Category: Deutschland

Armut und Altersarmut trifft immer die Frauen besonders hart und weit über dem Durchschnitt

Senioren Schutz Bund Graue Panther Südniedersachsen

Pressemitteilung zum Frauentag 2013

“Es muss Schluss sein mit einer Niedriglohnpolitik, die Frauen sehenden Auges in die Armut treibt. Denn für Millionen berufstätige Frauen bedeuten jahrelange Minijobs später Minirenten“,  schreibt die stellvertretende Vorsitzende U. Wolff in einer Mitteilung dieser Tage.

Am 8. März ist wieder Frauentag und alle reden nur von gesellschaftlichen Sorgen.

Wir, die Grauen Panther in Südniedersachsen, haben noch Trümmerfrauen in unseren Reihen und wissen wovon wir sprechen, ergänzt die Vorsitzende R. Bleiber.   Die anhaltend hohe Zahl der geringfügig beschäftigten Frauen in der BRD erfordere einen politischen Kurswechsel, so die beiden Frauen, die als Witwen genau wissen was  sie sagen.  Zwei Drittel der über fünf Millionen ausschließlich geringfügig Beschäftigten in Deutschland sind Frauen. Ihnen droht ohne Maßnahmen für eine eigenständige Existenzsicherung der soziale Abstieg.   „Wir“, so die beiden Frauen, haben Kinder erzogen und trotzdem noch gearbeitet. „ Und heute als Witwen?“ — „Nein, das wollen wir für unsere Töchter, Schwiegertöchter und Enkelinnen nicht“  !!

“Das Problem muss grundsätzlich angegangen werden. Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes nicht unter 8,50 Euro wäre ein erster Schritt. Zudem gehört der Mix aus sozialversicherungsfreier und geringfügiger Beschäftigung in den Giftschrank. Wir werden die Politik in die Pflicht nehmen solange  unser Herz mitmacht  !!“

Bovenden, Velten am 8. März anno 2013

Mit dem Volk verschwindet die Trauer…

Nachgedanken zur Volkstrauertag-Feier 2012

Von Wolfgang Hübner  -  Vorsitzender der Freien Wähler in Frankfurt am Main

 

Die diesjährige Feierstunde am Volkstrauertag in der Frankfurter Paulskirche war besonders bewegend und eindrucksvoll. Denn sie war den jüdischen Soldaten gewidmet, die im Ersten Weltkrieg tapfer für ihr deutsches Vaterland kämpften und starben. Mitglieder der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt verlasen erschütternde Feldpostbriefe ihrer gefallenen Glaubensbrüder, die uns Heutigen nachdrücklich ins Bewusstsein riefen: Diese jüdischen Soldaten waren Patrioten durch und durch. Und sie wollten mit ihrem Einsatz an der Front ein für allemal der völligen Gleichberechtigung der Juden in Deutschland dienen.

 

Es ist eine untilgbare Schande der deutschen Geschichte, dass und wie während der Zeit des Nationalsozialismus die jüdischen Veteranen des Ersten Weltkriegs gedemütigt, entehrt, vertrieben und ermordet wurden. Trotzdem fand der Hauptredner der Feierstunde, Oberstleutnant Gideon Römer-Hillebrecht, nicht nur mahnende, sondern mehr noch versöhnliche Worte zum heutigen Verhältnis zwischen jüdischen und nichtjüdischen Deutschen. Selbstverständlich ist das nicht, denn der hohe Offizier im Generalstab der Bundeswehr ist selbst Jude. Als solchem fiel es ihm wahrscheinlich jedoch leichter, die Besucher daran zu erinnern, dass ein Volk, das seiner Gefallenen nicht gedenke, keine Zukunft habe.

 

Das war eine Erinnerung, die nicht ohne Grund erfolgte, wie bereits ein Blick in die nur spärlich besetzte Paulskirche zeigte: Fast nur ältere und alte Menschen hatte an diesem Sonntagmorgen den Weg in die Geburtsstätte der deutschen Demokratie gefunden. Von den politischen Repräsentanten der Stadt waren nur die Stadtverordnetenvorsteherin und der Kämmerer, beide CDU, erschienen. Doch weder der SPD-Oberbürgermeister noch der grüne Bürgermeister nahm an der Feierstunde teil. Die FREIEN WÄHLER waren immerhin mit ihrem Fraktionsvorsitzenden und mit ihrem ehrenamtlichen Stadtrat vertreten, die anderen dem Stadtparlament angehörigen Parteien hatten Leute aus der zweiten oder dritten Reihe geschickt, Linkspartei und Piraten ignorierten das Gedenken.

 

Bedenklich muss aber weniger das Ausbleiben einer größeren Zahl politischer Repräsentanten stimmen als die fast vollständige Abwesenheit von jungen und jüngeren Menschen an der Feierstunde in der Paulskirche. Setzt sich diese Entwicklung fort, dann ist schon in einigen Jahren kaum noch jemand da, um der Millionen gefallener oder in Kriegsgefangenschaft gestorbener deutscher Soldaten, der im Bombenkrieg und auf der Flucht ums Leben gekommenen Frauen, Männer und Kinder in würdiger Weise zu gedenken. Diese Entwicklung vollzieht sich in der globalisierten „Vielfalt“-Stadt noch weit schneller als an anderen Orten Deutschlands, wo es aber auch nicht viel besser aussieht.

