Die Kritische Theorie der Frankfurter Schule
Die Kritische Theorie der Frankfurter Schule:
Die Anfänge des „Instituts für Sozialforschung“
und
Betrachtung des Aufsatzes „Traditionelle und kritische Theorie“
von Max Horkheimer
Hier können Sie einen Einblick in die Ursprünge und Grundlagen der kritischen Theorie der sogenannten Frankfurter Schule erhalten.
Es handelt sich hierbei um eine gleichsam wichtige, wie auch spannende Thematik, die man bei der Betrachtung unserer heutigen Mißstände: dem Zerfall der Gesellschaft und überlieferter Werte und unserer umfassenden politischen Misere – nicht nur in Deutschland – keinesfalls außer Acht lassen darf, ja, sie ist vielmehr der Schlüssel hierzu.
Kai Mader
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1. Einleitung
Dieser Aufsatz hat zum Ziel, das Institut für Sozialforschung mit seiner Vorgeschichte und den wichtigsten Vertretern darzustellen, sowie einen Einblick in deren Vorstellungswelt und Ideologie zu vermitteln.
Selbst eine noch so knapp und sparsam gehaltene Einführung in diese Thematik sprengt den Rahmen einer kurzen schriftlichen Ausarbeitung, da eine Fokussierung auf einen Teilaspekt die Gefahr birgt, zum Verständnis wesentliche Hintergründe außer Acht zu lassen. Die Kritische Theorie ist als institutionelle Größe, als Kreis marxistischer Akademiker – beinahe ausnahmslos jüdischer Herkunft – als Gesamtheit in ihrer Bedeutung nicht zu überschätzen für das Denken des 20. Jahrhunderts. Sie hat die zweite Hälfte dieses Jahrhunderts so deutlich geprägt, wie kaum eine andere „Denkschule“. Ob die kritische Theorie als philosophische Theorie nach wissenschaftlicher Betrachtung diesen Stellenwert verdient, den die jüngere Geschichte ihr eingeräumt hat, ist eine Frage, die wohl nicht ohne „intellektuelles Blutvergießen“ geklärt werden kann, da sie über eine hohe Zahl hartnäckiger Anhänger verfügt.
Die kritische Theorie Horkheimers wird von Herbert Kreuth+ als „hegelmarxistische Geschichtsphilosophie“ bezeichnet oder von Bernd Ladwig als „Interdisziplinärer Marxismus“++ ; diese beiden Bezeichnungen und so viele andere auch, vermögen nur unzureichend zu beschreiben, was sich dahinter verbirgt; was schon daran liegt, dass es in den verschiedenen Phasen und je nach Thematik andere Schwerpunkte gesetzt sind und die Schaffenszeit über viele Jahrzehnte verläuft.
Im Folgenden soll hier der theoretische Überbau, sowie die Vorarbeit, die Bildung der ersten Gemeinschaften von Personen gezeigt werden, die sich mit marxistischem Denken und Forschen auseinandersetzen. Diese Betrachtung soll im Zusammenhang und Hinblick auf die damaligen geschichtlichen Ereignisse und gesellschaftlichen Bedingungen angestellt werden, da dies unerlässlich ist, um ein einigermaßen schlüssiges Bild zu bekommen.
Weiter wird einen Aufsatz von Max Horkheimer, so weit wie in diesem Rahmen möglich, betrachtet, da „Traditionelle und kritische Theorie“ von 1937 als ein Schlüsselwerk anzusehen ist, was die Motivation, die Denkweise, Einstellung und theoretische, philosophische Grundlage Horkheimers darstellt. Dies ist eben auch darum von Interesse, weil Max Horkeimer über viele Jahre das IfS leitete, aber auch als maßgeblicher Impulsgeber und strenger Leiter gilt, der die Kritische Theorie vor allem prägte.
Diese Betrachtung fällt kritisch aus, bei aller nötigen Unvoreingenommenheit, was in dem kurzen Schlusswort zur Geltung kommt.
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KritischeTheorie_Einführung_K.Mader
und die Hauptvertreter der kritischen Theorie und Gründer des IfS





