franken wie einen etwas unartigen Lausbuben aussehen lassen. Aber da musste dann offenbar mit dem Kanonenrohr geschossen werden: da musste Rudolf Augsteins Sturmgeschütz der Demokratie nochmal gucken, ob es noch schießen kann.

Was ist nun das Ergebnis des Vergleich Guttenberg-Fischer

Was ist nun das Ergebnis des Vergleich Guttenberg-Fischer, den ihr vom Spiegel mittelbar jetzt auf die Tagesordnung gesetzt habt: Hier der kleine Guttenberg mit der kleinen Verfehlung gestützt von der singulären BILD-Zeitung, da der dicke fette Obergrüne Fischer mit der Medienmacht der Medienkartelle und einer hammerharten Gewaltvergangenheit. Hier ist der Guttenberg, der jetzt geschlachtet wird, da ist der Fischer, der auch heute noch leise hofiert und geschont wird.

Guttenbergs Geschichte ist peinlich. Aber irgendjemand hat, so meine Vermutung, dem Bremer Professor, der das Plagiat in Guttenbergs Doktorarbeit fand, einen bösen Tipp gegeben. Diesen Bremer Professor müsste man, finde ich, schon noch etwas näher durchleuchten.

Noch mehr aber muss Licht in den Medienskandal mit dem Namen Fischer/Röhl aus dem Jahr 2001 gebracht werden, der inzwischen noch wichtiger ist, als die Vergangenheit des vergleichsweise schnell verblassenden Fischer.

Dies ist eine Aufforderung den seit zehn Jahren unterdrückten Fall Joschka Fischer endlich mit allen bekannten und bisher unbekannten und nicht veröffentlichten Details und Fakten in Angriff zu nehmen und auf der anderen Seite meine Person zu rehabilitieren. Die Hetzkampagne unter dem Rubrum

„Terroristentochter“ versiegelt den Fall Fischer bis heute. Der Terrorist war Fischer und nicht die Journalistin, die Aufklärung wollte und will.

Namens der Pressefreiheit

Bettina Röhl

Realitätsverlust des Bundespräsidenten?

 Eine dpa-Meldung von heute, dem 15.April 2011, erschienen in unserer Tageszeitung als Leitartikel, befasst sich mit dem Antrittsbesuch von Wulff in Hessen.

Dass er dabei mit einem Ei beworfen wurde, mag hier nur am Rande erwähnt werden. Viel wichtiger erscheint folgende Passage in dem Artikel:

 ´Besonders herzlich begrüßte Wulff deutsche Neubürger aus anderen Ländern: „Wir brauchen sie. Wir brauchen die klügsten Köpfe der Welt. Seien sie willkommen.“ `

 Verschiedene Reaktionen auf diese Aussage können sich einstellen: Fassungsloses Schweigen, Empörung ob der Verkennung der Realität oder irres Gelächter. In welcher Welt lebt der Bundespräsident? Jedenfalls weit entfernt von der eines durchschnittlichen deutschen Bürgers.

Hält er die Deutschen für zu blöd, und meint er deshalb auf Einwanderer nicht verzichten zu können? Und was für Leute „brauchen“ wir tatsächlich?  Noch haben wir zu viele Arbeitslose, unter denen es nicht wenig gut ausgebildete und kluge Köpfe gibt. Dazu kommen die vielen Hochqualifizierten die Jahr für Jahr das Land verlassen. Also was will uns der Präsident damit sagen? Und wie sieht es wirklich aus? Wer wandert hier ein? Die Frage kann sich ein jeder selbst beantworten.

Mittlerweile wird immer offenkundiger, daß sich bei uns mehrere Parallelwelten etabliert haben. In einer davon leben „unsere“ Politiker, soviel steht fest.

Nachsatz: Den Bezug zur Realität kann man nur verlieren, wenn man ihn jemals hatte. Insofern ist die Überschrift vielleicht nicht korrekt!

 JM

Die soziale Kluft wächst

Nachfolgenden Artikel haben wir in der “Zeit Online” entdeckt;

Während die Unternehmensgewinne steigen, bekommen Arbeiter und Angestellte immer weniger ab. Die Politik verschärft die Polarisierung. Von A. Endres

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