 

Verwunderlich ist diese sittlich fatale Entwicklung aus mehrerlei Gründen nicht: Zu wenig ist bei Volkstrauerfeiern dieser Jahre von den eigenen Opfern, also den deutschen Opfern, die Rede. Zu sehr wird der – sicher gutgemeinte, aber untaugliche – Versuch unternommen, gleich aller Opfer auf der ganzen Welt zu gedenken. Damit wird aber die jedem Volk zustehende, fast allen anderen Völkern auch selbstverständliche Trauer um die in den Kriegen verlorenen eigenen Töchter und Söhne relativiert. So wie aber Menschen um einen nahestehenden Toten anders und emotionaler trauern als um einen fremden Menschen, so ist auch dien Trauer um die Angehörigen des eigenen Volkes nun einmal anders und emotionaler.

Bestreiten kann das nur, wer mit dem Begriff Volk und seinem Selbstverständnis als Teil eines Volkes nichts mehr anfangen kann oder will. In Deutschland ist dieses Unvermögen und Unwillen in fast schon extremer Weise ausgeprägt. Kaum einer der politischen Führer jedweder Couleur nimmt das Wort „Volk“ noch in den Mund, umso eher ist von „Bevölkerung“ die Rede. Letzteres meint aber in der Regel nur noch eine territorial begrenzte Konsum- und Sozialgemeinschaft, keineswegs aber das, was ein Volk auch und nicht zuletzt ist: eine Schicksalsgemeinschaft. Gewiss haben gerade die Deutschen im 20. Jahrhundert eine Überdosis tragisches Schicksal verursacht und selbst schlucken müssen. Doch all die Toten zweier Weltkriege und der nationalsozialistischen Mordmaschinerie sind begraben, weder die späte Reue noch die ritualisierten Bußübungen der Söhne und Enkel der Opfer und Täter können diese Toten lebendig machen.

Wir Nachgeborenen dürfen sie allerdings auch nicht vergessen – auch nicht jene deutschen Soldaten, die vor Verdun oder in Stalingrad auf fremder Erde ihr Leben lassen mussten. Kaum einer von ihnen wollte in so jungen Jahren fürs Vaterland oder den „Führer“ sterben, und doch war ihnen dies schreckliche Schicksal beschieden. Ihr Opfer – so sinnlos es aus heutiger Sicht auch erscheinen mag – ist Teil der Geschichte des deutschen Volkes, unseres Volkes. Wir werden keine Zukunft haben und keine Zukunft verdienen, wenn uns das nicht bewusst wird. Erst wenn am Volkstrauertag viele junge Gesichter in der Paulskirche sitzen, wird Hoffnung auf diese Zukunft erlaubt sein. Ansonsten wird mit dem Volk auch die Trauer verschwinden. Dann aber wären wir nur noch wohlgenährte Barbaren.

Wolfgang Hübner, 19. November 2012

 

 

 

 

 

 


 

“Wahlalternative 2013″ – Ein wichtiges Signal

In einem Newsletter der “Freien Wähler” in Frankfurt am Main erreichte uns heute eine hoffnungsvolle Information für alle die bisher bei Wahlen keine “Wahl” mehr gesehen hatten.

Wir veröffentlichen nun hier den Originaltext vom Vorsitzenden der “Freien Wähler” in Frankfurt, Wolfgang Hübner;

„Wahlalternative 2013“ -  ein wichtiges Signal!

Lange Liste mit prominenten Namen gegen Euro-Desaster

Seit einigen Tagen gibt es eine wichtige neue Entwicklung im notwendigen Kampf gegen die ebenso verfehlte wie uneinsichtige Euro-„Rettungspolitik“ des Berliner Parteienblocks: Es hat sich eine „Wahlalternative 2013“ (www.wa2013.de) mit vielen prominenten Namen aus den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen gebildet, die in ihrem Aufruf erklärt:

 „Eine Wahl zu haben – das ist das Ziel unserer Initiative von Personen des öffentlichen Lebens aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Denn unbeirrt vom wirtschaftlichen Niedergang in Südeuropa, unbeirrt von der schwersten Krise in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland sind CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne einer Meinung: Der Euro ist eine Erfolgsgeschichte, die erhalten bleiben muss, koste es, was es wolle. Gegen die Einheitsfront der Berufspolitiker setzen wir das Engagement von unten, das Engagement von Bürgern, die sich täglich im Beruf bewähren müssen. Aus ernster Sorge um die Zukunft unseres Staates organisieren wir uns politisch.“

Sprecher der „Wahlalternative 2013“ sind Dr. Bernd Lucke, Professor für Volkswirtschaftslehre in Hamburg und der angesehene Journalist und Publizist Dr. Konrad Adam, Verfasser etlicher gesellschaftskritischer Bücher. Generalsekretär der „Wahlalternative 2013“ ist der hessische Unternehmer Gerd Robanus, derzeit noch Bundesvorstandsmitglied der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung. Zu den Gründern gehören unter anderen auch der Rechtswissenschaftler Prof. Schachtschneider, die Ökonomen Prof. Starbatty und Prof. Homburg, aus der Wirtschaft Prof. Hans-Olaf Henkel sowie der ehemalige  Chef der hessischen Staatskanzlei und intellektuelle Kopf des früheren Frankfurter Oberbürgermeisters Wallmann, Dr. Alexander Gauland.

