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	<title>Kommentare zu: Fachkräftemangel in Deutschland</title>
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		<title>Von: Sir Toby</title>
		<link>http://www.buendnis-fd.de/2010/08/fachkraftemangel-in-deutschland/comment-page-1/#comment-70</link>
		<dc:creator>Sir Toby</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 21:27:04 +0000</pubDate>
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		<description>Ach, und weil es so schön zum Thema &#039;Facharbeitermangel - und seine Behebung nach Vorschlägen von Hr. Dr. Norbert Walter&#039; paßt, hier noch ein erhellender Auszug aus einem Artikel von Ulfkotte bie KOPP. Ein wirkliches Sahnestück...
&lt;i&gt;
Schauen wir uns eine der Kernthesen Sarrazins einfach einmal näher an: Sarrazin prognostiziert, dass die Deutschen »auf natürlichem Wege durchschnittlich dümmer« werden und er hat dies in Zusammenhang mit der Zuwanderung »aus der Türkei, dem Nahen und Mittleren Osten und Afrika« gebracht. Weil diese Migranten mehr Kinder bekämen als Deutsche, werde »eine unterschiedliche Vermehrung von Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlicher Intelligenz« das Bildungsniveau verschlechtern.

Die Aufregung von Journalisten und Politikern über solche Äußerungen ist merkwürdig. Denn erst wenige Wochen zuvor hatten im Sommer 2010 deutsche Politiker der Merkel-Partei, die des Rechtsextremismus unverdächtig sind, Intelligenztests für Zuwanderer gefordert. Zur Erinnerung ein Zitat aus der österreichischen Zeitung Der Standard vom Juni 2010:

Politiker von CDU und CSU haben neue Kriterien für die Einwanderungspolitik in Deutschland gefordert und dabei auch Intelligenztests für Zuwanderer befürwortet. Der innenpolitische Sprecher der Berliner CDU, Peter Trapp, sagte der »Bild«-Zeitung zufolge: »Wir müssen bei der Zuwanderung Kriterien festlegen, die unserem Staat wirklich nützen. Maßstab muss außer einer guten Berufsausbildung und fachlichen Qualifikation auch die Intelligenz sein. Ich bin für Intelligenztests bei Einwanderern.« Diese Frage dürfe nicht länger tabuisiert werden.

Acht Wochen später wird der aus den Reihen der Union gekommene Hinweis in Zusammenhang mit Thilo Sarrazin zum »dummen Zeug«.

Europa verblödet durch Zuwanderung. Besonders schlimm ist es in Deutschland. Die Deutschen mutieren rasend schnell zu einer Nation der Minderintelligenten, um es höflich zu formulieren. Intelligenzforscher der Universität Erlangen warnen seit Langem: Seit Ende der 1990er-Jahre werden die Deutschen immer dümmer – pro Jahr sinkt der Intelligenzquotient durchschnittlich um zwei Punkte. Weil wir Deutsche aber immer weniger Kinder zeugen und unsere Zuwanderer immer mehr, liegt die rapide sinkende Intelligenz in Deutschland – was ihre Ursachen angeht – an den Migranten – wir importieren die Dummheit.

Unsere Zukunft lautet: »Generation doof«. Den Doofen gehört die Zukunft. Schon in wenigen Jahren wird Deutschland international nur noch das »Land der Hilfsarbeiter« sein, denn in bestimmten Migrantenmilieus ist der Durchschnitts-IQ eben nachweislich niedriger als bei ethnischen Deutschen. &lt;b&gt; Die Welt schrieb im Jahre 2005 in ihrem Artikel »Der Intelligenzquotient der Türken«, darüber zu berichten sei heikel, weil »… es mittlerweile unstrittig ist, dass Intelligenz sehr stark auch von Erbanlagen bestimmt wird – und deshalb einschlägige Aussagen über ethnische Gruppen allzu schnell mit dem Vorwurf des Rassismus beantwortet werden«. &lt;/b&gt;

Das, was Die Welt vor 5 Jahren geschrieben hat, darf man heute in der gleichen Zeitung offenkundig nicht mehr über die Intelligenz von Migranten schreiben. In diesen Tagen schreibt die Welt über Sarrazin bitterböse:

