Das erste Politischen Frühjahrstreffen von Pro Bayern ist ein voller Erfolg
Die PRO-Bewegung in Bayern hat sich am 2. April 2011 auf einer Mitgliederversammlung in Rechberg bei Regensburg personell und programmatisch neu aufgestellt.
Bei traumhaftem Frühjahrswetter (weißblau!) trafen sich in Rechberg viele Mitglieder der PRO-Bewegung und zahlreiche Gäste aus fünf Bundesländern zum gemeinsam von PRO BAYERN und dem Bündnis für Freiheit und Demokratie (BFD) ausgerichteten ersten Politischen Frühjahrstreffen.
Zu Beginn der Veranstaltung wurden Grußworte von Ingrid Schönhuber, Dr. Alfred Mechtersheimer (Deutschlandbewegung) und von Alfred Dagenbach (Stadtrat in Heilbronn und Vorsitzender von PRO BADEN-WÜRTTEMBERG) verlesen. Eindrucksvoll präsentierte der Publizist Dr. Gert Sudholt ein interessantes und stark nachgefragtes Angebot des Druffel & Vowinckel-Verlages.
Den politischen Teil der Veranstaltung eröffnete der sächsische DSU-Vorsitzende Tobias Keller aus Leipzig. Die DSU hat sich dem BFD angeschlossen und arbeitet eng mit PRO-SACHSEN zusammen an einer gemeinsamen Wahlplattform für die nächsten Landtagswahlen. Als nächster referierte Prof. Dr. jur. Hansjörg Huber aus Görlitz zur Problematik massenhafter Migration.
Nach Prof. Huber ergriff Thomas Fischer aus München das Wort. In seiner betont bayerischen Art holte das Vorstandsmitglied von PRO MÜNCHEN und PRO BAYERN zu einer Generalabrechnung der politischen Situation in Deutschland aus. Mit deutlichen Worten geißelte er neben dem gefallenen Baron zu Guttenberg („Bösental“) auch die Kriegs- und Atompolitik aller BRD-Regierungen und fand auch klare Worte zu rechtspopulistischen Verirrungen in der Problematik der Nahostpolitik.
Zwischen den Wahlgängen gab es Redebeiträge von Freiherr Hans-Erich von Bodenhausen (Bundesgeschäftsführer der Deutschen Partei – DP) aus Niedersachsen, Ursula Saul (Allianz der Mitte und BFD) aus Schleswig-Holstein und Kai Mader (BFD) aus Hessen.
Besondere Beachtung fanden das Referat von RA Heinz Flöter (ehem. CDU-Kreisrat aus Hessen) zu den Defiziten der Meinungsfreiheit in Deutschland und ein sehr emotional vorgetragener Beitrag von Detlev Spangenberg (Vorsitzender des BFD und Geschäftsführer von Pro Sachsen), der mit musikalischer und filmischer Unterstützung zur Vollendung der politischen Einheit der freiheitlich-patriotischen Kräfte in Deutschland aufrief.
In seinem Rechenschaftsbericht betonte der Vorsitzende Rüdiger Schrembs die Eigenständigkeit der bayerischen PRO-Organisation. PRO BAYERN ist das Sammlungsprojekt der PRO-Bewegungen in Bayern und versteht sich als Teil der bundesweiten „PRO-Bewegung“. Sie arbeitet nach dem Graswurzelprinzip, um über solide kommunale und regionale Verankerung den Wahlangriff auf den Landtag vorzubereiten. Ausgehend von PRO MÜNCHEN hat die enorme Verbreiterung der Basis über alle bayerischen Regierungsbezirke jetzt zur völligen Neuformierung des Dachverbandes für ganz Bayern geführt.
Bei der Neuwahl wurde der EDV-Kaufmann Rüdiger Schrembs aus München als Vorsitzender von PRO BAYERN einstimmig wiedergewählt. Stellvertreter wurden Sabine Kirschmann (Oberfranken), Gerhard Burkhart (Mittelfranken), Klaus Haase (Schwaben) und Wolfgang Bukow (Oberbayern). Generalsekretär von PRO BAYERN wurde der Elektromeister Manfred Fischer aus der Oberpfalz, der gleichzeitig auch BFD-Geschäftsführer ist. Für die Finanzen zuständig ist der Passauer Zahnarzt und Kreisrat Oskar Atzinger (Niederbayern), Schriftführer Alexander Dollinger (Oberpfalz) und insgesamt 10 Beisitzer aus allen Bezirken vervollständigen den Gesamtvorstand von PRO BAYERN.
Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass den Vorstand drei kommunale Mandatsträger (alle 2008 für die Republikaner gewählt) verstärken. Nachdem weitere Mandats- und Funktionsträger der Republikaner ihre Mitarbeit bei PRO BAYERN ankündigten („Künftig nur noch miteinander“), rückt eine erfolgreiche Teilnahme an den Landtags- und Bezirkstagswahlen in 2013 in deutliche Reichweite.
Nach den erfolgreichen Wahlen hielt der Vorsitzende Rüdiger Schrembs sein mit Spannung erwartetes Referat zum Thema „Sozialer Patriotismus ist Fortschritt!“.
Volksbegehren gegen den Bau von Großmoscheen und Minaretten
Unter dem Beifall der Versammlung kündigte Rüdiger Schrembs auch den Start des Volksbegehrens gegen den Bau von Minaretten und Großmoscheen in Bayern an. Das von PRO BAYERN initiierte Volksbegehren „dient dem Erhalt der Identität der bayerischen Heimat“ und will durch eine Änderung der Bayerischen Bauordnung den Bau von Minaretten und anderen auffälligen Baukörpern fremdländischer Baukultur verbieten. Die ersten Flugblätter zu diesem Volksbegehren wurden bereits vorgestellt.
Schrembs sieht die Sammlung der dafür nötigen 25.000 Unterstützungsunterschriften gesichert. Das Anti-Minarett-Volksbegehren richtet sich nicht gegen das Grundrecht der Religionsfreiheit; sondern nimmt das berechtigte Anliegen wahr, auf die bayerische Landesverfassung gestützt, die Eigenart der bayerischen Heimat zu wahren.
Schrembs rechnet sich durch das Anti-Minarett-Begehren das Durchbrechen der Schweigemauer der Medien aus, da PRO Bayern dem Schweizer Vorbild folgt. Dieses sorgte in ganz Europa für Aufsehen und verunsicherte die etablierte Klasse in Parteien und Medien tief. PRO Bayern wird Unterstützung aus der Schweiz bekommen und stimmt der These des Nationalrats Dr. Ulrich Schlüer von der Schweizer Volkspartei zu: „Minarette sind Machtanspruch“.
Im zweiten Teil begründete Rüdiger Schrembs in einer „Regensburger Feststellung“ ausführlich die weltanschaulichen Grundzüge der Bürgerbewegung PRO BAYERN. Nach einem klaren Bekenntnis zur Demokratie folgte eine Erklärung zum Zusammenleben der Völker. Besonders deutlich geht die „Regensburger Feststellung“ auf die vielfältigen Gefahren für das gesamte Abendland ein. PRO BAYERN sieht hier nicht nur die Gefahr des Islamismus, sondern stellt sich auch gegen den „internationalistischen Liberalismus des völkerfeindlichen Amerikanismus“.
PRO BAYERN bekennt sich zur sozialen Verantwortung und zu einer bewusst gelebten Leistungsgemeinschaft an Stelle der kalten Gesellschaft der Globalisierungsgewinner der Gegenwart. Daraus folgt die Notwendigkeit eines „rationalen Patriotismus“, der nicht nur nach außen, sondern vor allem auch nach innen wirkt.
Das Manifest schließt mit dem Hinweis auf die Vitalität der europäischen Völker, die sich nach der Befreiung von der kommunistischen Zwangsherrschaft auch von der Vorherrschaft des bereits strauchelnden Amerikanismus befreien und die Gefahr der Islamisierung gemeinsam bannen werden.
Die „Regensburger Feststellung“ wurde von der Veranstaltung ohne Gegenstimmen angenommen; der komplette Text kann bei PRO BAYERN angefordert werden. Ebenso einstimmig wurde der Beitritt der Bürgerbewegung PRO BAYERN in das Bündnis für Freiheit und Demokratie (BFD) beschlossen.
Nahezu alle Teilnehmer zeigten sich nach der sechsstündigen Veranstaltung begeistert über diese neue Form der Zusammenarbeit der freiheitlichen und patriotischen Bewegungen. Viele Neueintritte, sowohl in die Bürgerbewegung PRO BAYERN, als auch in das Bündnis für Freiheit und Demokratie, krönten den überaus erfolgreichen Tag.
Besonderen Beifall löste die Ankündigung der Veranstalter aus, die politischen Treffen jetzt in allen Teilen Bayerns und in Deutschland durchzuführen. Für den Herbst ist zudem ein hochkarätig besetztes Treffen mit den internationalen Partnern von PRO BAYERN geplant.
Nach stetiger und langwieriger Vorarbeit einiger Beteiligter zeichnet sich nun für eine neue politische Bewegung auf der freiheitlich-konservativen, patriotischen Seite des politischen Spektrums eine deutliche Aussicht auf Erfolgt ab.
Bürgerbewegung PRO-BAYERN
- patriotisch und sozial -
Die Regensburger Feststellung können Sie hier abrufen:
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