 

Die Initiatoren der „Wahlalternative 2013“ wollen keine eigene Partei bilden, sondern erklären: „Wir werden zur Bundestagswahl 2013 antreten, indem wir mit einer politischen Partei kooperieren, die unsere Ziele teilt. Alle anderen politischen Meinungsverschiedenheiten sind angesichts der heutigen Herausforderungen unbedeutend.“

Weiter heißt es: „Wir haben in diesen Fragen große Gemeinsamkeiten mit dem Bundesverband der Freien Wähler. Wir führen derzeit Gespräche mit den Freien Wählern über eine Kooperation und wechselseitige Unterstützung im Bundestagswahlkampf. Wir haben darüber hinaus eine ähnliche Vereinbarung mit den Freien Wählern Niedersachsens für die bevorstehende Landtagswahl am 20. Januar. Die Kooperation zwischen Wahlalternative 2013 und Freien Wählern soll seitens der Wahlalternative eine personelle und materielle Unterstützung der Freien Wähler vorsehen. Im Gegenzug sollen bei den anstehenden Wahlen Vertreter der Wahlalternative 2013 als parteilose Kandidaten für Wahlkreise und Landeslisten der Freien Wähler nominiert werden können. Details der Kooperation sollen in den nächsten Wochen geklärt werden. In Vorgesprächen bestand aber von beiden Seiten erhebliches Interesse daran, zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit zu gelangen.“

Für die FREIEN WÄHLER in Deutschland und Frankfurt bietet die Bildung der „Wahlalternative 2013“, die in kürzester Zeit bereits über 1.700 Unterstützer registriert hat (Stand Samstag, 22. September 2012, 9.45 Uhr), eine große Chance und Herausforderung. Diese Chance muss im Interesse von Millionen Bürgerinnen und Bürgern, die sich von den etablierten Parteien gerade wegen der verhängnisvollen Euro-„Rettungspolitik“ abgewendet haben, mit großer Verantwortung genutzt werden. Eine realistische politische Alternative, die erfolgreiche Aussichten zur Überwindung der Fünf-Prozent-Hürde hätte, ist nicht in Sicht und wird sich bis zur Bundestagswahl 2013 auch nicht mehr formieren können.

Deshalb müssen nun alle Anstrengungen unternommen werden, die Zusammenarbeit zwischen der „Wahlalternative 2013“ und den FREIEN WÄHLERN im Bund, den Ländern und auch vor Ort in Frankfurt zum Erfolg zu verhelfen. Für organisatorische oder persönliche Profilsucht sowie borniertem Anti-Intellektualismus ist in Anbetracht der gefahrvollen Situation in Deutschland und Europa kein Platz. Es ist klar, dass es in verschiedenen politischen und weltanschaulichen Fragen bedeutsame Unterschiede zwischen Initiatoren und Unterstützern der „Wahlalternative 2012“ wie aber auch bei den Mitgliedern der Bundesvereinigung der FREIEN WÄHLER gibt. Diese Unterschiede haben vorerst aber keinerlei Vorrang gegenüber der für das deutsche Volk und seine Demokratie existenziellen Gemeinsamkeit, die verfehlte Euro-Politik des Berliner Parteienblocks CDUCSUSPDGRÜNEFDP mit einem Wahlerfolg im Herbst 2013 zu stoppen.

Wolfgang Hübner, Fraktionsvorsitzender der FREIEN WÄHLER im Römer, 22. September 2013

 

Artikel aus “KOPP ONLINE”..

Raus aus dem Euro! – Rein in den Knast?

Christian Wolf

 

»Jede Regierung wird von Lügnern geführt, und nichts von dem, was sie sagt, sollte geglaubt werden«  (I. F. Stone, 1970)

…Weiter

ESM: Anzeige wegen Hochverrat durch die Regierenden…

Das “Aktionsbündnis Direkte Demokratie” macht Front gegen den ESM.

Inzwischen kommt das “Wirken” unserer verräterischen Regierung gleich welcher “Farbe” auch beim Volk an. Hier nur ein Beispiel von der neuen Zivilcourage einiger denkender Mitbürger…

http://eurodemostuttgart.wordpress.com/2012/07/08/esm-anzeige-wegen-hochverrat-durch-die-regierenden/

Kommentar von Wolfgang Hübner (FW Frankfurt): Messerstiche gegen Meinungsfreiheit – Solidarität mit den Salafisten-Opfern ist Pflicht!

Solidarität mit den Salafisten-Opfern ist Pflicht!  

 

In der letzten Sitzung der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung wurde im Rahmen der Fragestunde auch das Problem mit den islamischen Salafisten angesprochen. Allerdings war es ausgerechnet ein Vertreter der Grünen, welcher der für „Vielfalt“ zuständigen Stadträtin, ebenfalls eine Grüne, die (intern verabredete) Gelegenheit verschaffte, in einem langen Redebeitrag zu schildern, was die Stadt alles tue, um den Umtrieben dieser religiösen Extremisten Einhalt zu gebieten. Wenn demnächst die Rede der Stadträtin im Protokoll der Sitzung dokumentiert vorliegen wird, kann sich die Öffentlichkeit selbst davon überzeugen, wie mit vielen Worten nichts von Belang gesagt werden kann, was die islamischen Salafisten in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet auch nur eine Minute irritieren, geschweige denn beunruhigen müsste.

 

Denn eine Gruppe, die – wie in Solingen und nun auch in Bonn – mit brutaler Gewalt gegen gutausgerüstete Polizeieinheiten vorgeht, dabei selbst vor schwerer Körperverletzung und Mordversuch nicht zurückschreckt, wird sich von Vortragsreihen und Podiumsdiskussionen sowenig beeindrucken lassen wie von einer atheistischen Grünen aus der linksliberalen Schickeria. Die Salafisten wissen genau, wie schwach und hilflos die in ihren Illusionen oder Selbsthass gefangenen Anhänger der multikulturellen „Vielfalt“ sind, wenn diese mit fanatischem Sendungsbewusstsein und der Gewissheit religiöser Überlegenheit konfrontiert werden.