»Nach Erkenntnissen des Gehirnforschers Thilo Sarrazin werden die Deutschen immer dümmer. Schuld daran sind Ausländer, die Dummheit in großen Mengen unerlaubt einführen und unser einst so schlaues Volk verblöden. Sarrazin selber ist der Beweis für seine These, er wird in immer kürzeren Abständen von Dummheitsattacken heimgesucht, wodurch sein IQ bereits von 165 auf 124,3 sank, Tendenz fallend.«

Wissenschaftliche Studien, die man in Der Welt noch vor einem halben Jahrzehnt zitierte, gelten heute eben nicht mehr. Journalisten werden zu Volkserziehern, die anstelle von Wissenschaftlern darüber befinden, was gut und was schlecht für das dumme Volk ist.

Das alles gilt in Politik und Medien heute auch für eine andere Aussage Sarrazins, nach der Migranten deutsche Steuerzahler viel Geld kosten. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete am 24. Juni 2010, &lt;b&gt; Migranten hätten bis 2007 schon über eine Billion (!) Euro mehr aus unseren Sozialsystemen herausgenommen, als sie in diese einbezahlt hätten.&lt;/b&gt; Niemand hat sich daran gestört, dass die FAZ vor wenigen Wochen eine vernichtende Kosten-Nutzen-Analyse der Zuwanderung aufmachte. Heute aber erklärt der Sender n-tv Sarrazin, der ebenfalls eine Kosten-Nutzen-Rechnung der Zuwanderung aufmacht, zum »Störenfried«.
&lt;/i&gt;

Das ist also das Ergebnis der &#039;Aktion Rentensicherung&#039; in Kombination mit den Aktionen &#039;Menschlichkeit soll unser Fixstern sein&#039; sowie &#039;Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg - Kampf gegen Rechts&#039;, &#039;Wir sind alle Inländer&#039; und &#039;Wir sind alle Menschen, wir sind alle gleich - Hurra, Hurra, Hurra!&#039; Allesamt designt und copyright by DIE GRÜNEN ... DIE DEUTSCHE LINKE. 