 

Wesentlich ernster müssen aber selbst die Salafisten diejenigen nehmen, die ihnen direkt entgegentreten und sich dabei auch vor kalkulierten Provokationen nicht scheuen. Wie immer auch die rechts von dem Parteienblock positionierte politischen Organisation Pro NRW beurteilt werden mag: Deren  Aktivisten haben mit ihrer Mohammed-Karikaturen-Kampagne eine unschätzbare Aufklärungsarbeit über islamische Intoleranz, die Erbärmlichkeit regierender Politiker und Parteien in Nordrhein-Westfalen und anderswo sowie auch die geradezu unfassbar dreisten Wahrheitsmani-pulationen in fast allen meinungsbildenden Medien geleistet.

 

Wer nach den Ereignissen in Solingen und Bonn noch immer nicht die Gefahr erkennen will oder kann, die von der naiven „Islam gehört zu Deutschland“-Propaganda unverantwortlicher Kräfte in Politik, Medien und Gesellschaft ausgeht, dem ist nicht zu helfen, auf den ist auch nicht mehr zu hören. Wer nach den blutigen Attacken auf die Polizei die provokativen, aber völlig legitimen Aktionen von Pro NRW auf eine Stufe stellt mit der Gewalt der islamischen Salafisten, ist ein übler Demagoge, weil bewusst handelnder Wahrheitsverdreher.

 

Und weil es von diesen demagogischen Wahrheitsverdrehern in Politik, Medien und Gesellschaft so erschreckend viele gibt, ist es wichtig, mit allen solidarisch zu sein, die in Solingen und Bonn für die Meinungsfreiheit in Deutschland Leib und Leben riskiert haben. Solidarität und Mitgefühl gelten deshalb unein-geschränkt den verletzten Polizisten, diese Solidarität muss gleichermaßen auch den Aktivisten der Meinungsfreiheit gelten. Mit ihren Provokationen, die inzwischen übrigens mehrfach von Gerichten legitimiert wurden, haben sie ein Aggressionspotential vielleicht gerade noch rechtzeitig herausgelockt und kenntlich gemacht, das unsere Demokratie und offene Gesellschaft nicht nur verachtet, sondern zerstören will.

 

Es liegt an uns, an jeder Bürgerin, jedem Bürger, ob wir das hinnehmen wollen. Seit Solingen und Bonn sollten wir uns auf Parteien, Politiker und ihren Lakaien besser nicht mehr bei der Verteidigung der Freiheit in Deutschland verlassen. Das Grundgesetz erlaubt das nicht nur, sondern gebietet es sogar in Artikel 20, Absatz 4: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“

 

Wolfgang Hübner, 8. Mai 2012

 

Erklärung Hans-Olaf Henkels auf der Pressekonferenz mit den Freien Wählern

Hans-Olaf Henkel
Liebe Mitstreiter,

viele von Ihnen wundern sich darüber, dass ich mich entschlossen habe, die Freien Wähler für den Bundestagswahlkampf 2013 zu unterstützen. Einer der Hauptgründe: Es ist die einzige Partei, die schon in Landtag und Kommunen vertreten ist und noch für eine Abkehr der verhängnisvollen Europolitik kämpft. Es ist auch die einzige Plattform, von der aus man schnell eine bundesweite Bewegung für eine alternative Europolitik aus dem Boden stampfen kann. Die FDP hat nach dem gescheiterten Votum ihre eigenen liberalen Prinzipien in der Europapolitik verraten. Die Gründung einer neuen Partei ist dagegen aussichtslos.
Ich bin mir darüber im Klaren, dass es große Widersprüche innerhalb der FW gibt. Auf der anderen Seite sehen mich auch viele Freie Wähler kritisch. Der Bundesvorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger und ich sind sich jedoch darin einig, dass man die Widersprüche im Bundesprogramm überwinden kann.

Bitte, lesen Sie die beigelegte Erklärung, die Sie über die Motive, die Ziele und das gemeinsame Programm informiert.

Viele Grüße! Ich wünsche Ihnen ein schönes Weihnachstfest und ein erfolgreiches und glückliches Neues Jahr.

Ihr Hans-Olaf Henkel

——–

Hans-Olaf Henkel Berlin, 19. November 2011

Pressekonferenz mit den „Freien Wählern“

Alternativen zur Europolitik und Parteienlandschaft

— es gilt das gesprochene Wort —

Mit der Entscheidung der Mitglieder der FDP für den permanenten „Rettungsschirm“ (ESM) zu Gunsten vieler finanzschwacher und zu Lasten weniger finanzstarker Länder hat die letzte im Bundestag vertretene liberale Kraft ihren Geist aufgegeben. Parteichef Rösler findet sich zwar durch das Votum der Parteimitglieder bestätigt, und der wackere Euro-Rebell Schäffler rückt jetzt wieder brav in Reih‘ und Glied. Aber gerade mal 17% aller Parteimitglieder machten sich die Mühe, dem Vorstand das Vertrauen auszusprechen, und Schäfflers Argumente gegen den Eurokurs der Koalition liegen immer noch auf dem Tisch.

Nach den sattsam beschriebenen Fehlern, die die FDP-Parteispitze nach dem fulminanten Wahlergebnis seit 2009 gemacht hat, und sie hatte dazu auch noch viel Pech, wirft sie in der Europolitik nun ihre wichtigsten Prinzipien über Bord. Dass es ihr um „Europa“ geht, kann man ihr, angesichts des politischen Schadens, den der Euro für alle sichtbar schon angerichtet hat, nicht mehr abnehmen. Es geht ihr um den Verbleib auf Abgeordnetenstühlen, Staatssekretärenposten und Ministersesseln. Die FDP hat sich mit ihrer Europolitik dreifach gegen die Freiheit versündigt:

1. Solidarität statt Selbstverantwortung Als liberale Partei schrieb sich die FDP bisher die Selbstverantwortung auf die Fahnen. Jetzt begleitet Philipp Rösler Frau Merkel weiter in Richtung falsch verstandener Solidarität: durch die Vergemeinschaftung der Schulden, für die am Ende des Weges niemand mehr verantwortlich ist.

2. Harmonisierung statt Wettbewerb In Deutschland war die FDP immer die Partei des Wettbewerbs. Mit dem Marsch in die “Fiskalunion“ setzt sie nun in Europa auf das genaue Gegenteil: auf Harmonisierung. Dass der Wettbewerb zwischen kleineren Einheiten immer zu einem stärkeren Ganzen führt, war nicht nur das Credo Otto Graf Lambsdorffs, auf den sich Philipp Rösler jetzt fälschlicherweise beruft, es war einmal die DNA der FDP.

3. Zentralstaat statt Subsidiarität Bisher machte sich die FDP für das Prinzip der Subsidiarität, der Wahrnehmung von Verantwortung möglichst weit „unten“, stark. Im Inland hieß das: Stärkung der Bürgerrechte, der Kommunen, der Bundesländer, außerhalb war es einmal das „Europa der Vaterländer“. Jetzt ist, als Nebenprodukt diverser Eurorettungsschirme, auch für die FDP ein bürokratischer Zentralstaat das Ziel.

Da sich die CDU immer mehr sozialdemokratisiert und die SPD dadurch nach links gedrängt hat, die Grünen inzwischen die SPD sogar links überholt haben und sich die Piraten links verorten („Mindestlohn“, „Rente ab Geburt“), ist der Niedergang der FDP als glaubwürdige Anwältin liberaler Ideale in der Europapolitik doppelt tragisch. Nun mag man einwenden, dass die politische Klasse nichts anderes als den tatsächlichen Zustand unserer Gesellschaft reflektiert. Das ist ein Trugschluss.

Zum einen, weil die überwältigende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger diese Europolitik nicht unterstützt. Damit wird die Europolitik immer mehr zu einem exklusiven parteiübergreifenden Projekt der politischen Klasse. Ein solches Auseinanderdriften zwischen Volkeswillen und Politikerhandeln hat es nach meiner Beobachtung in der Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik noch nicht gegeben. Selbst zu Zeiten der Einführung des Euro war der Graben zwischen Politik und Bürger nicht so breit und so tief. Damit wird nicht nur Politikverdrossenheit geschürt, sondern die Demokratie unterhöhlt.

Zum anderen ist die immer größer werdende Kluft zwischen Bürger und Politiker auch das Resultat des Versagens unserer sogenannten Eliten, zum Beispiel der Medien. Die Wirtschaftsredaktionen konvergieren zwar alle in ihren Diagnosen und immer öfter auch in ihren Prognosen für den Europatienten, eine alternative Therapie zu diskutieren, geschweige denn zu verschreiben, bleibt in diesem Land aber weiterhin politisch inkorrekt. Das gleiche erlebe ich täglich in Gesprächen mit vielen meiner Ex-Kollegen. Unter vier Augen sagen sie fast ausnahmslos das Gegenteil von dem, was in Großanzeigen über die segensreichen Wirkungen des Euro gedruckt oder auf BDI-Jahrestagungen erzählt wurde. Politische Korrektness ist ganz offensichtlich der Wunsch, im Schwarm der Mehrheit mitzuschwimmen, und sei es unter Ausschaltung des eigenen Verstandes.

Was wir letzte Woche erlebten, haben wir schon fünfzehnmal erlebt: Regierung, Medien und Börsen feiern den neuesten Durchbruch, kurz danach musste der nächste Rettungsgipfel angekündigt werden. Auch die Ergebnisse des letzten, angeblich alles entscheidenden, EU-Gipfels zerbröseln schon wieder, kaum dass sie durch Politik und Medien gefeiert wurden. Lassen Sie mich das an vier Beobachtungen festmachen:

1. Zwar wird von einer „Stabilitätsunion“ gesprochen, aber die EZB bugsierte uns schon längst in eine Transferunion, die über eine Schuldenunion am Ende zu einer Inflationsunion mutieren muss.

2. Die versprochenen neuen Stabilitätskriterien und der auszulösende Automatismus im Falle ihrer Verletzung, die in niet- und nagelfesten Vertragsänderungen festgeschrieben werden sollten, lösen sich teilweise schon jetzt auf. Das beste Beispiel dafür ist die „Schuldenbremse“, die in den jeweiligen Verfassungen der Länder festgeschrieben werden sollte. Zwar versprach Präsident Sakozy den Deutschen eine Schuldenbremse, hat aber – wohl nicht unbeabsichtigt – vergessen mitzuteilen, dass die Sozialisten in seinem Land diese längst abgelehnt haben. Angesichts der Tatsache, dass Frankreichs Neuverschuldungsrate in diesem Jahr fast viermal so hoch sein wird wie unsere, kann man den Begriff „Stabilitätsunion“ nicht mehr benutzen, ohne sich dem Vorwurf bewusster Täuschung auszusetzen.