Der durchschnittliche Intelligenzquotient sinkt pro Jahr um 2 Punkte, was zweifellos zur Lösung des Problems des Facharbeitermangels beitragen wird ... indem dann nämlich in absehbarer Zeit wohl gar keine Facharbeiter mehr ausgebildet werden können, weil alle mittlerweile zu blöd geworden sind. Es sei denn ... wir folgen dem weisen Ratschlag von Hr. Dr. Walter und ... importieren Facharbeiter aus den von Hr. Dr. Walter genannten Staaten - da sinkt der Intelligenzquotient dann pro Jahr statt um 2 um 3 Punkte. Das ist FORTSCHRITT - das ist: SPD!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, und weil es so schön zum Thema &#8216;Facharbeitermangel &#8211; und seine Behebung nach Vorschlägen von Hr. Dr. Norbert Walter&#8217; paßt, hier noch ein erhellender Auszug aus einem Artikel von Ulfkotte bie KOPP. Ein wirkliches Sahnestück&#8230;<br />
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Schauen wir uns eine der Kernthesen Sarrazins einfach einmal näher an: Sarrazin prognostiziert, dass die Deutschen »auf natürlichem Wege durchschnittlich dümmer« werden und er hat dies in Zusammenhang mit der Zuwanderung »aus der Türkei, dem Nahen und Mittleren Osten und Afrika« gebracht. Weil diese Migranten mehr Kinder bekämen als Deutsche, werde »eine unterschiedliche Vermehrung von Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlicher Intelligenz« das Bildungsniveau verschlechtern.</p>
<p>Die Aufregung von Journalisten und Politikern über solche Äußerungen ist merkwürdig. Denn erst wenige Wochen zuvor hatten im Sommer 2010 deutsche Politiker der Merkel-Partei, die des Rechtsextremismus unverdächtig sind, Intelligenztests für Zuwanderer gefordert. Zur Erinnerung ein Zitat aus der österreichischen Zeitung Der Standard vom Juni 2010:</p>
<p>Politiker von CDU und CSU haben neue Kriterien für die Einwanderungspolitik in Deutschland gefordert und dabei auch Intelligenztests für Zuwanderer befürwortet. Der innenpolitische Sprecher der Berliner CDU, Peter Trapp, sagte der »Bild«-Zeitung zufolge: »Wir müssen bei der Zuwanderung Kriterien festlegen, die unserem Staat wirklich nützen. Maßstab muss außer einer guten Berufsausbildung und fachlichen Qualifikation auch die Intelligenz sein. Ich bin für Intelligenztests bei Einwanderern.« Diese Frage dürfe nicht länger tabuisiert werden.</p>
<p>Acht Wochen später wird der aus den Reihen der Union gekommene Hinweis in Zusammenhang mit Thilo Sarrazin zum »dummen Zeug«.</p>
<p>Europa verblödet durch Zuwanderung. Besonders schlimm ist es in Deutschland. Die Deutschen mutieren rasend schnell zu einer Nation der Minderintelligenten, um es höflich zu formulieren. Intelligenzforscher der Universität Erlangen warnen seit Langem: Seit Ende der 1990er-Jahre werden die Deutschen immer dümmer – pro Jahr sinkt der Intelligenzquotient durchschnittlich um zwei Punkte. Weil wir Deutsche aber immer weniger Kinder zeugen und unsere Zuwanderer immer mehr, liegt die rapide sinkende Intelligenz in Deutschland – was ihre Ursachen angeht – an den Migranten – wir importieren die Dummheit.</p>
<p>Unsere Zukunft lautet: »Generation doof«. Den Doofen gehört die Zukunft. Schon in wenigen Jahren wird Deutschland international nur noch das »Land der Hilfsarbeiter« sein, denn in bestimmten Migrantenmilieus ist der Durchschnitts-IQ eben nachweislich niedriger als bei ethnischen Deutschen. <b> Die Welt schrieb im Jahre 2005 in ihrem Artikel »Der Intelligenzquotient der Türken«, darüber zu berichten sei heikel, weil »… es mittlerweile unstrittig ist, dass Intelligenz sehr stark auch von Erbanlagen bestimmt wird – und deshalb einschlägige Aussagen über ethnische Gruppen allzu schnell mit dem Vorwurf des Rassismus beantwortet werden«. </b></p>
<p>Das, was Die Welt vor 5 Jahren geschrieben hat, darf man heute in der gleichen Zeitung offenkundig nicht mehr über die Intelligenz von Migranten schreiben. In diesen Tagen schreibt die Welt über Sarrazin bitterböse:</p>
<p>»Nach Erkenntnissen des Gehirnforschers Thilo Sarrazin werden die Deutschen immer dümmer. Schuld daran sind Ausländer, die Dummheit in großen Mengen unerlaubt einführen und unser einst so schlaues Volk verblöden. Sarrazin selber ist der Beweis für seine These, er wird in immer kürzeren Abständen von Dummheitsattacken heimgesucht, wodurch sein IQ bereits von 165 auf 124,3 sank, Tendenz fallend.«</p>
<p>Wissenschaftliche Studien, die man in Der Welt noch vor einem halben Jahrzehnt zitierte, gelten heute eben nicht mehr. Journalisten werden zu Volkserziehern, die anstelle von Wissenschaftlern darüber befinden, was gut und was schlecht für das dumme Volk ist.</p>
<p>Das alles gilt in Politik und Medien heute auch für eine andere Aussage Sarrazins, nach der Migranten deutsche Steuerzahler viel Geld kosten. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete am 24. Juni 2010, <b> Migranten hätten bis 2007 schon über eine Billion (!) Euro mehr aus unseren Sozialsystemen herausgenommen, als sie in diese einbezahlt hätten.</b> Niemand hat sich daran gestört, dass die FAZ vor wenigen Wochen eine vernichtende Kosten-Nutzen-Analyse der Zuwanderung aufmachte. Heute aber erklärt der Sender n-tv Sarrazin, der ebenfalls eine Kosten-Nutzen-Rechnung der Zuwanderung aufmacht, zum »Störenfried«.<br />
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<p>Das ist also das Ergebnis der &#8216;Aktion Rentensicherung&#8217; in Kombination mit den Aktionen &#8216;Menschlichkeit soll unser Fixstern sein&#8217; sowie &#8216;Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg &#8211; Kampf gegen Rechts&#8217;, &#8216;Wir sind alle Inländer&#8217; und &#8216;Wir sind alle Menschen, wir sind alle gleich &#8211; Hurra, Hurra, Hurra!&#8217; Allesamt designt und copyright by DIE GRÜNEN &#8230; DIE DEUTSCHE LINKE. </p>
<p>Der durchschnittliche Intelligenzquotient sinkt pro Jahr um 2 Punkte, was zweifellos zur Lösung des Problems des Facharbeitermangels beitragen wird &#8230; indem dann nämlich in absehbarer Zeit wohl gar keine Facharbeiter mehr ausgebildet werden können, weil alle mittlerweile zu blöd geworden sind. Es sei denn &#8230; wir folgen dem weisen Ratschlag von Hr. Dr. Walter und &#8230; importieren Facharbeiter aus den von Hr. Dr. Walter genannten Staaten &#8211; da sinkt der Intelligenzquotient dann pro Jahr statt um 2 um 3 Punkte. Das ist FORTSCHRITT &#8211; das ist: SPD!</p>
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		<title>Von: Sir Toby</title>
		<link>http://www.buendnis-fd.de/2010/08/fachkraftemangel-in-deutschland/comment-page-1/#comment-69</link>
		<dc:creator>Sir Toby</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 16:21:18 +0000</pubDate>
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		<description># donan + Wütender Deutscher