3. Die Euromantiker tun alles, um den Euro zu einer formidablen Ansteckungsmaschine zu entwickeln. Wenn Griechenland krank wird, bekommen wir auch Fieber. Wenn Italien die Grippe hat, muss die ganze Eurozone zum Arzt. Dass Deutschland nun Gefahr läuft, sein „AAA“-Rating zu verlieren, liegt an der berechtigten Vermutung, dass wir demnächst auch für Länder mit geringerer Bonität mithaften müssen.

4. Der Euro entwickelt sich immer mehr zu einem Spaltzpilz. Er bewirkt inzwischen das genaue Gegenteil von dem, was er mal erreichen sollte. Statt Eintracht sät er Zwietracht. Der Streit zwischen den potenziellen „Geberländern“ mit potenziellen „Nehmerländern“, der schon im Abstimmverhalten der EZB-Gremien und in Rücktritten ihrer deutschen Vertreter zu beobachten war, weitet sich jetzt auf die Politik und auf die Bürger Europas aus. War Deutschland vor der Krise das beliebteste Land in Griechenland, sind wir dort heute die am meisten verhasste Nation. Der Euro vergrößert den Graben zwischen der Eurozone und 10 Nichteuroländern. Von diesen will zur Zeit nur noch die Bevölkerung Rumäniens in den Einheitseuro. Die schwedische Regierung, die vertragsgemäß in die Eurozone müsste, rührt sich nicht. Kein Wunder, wenn dort nach neuester Umfrage 80% der Bevölkerung gegen die Aufnahme in die Eurozone ist. Wenn in Grossbritanniens Unterhaus jetzt eine ständig größer werdende Gruppe von Abgeordneten ein Plebiszit mit dem Ziel fordert, den Ausstieg aus der EU vorzuschlagen, dann liegt das vor allem an den Nachrichten über das Chaos, was der Euro auf dem Kontinent angerichtet hat..

Ich habe mir die Frage gestellt, was man als engagierter Bürger in diesem Land tun kann, wenn man diesen Weg für verhängnisvoll hält, die gesamte politische Klasse ihn aber unbeirrbar weiter beschreitet?

Man kann mithelfen, über Bücher, andere Veröffentlichungen, TV-Auftritte und selbstfinanzierte Großveranstaltungen die Öffentlichkeit aufzuklären und zu mobilisieren. Ich habe das in den letzten 15 Monaten intensiv getan. Einige andere auch. Ich denke hier an die Gruppe der Kläger vor dem BVG, an die „Europolis“-Gruppe um Professor Kerber und die „Zivile Koalition“ unter der Leitung von Frau von Storch.

Man kann eine neue Partei gründen. Einerseits hängt eine neue liberale Partei, die Europa-freundlich aber Euro-kritisch ist, wie eine reife Frucht am Ast. Man muss nur gegen den Stamm treten, dann fällt sie herunter. Andererseits ist der bürokratische Akt nicht nur sehr aufwändig, man kann kaum sicherstellen, nur solche Mitstreiter zu bekommen, die die gleichen liberalen Werte und Ziele teilen.

Eine Parteigründung habe ich nie ins Auge gefasst. Im Gegensatz zu dem, was die “Bild“ insinuierte, habe ich auch niemandem vorgeschlagen, mit mir eine zu gründen. Doch muss die Angst der etablierten Parteien vor einer politischen Konkurrenz gewaltig sein! Ich verstehe das auch, denn beim Thema „Euro“ sind den Befürwortern zuerst die ökomischen Argumente abhanden gekommen, und nun lösen sich auch die politischen Gründe für ein Festhalten am Einheitseuro im angerichteten Eurochaos auf. Da bleibt einigen Vertretern der politischen Klasse nichts anderes übrig, als mich persönlich anzugreifen oder angreifen zu lassen. Ich habe schon viel ertragen und sicher auch ausgeteilt, aber das was ich erlebt habe, seitdem ich mich leichtsinnigerweise selbst indirekt in Verbindung mit der Gründung einer neuen Partei gebracht habe, stellt alles bisher Erlebte in den Schatten.

Schließlich kann man versuchen, eine der etablierten Parteien zu beeinflussen. Frank Schäffler hat das in einer sehr mutigen und anerkennenswerten Art und Weise getan. Ich habe in vielen Veranstaltungen und mit einem „Offenen Brief and die Mitglieder der FDP“ versucht, dabei zu helfen. Genützt hat es nichts.

Schon bevor das Ergebnis des Mitgliederentscheids vorlag, nahm Herr Aiwanger, der Freie Wähler-Bundesvorsitzende, einen Kontakt zu mir wieder auf, den wir schon vor ca. drei Jahren geknüpft hatten. Wir haben intensiv miteinander gesprochen. Das Ergebnis: Ich habe mich entschlossen, den Freien Wählern dabei zu helfen, sich als eine neue liberale Kraft bundesweit zu etablieren.

Wir wissen, dass wir zwei Hürden zu überwinden haben.

1. Da ist zum einen der erkennbare Widerspruch, in den die Partei der Freien Wähler dadurch gerät, dass sie einstmals als eine „parteilose Wählergemeinschaft“ angetreten ist. Es hört sich paradox an, ist aber leider so: nur eine Partei kann dafür sorgen, dass die Macht der Parteien zugunsten der Macht der Bürger beschnitten wird.

2. Die kommunale Basis und die Erfahrung mit den Bürgern vor Ort sind zwar die unschlagbaren Stärken der „Freien Wähler“, aber es tun sich auch Widersprüche auf. Hier ist man gegen den Ausbau eines Flughafens, dort für eine bessere Infrastruktur, einige sind für mehr Subventionen für die Landwirtschaft, andere für niedrigere Steuern. Die von uns angepeilte Lösung dieses Dilemmas liegt in der Trennung der bundespolitischen von landes- bzw. kommunalpolitischen Themen. Neu ist das für die anderen Parteien auch nicht.

Wie kann mein persönlicher Beitrag aussehen?

Zunächst möchte ich klarstellen, was ich nicht tun werde:
Ein Mandat strebe ich zur Zeit nicht an.

Ich werde mir vorbehalten, auch andere politische Gruppen im Sinne liberaler Positionen zu beraten.

Ich werde mich auf wenige Themen beschränken.

Hier sind die fünf Schwerpunkte, die ich in Absprache mit Herrn Aiwanger setzen möchte:

1. Einsetzen für ein Föderales Europa (Ein „Europa der Vaterländer“ für ganz Europa statt einer zentralistischen Fiskalunion für die Eurozone)

2. Entwicklung von Alternativen zur derzeitigen Einheitseuropolitik

3. Stärkung des Föderalismus in Deutschland (Mehr Selbstverantwortung für die Bundesländer und für die Kommunen)

4. Ausbau der Macht für die Bürger, Abbau der Allmacht der Parteien

5. Wahrnehmung wirtschaftlicher Interessen des Mittelstandes

Als nächste Schritte sind Veranstaltungen geplant, auf denen ich bei den Mitgliedern der Freien Wähler und anderen Bürgerinnen und Bürgern für ein solches liberales Programm werben möchte.

Wir sind beide davon überzeugt, dass großes Potenzial für eine neue liberale Kraft vorhanden ist:

1. Nach dem Mitgliederentscheid suchen viele FDP-Mitgliederbei eine neue liberale Heimat.

2. In der CDU/CSU formiert sich Widerstand gegen die Beliebigkeit und die Sozialdemokratisierung der Parteiführung.

3. Irgendwann werden auch die Stammwähler der SPD nicht mehr mit Begeisterung akzeptieren, dass ihre eigene materielle Zukunft durch eine Europolitik auf Pump bedroht wird.

4. Die Unzufriedenheit mit der Einheitseuropolitik ist im nicht parteipolitisch engagierten Teil der Bevölkerung besonders groß.

Das größte Potenziel liegt in der größten Partei Deutschlands, der Partei der frustierten, enttäuschten, politik- und parteiverdrossenen Nichtwähler. Wären die Freien Wähler in der Lage, diese wieder in den politischen Entscheidungsprozess einzugliedern, würde sie nicht nur der liberalen Idee sondern auch unserer Demokratie einen großen Dienst erweisen.

Spiegel-online: Verfassungsschutz soll Zwickauer Zelle 2000 Mark übergeben haben

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Nach den vielen Ungereimtheiten und Widersprüchen, die im Zusammenhang mit den Ermittlungen, oder besser Enthüllungen, bezüglich der NSU-Dönermordserien-VS-Affäre zutage treten, erscheint nun im Spiegel ein weiterer Bericht zum Thema, der als Baustein zu den vielen Absonderlichkeiten hinzugerechnet werden kann.

Wirklich wundern kann man sich schon kaum noch. Die Verstrickungen des Verfassungsschutzes – oder sollte man den “Verfassungsschutz”  eher unter Vorbehalt als solchen so bezeichnen – in diese gesamte Angelegenheit wirft eher die Frage danach auf, ob wir ein “rechtes Problem” oder eine “gefährliche rechtsradikale Szene” haben, oder aber einen handfesten VS-Skandal, somit eher ein Geheimdienst-Problem haben.

Diese undurchschaubar handelnde Behörde, mit ihren Kontakten und Verbindungsleuten, scheint nicht den Rechtsstaat und das Grundgesetz zu schützen, sondern ganz eigene Wege zu gehen.

Bleibt die wesentliche Frage, warum der VS eine gewaltbereite ausländerfeindliche Gruppierung unterstützt, oder gar gründet, verschleiert und im Rahmen von Ermittlungen manipuliert.

Es wird ja gemeinhin und womöglich voreilig unterstellt, der VS sympathisiere mit dieser Geisteshaltung der NSU, radikalen Ausländermördern, stünde teils selbst auf deren Seite – vom Handeln her ja, so scheint es.  Doch kann eine ganz andere Sicht auf die Dinge andere mögliche Motive aufzeigen: Der VS hat die Aufgabe, zu radikalisieren, zu propagieren, dazu beizutragen in der Folge zu diskreditieren und somit Ansichten/ Meinungen zu isolieren, oder kurz gesagt – der VS ist ein mögliches Instrument zur Agitation.

Was die wirklichen Hintergründe und Motive sind, werden wir wohl nie gänzlich erfahren, wie in so vielen Fällen.

 

Hier der Spiegel-Bericht:

Verfassungsschutz soll Zwickauer Zelle 2000 Mark übergeben haben

Der Thüringer Verfassungsschutz hat laut “Bild am Sonntag” eine Geldzahlung an das Zwickauer Neonazi-Trio eingeräumt. Demnach ließ der Geheimdienst der Zelle, der zehn Morde zur Last gelegt werden, über Mittelsmänner rund 2000 Mark für gefälschte Pässe zukommen.

Berlin – Der Thüringer Verfassungsschutz soll eine direkte Geldzahlung an das Zwickauer Neonazi-Trio eingeräumt haben. Demnach ließ der Geheimdienst der Neonazi-Zelle, der mehrere Morde zur Last gelegt werden, über Mittelsmänner mehr als 2000 Mark für gefälschte Pässe zukommen. Das berichtet die “Bild am Sonntag” (BamS). Sie beruft sich auf Aussagen eines Verfassungsschutz-Mitarbeiters, die dieser am 6. Dezember vor der geheim tagenden Kontrollkommission des Thüringer Landtages gemacht haben soll.