Mit &#039;Idiotenargumente&#039; meine ich Argumente wie &#039;Wir werden in absehbarer Zukunft einen &#039;Fachkräftemangel&#039; haben - deshalb müssen wir jetzt unbedingt ganz schnell um &#039;Fachkräfte aus dem Ausland&#039; werben. Um welches Ausland es sich dabei handelt, sagt Walther ja ganz offen: Türkei, Iran, Ägypten. Und worin die fachliche Qualifikation dieser &#039;Fachkräfte&#039; besteht, sagt er auch ganz offen: sie sind jung! Na toll.

1. Glaubt ihr tatsächlich, daß &#039;Fachkräfte&#039;, die die Wirtschaft benötigt in der Türkei, in Iran oder Ägypten ausgebildet werden? Schon mal rein technisch gefragt: Wo soll denn die breite, industrielle und sonstige Basis liegen, um solche Fachkräfte &#039;herzustellen&#039;?

2. Kulturelle Folgekosten? (gedachte) Antwort Walther: Das geht mich nix an - ich bin bloß Volkswirt (heißt: Ich sehe die Dinge eben von höherer Warte). Antwort auf Deutsch: Das ist (bzw. wird sein) euer Problem! Ich rühre die Scheiße nur an, aufessen müßt ihr sie. Und dafür erwarte ich natürlich ein entsprechendes Salär!!

3. Haben wir - soweit ich das jetzt im Kopf habe - eine jährliche Nettoabwanderung von ausgebildeten (deutschen) Fachkräften von ca. 150.000 Menschen (fragt mich jetzt bitte nicht nach der genauen Quelle - das ist wieder so eine Information von der Art, wie sie einem im Netz begegnen, die man sich aber nicht sofort in einem Quellen-Lexikon abspeichert). Ob das Gründe hat? Och nö, kann man sich eigentlich nicht vorstellen, oder? Zumindest der Universalvolkswirtschaftler Walther offensichtlich nicht. Also ich würde ja einfach mal sagen: Vielleicht sollte man einfach versuchen diese Leute zu halten - da hat man dann nämlich über einen Zeitraum von 10 Jahren ca. 1,5 Millionen deutsche Fachkräfte im Land gehalten anstatt sie aus dem Land zu treiben, um dann bewegte Klage zu führen über den &#039;Fachkräftemangel&#039;.

4. Führt ein &#039;Fachkräftemangel&#039; natürlich zu einem Veränderungsdruck in der Wirtschaft im Sinne eines massiven Innovationsschubes: Arbeit und Arbeitsabläufe müssen eben so gestaltet werden, daß sie mit weniger Leuten erledigt werden können. Das führt zu verstärktem Maschineneinsatz (Impuls zu verstärkter tatsächlicher Roboterentwicklung, also weniger &#039;Handhabungsautomaten&#039;, sondern tatsächliche Roboter mit zumindest einer gewissen maschinellen Intelligenz). Und es führt zu höheren Löhnen derer, die diese Maschinen &#039;führen&#039; bzw. ihren Einsatz leiten. Und das führt hoffentlich dazu, daß sie sich auch mehr eigene Kinder leisten können, denn oftmals ist der Mangel an Nachwuchs eben auch eine ökonomische Frage. Wenn das Nettolohnniveau in den letzten 10 Jahren nicht gestiegen ist, bei gleichzeitig - wenn auch sehr mild - steigenden Preisen, dann dürfte das kaum eine Ermutigung für potentielle Eltern darstellen.

5. Haben wir hier genau die Strategie, die uns bereits in die Katastrophe geführt hat, in der wir uns heute befinden: Import von nutzlosen Blutsaugern, die massenhaft weiter nutzlose Blutsauger produzieren. Dazu gabs bei kewil vor 2(!) Jahren einen Artikel (eigentlich: Buchbesprechung von einem Martin Kröger eines Buches von Heike Knorz - &#039;Diplomatische Tauschgeschäfte&#039;), den ich hiermit einstelle...