 

im Spiegel weiterlesen.

Hans-Olaf Henkel und die Freien Wähler: Pressekonferenz am Montag früh, den 19.12.

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Hans-Olaf Henkel

 

Liebe Mitstreiter, seit heute gibt es keine parlamentarische Kraft mehr, die dem „alternativlosen“ Eurorettungswahnsinn ein Ende bereiten könnte und uns den Weg in eine zentralistische Fiskalunion“ erspart. Am Montag früh um 7 Uhr (Morgenmagazin ARD) werde ich zu der u.a. Pressekonferenz Stellung nehmen. Es geht u….a. um eine Europa-freundliche aber Euro-kritische Ausrichtung der Freien Wähler. Ab Montag gibt es eine Alternative zu beidem: zum Einheitseuro und zur FDP! Viele Grüße Ihr Hans-Olaf Henkel

PRESSEMITTEILUNG vom 16.12.2011 FREIE WÄHLER zu dem gescheiterten FDP-Mitgliederentscheid

Aiwanger: Euroländer müssen aus der Schuldenfalle raus – „Weiter so!“ ist gefährlich für Europa Der Bundesvorsitzende der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger sieht in dem gescheiterten FDP-Mitgliederentscheid gegen einen dauerhaften Euro-Rettungsschirm eine „verlorene Chance für Europa“. Dadurch sei das „Weiter so!“ in der Verschuldungspolitik abgesegnet worden. Aiwanger: „Wir müssen den schwachen Euroländern aus der Schuldenfalle helfen anstatt nur immer frisches Geld für den Schuldendienst zu organisieren. Der dauerhafte Euro-Rettungsschirm ESM wäre ursprünglich erst für Mitte 2013 geplant gewesen, aufgrund der Zuspitzung der Schuldensituation wird er aber jetzt auf 2012 vorgezogen, weshalb auch der eben erst verabschiedete Bundeshaushalt einen Nachtragshaushalt erforderlich machen wird. Deutschland ist am ESM mit 168,3 Milliarden an Bürgschaften und 21,7 Milliarden Euro an Bareinlagen beteiligt, welche über einen Zeitraum von mehreren Jahren fällig werden sollen – sofern sich die Krise nicht weiter verschärft. Aiwanger fordert Kanzlerin Merkel auf, zu ihrer ursprünglichen Strategie vor der ersten Griechenlandhilfe 2010 zurückzukehren, als sie noch für den Ausschluss von defizitären Euroländern und Schuldenschnitt plädiert hatte. Aiwanger: „Wir müssen den schwachen Ländern die Chance geben, sich wieder zu stabilisieren. Dazu müssen ihnen Schulden erlassen werden und sie müssen gegebenenfalls außerhalb der Eurozone die Wettbewerbsfähigkeit wieder zurückgewinnen können. Außerdem müssen bei der Entschuldung von Staaten auch die privaten Gläubiger herangezogen werden. Dann wird weniger spekuliert, den unsoliden Ländern wird die Möglichkeit genommen, an Geld ranzukommen womit sie zur Haushaltsdisziplin gezwungen werden. Momentan werden schwache Länder an die Wand gespielt, die Steuerzahler der starken Länder zahlen die Schuldzinsen für die Geldgeber und am Ende wird dadurch die Partnerschaft innerhalb der europäischen Völker aufs Spiel gesetzt. Der Zusammenhalt Europas wird durch eine falsche Europolitik gefährdet.“

Die FREIEN WÄHLER beabsichtigen zur Bundestagswahl 2013 als liberalwertkonservative Kraft anzutreten und dabei v. a. auch auf Wähler abzuzielen, welche bisher schwarz-gelb gewählt haben. Am 19.12.2011 findet um 10 Uhr im Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40 – Ecke Reinhardtstraße 55, 10117 Berlin, Raum 4 mit Hans-Olaf Henkel eine Pressekonferenz zum Thema: „Alternativen zur Europolitik und zur Parteienlandschaft“ statt.

Die deutsche Souveränität…

Anfangs waren es nur wenige Menschen, die sich die Frage nach der völkerrechtlichen Situation Deutschlands nach dem Ende des II. Weltkrieges gestellt haben.

Doch dann wurden es immer mehr, denen etwas in Deutschland aufgefallen ist und worüber man keineswegs nur so “im Vorbeigehen” diskutieren kann.  Inzwischen dürften es Deutschlandweit einige Tausend, wenn nicht sogar zehntausende Menschen sein, die entgegen aller Beschimpfungen und Verunglimpfungen aus der etablierten Politik unbeirrt die jüngere Geschichte Deutschlands nach dem 08.05.1945 recherchieren und dabei auf immer mehr unglaubliche, aber belegbare Fakten stoßen. Dank der unermüdlichen Arbeit von vielen aktiven Leuten in Deutschland, kommen immer mehr Wahrheiten über die deutsche Souveränität ans Tageslicht.

Hier nun ein weiterer Beleg für die mangelnde Souveränität Deutschlands seit Ende des II. Weltkrieges. Und zwar ab Min. 0,38 wird Herr Dr. Schäuble (CDU) sehr deutlich und spricht genau das aus was viele Menschen in Deutschland ohnehin schon länger wußten, nämlich;  “seit dem 08.05.1945 war Deutschland zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän..”

Ein Ausschnitt aus einer Rede auf dem European Banking Congress von Dr. Schäuble am 18.11.2011 in Frankfurt am Main.

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