&lt;i&gt;
Gastarbeiter haben Wirtschaftswachstum sogar geschadet
24.06.2008 
 
Eben ist ein neues, höchst sensationelles Buch erschienen, welches aufzeigt, daß sämtliche ausländischen Arbeiter, die zwischen 1953 und 1973 nach Deutschland kamen, also die sogenannten ‘Gastarbeiter’, nicht etwa vom Bonner Arbeitsministerium eingeladen wurden, sondern uns von den jeweiligen Herkunftsländern aufgedrängt wurden; die Türken sowieso, aber auch alle anderen. In keinem Fall ging die Initiative von Deutschland aus. Und - zweite Sensation - unsere eigenen Motive lagen in der deutschen Außen- und Außenhandelspolitik und nicht in der Beschaffung von Arbeitskräften. Die Autorin behauptet sogar, die Wirtschaft hätte durch die Beschäftigung billiger Arbeitskräfte technikinduzierte Innovationskraft (Rationalisierung, Automatisierung) eingebüßt, was letztendlich zu einer Wachstumsschwäche geführt habe. Das Buch:
Heike Knortz: Diplomatische Tauschgeschäfte. “Gastarbeiter” in der westdeutschen Diplomatie und Beschäftigungspolitik 1953-1973. Böhlau Verlag, Köln 2008. 248 S., 32,90 Euro.
Dieses Buch wird natürlich türkische Funktionäre und deutsche Multikultis keineswegs davon abhalten, uns weiter die alten Märchen zu erzählen, wie verzweifelt Bonn nach Gastarbeitern gerufen habe und wie eigentlich nur die unser Land vor dem Untergang retteten. Aber immerhin - endlich untersuchte einmal jemand die Akten aus jener Zeit! Verdienstvoll! Folgend der komplette Artikel aus der heutigen FAZ:
Initiative der Entsendeländer
Auswärtiges Amt und Ausländerbeschäftigung 1953-1973
Deutschland ist kein Einwanderungsland, die Gastarbeiter fahren wieder nach Hause - das waren einmal Glaubenssätze. Aus den Arbeitern wurden Rentner und aus den Gästen “Migranten”, Einwanderer eben. Ein anderer Glaubenssatz ist, dass die Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte ein Instrument der Arbeitsmarktpolitik gewesen sei, weil die westdeutsche Industrie diese benötigt habe. Die Karlsruher Wirtschafts- und Sozialhistorikerin Heike Knortz behauptet nun etwas ganz anderes. Sie sieht den Ursprung der wesentlichen migrationspolitischen Entscheidungen in Motiven der deutschen Außen- und Außenhandelspolitik. Für ihre Analyse hat sie die Akten des Bundesarbeits- und des Bundeswirtschaftsministeriums sowie erstmals einschlägige Akten des Auswärtigen Amts ausgewertet. Sie verschiebt damit den Akzent vom Arbeitsministerium hin zu dem seinerzeit federführenden Ressort. Es zeigt sich, dass die Initiative, ausländische Arbeitskräfte anzuwerben, in keinem der untersuchten Fälle von der Bundesrepublik Deutschland ausging und zudem keinerlei arbeitsmarktpolitischen Überlegungen folgte. Es waren die Regierungen der Entsendeländer, die ihre Bitten an die Bonner Ministerien herantrugen. Ihre Beweggründe konnten dabei ganz unterschiedlicher Natur sein.
Italien, das seine Wirtschaft schon früh völlig auf eine europäische Zusammenarbeit ausgerichtet hatte, litt unter einem erdrückenden Handelsbilanzdefizit. Die 1953 laufenden Handelsgespräche wurden auf italienischen Wunsch erweitert. Es sollten Italiener in Deutschland arbeiten dürfen, mit deren DM-Transfers das Bilanzdefizit in der Heimat ausgeglichen und die hohe Arbeitslosigkeit gesenkt würde. Auf dem Weg zum ersten Anwerbeabkommen 1955 gelang es dem Auswärtigen Amt, seinen Vorrang bei den Verhandlungen zusätzlich zum Außenhandel auch auf die Ausländerbeschäftigung auszudehnen und diesen Primat gegenüber dem Bundesarbeitsministerium zu behaupten. Ein von Konrad Adenauer ursprünglich geforderter arbeitsmarktpolitischer Gesamtplan scheiterte am Konflikt der beteiligten Ministerien untereinander. Ohne ein derartiges Konzept machten die Diplomaten fortan die Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte an allgemein außenpolitischen oder außenwirtschaftlichen Bedürfnissen fest.
Die Anwerbevereinbarungen mit Spanien, Griechenland, Türkei, Portugal, Marokko und Tunesien standen alle unter ähnlichen Vorzeichen. Jeweils ging der Anstoß von diesen Ländern selbst aus, die mit der Entsendung ihrer Arbeitskräfte eigene Probleme zu bewältigen suchten. Sie wollten ihre aus der westdeutschen Exportstärke erwachsenen Devisenschwierigkeiten lösen, die heimische Arbeitslosigkeit reduzieren oder die ohnedies im Gang befindliche Emigration im Bereich der qualifizierteren Arbeiter kanalisieren und wenigstens deren Abwanderung verhindern. Die Bundesrepublik hatte wiederum ein Interesse daran, dass Handelspartner als solche erhalten blieben und nicht durch ihre Bilanzdefizite am Handel mit Deutschland gehindert waren. Andere Gründe konnten das Bemühen um die Stabilität eines Nato-Partners sein, der Wille, einen EWG-Mitgliedstaat zu integrieren oder - wie im Falle Jugoslawiens - die Absicht, den Ost-West-Konflikt zu entspannen.
Dass sich solche außenpolitischen Motive durchaus mit den Anliegen der deutschen Wirtschaft decken konnten, liegt auf der Hand. Schließlich herrschte spätestens seit 1960 Vollbeschäftigung, und die Arbeitskraft der angeworbenen ausländischen Arbeiter wurde benötigt. Tatsächlich erwiesen sich die Ergebnisse der Außenpolitik als kompatibel mit den Erfordernissen des Arbeitsmarkts. Frau Knortz legt jedoch großen Nachdruck auf die richtige Verknüpfung. Bei den Anwerbevereinbarungen handelte es sich ihrer Meinung nach ausschließlich um eine der Industrie aus außenpolitischen Gründen ermöglichte vereinfachte Rekrutierung von Arbeitskräften im Ausland und nicht umgekehrt um eine an den Bedürfnissen des Arbeitsmarkts ausgerichtete Außenpolitik. Das ist keineswegs nebensächlich, denn aus Sicht der Verfasserin hatte diese Politik in einem bedeutsamen Punkt nachteilige Konsequenzen. Bis zum Anwerbestopp von 1973 soll die Arbeitermigration nämlich ein stärker technikinduziertes Wachstum verhindert haben. Die zumeist un- oder angelernten ausländischen Arbeitskräfte verrichteten vielfach gerade jene Tätigkeiten, deren Potential zur mechanischen oder organisatorischen Rationalisierung besonders groß war. Die Hypothese einer durch die Migration ausgelösten mittelfristigen Wachstumsschwäche erscheint durchaus plausibel. 

Martin Kröger &lt;/i&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p># donan + Wütender Deutscher</p>
<p>Mit &#8216;Idiotenargumente&#8217; meine ich Argumente wie &#8216;Wir werden in absehbarer Zukunft einen &#8216;Fachkräftemangel&#8217; haben &#8211; deshalb müssen wir jetzt unbedingt ganz schnell um &#8216;Fachkräfte aus dem Ausland&#8217; werben. Um welches Ausland es sich dabei handelt, sagt Walther ja ganz offen: Türkei, Iran, Ägypten. Und worin die fachliche Qualifikation dieser &#8216;Fachkräfte&#8217; besteht, sagt er auch ganz offen: sie sind jung! Na toll.</p>
<p>1. Glaubt ihr tatsächlich, daß &#8216;Fachkräfte&#8217;, die die Wirtschaft benötigt in der Türkei, in Iran oder Ägypten ausgebildet werden? Schon mal rein technisch gefragt: Wo soll denn die breite, industrielle und sonstige Basis liegen, um solche Fachkräfte &#8216;herzustellen&#8217;?</p>
<p>2. Kulturelle Folgekosten? (gedachte) Antwort Walther: Das geht mich nix an &#8211; ich bin bloß Volkswirt (heißt: Ich sehe die Dinge eben von höherer Warte). Antwort auf Deutsch: Das ist (bzw. wird sein) euer Problem! Ich rühre die Scheiße nur an, aufessen müßt ihr sie. Und dafür erwarte ich natürlich ein entsprechendes Salär!!</p>
<p>3. Haben wir &#8211; soweit ich das jetzt im Kopf habe &#8211; eine jährliche Nettoabwanderung von ausgebildeten (deutschen) Fachkräften von ca. 150.000 Menschen (fragt mich jetzt bitte nicht nach der genauen Quelle &#8211; das ist wieder so eine Information von der Art, wie sie einem im Netz begegnen, die man sich aber nicht sofort in einem Quellen-Lexikon abspeichert). Ob das Gründe hat? Och nö, kann man sich eigentlich nicht vorstellen, oder? Zumindest der Universalvolkswirtschaftler Walther offensichtlich nicht. Also ich würde ja einfach mal sagen: Vielleicht sollte man einfach versuchen diese Leute zu halten &#8211; da hat man dann nämlich über einen Zeitraum von 10 Jahren ca. 1,5 Millionen deutsche Fachkräfte im Land gehalten anstatt sie aus dem Land zu treiben, um dann bewegte Klage zu führen über den &#8216;Fachkräftemangel&#8217;.</p>
<p>4. Führt ein &#8216;Fachkräftemangel&#8217; natürlich zu einem Veränderungsdruck in der Wirtschaft im Sinne eines massiven Innovationsschubes: Arbeit und Arbeitsabläufe müssen eben so gestaltet werden, daß sie mit weniger Leuten erledigt werden können. Das führt zu verstärktem Maschineneinsatz (Impuls zu verstärkter tatsächlicher Roboterentwicklung, also weniger &#8216;Handhabungsautomaten&#8217;, sondern tatsächliche Roboter mit zumindest einer gewissen maschinellen Intelligenz). Und es führt zu höheren Löhnen derer, die diese Maschinen &#8216;führen&#8217; bzw. ihren Einsatz leiten. Und das führt hoffentlich dazu, daß sie sich auch mehr eigene Kinder leisten können, denn oftmals ist der Mangel an Nachwuchs eben auch eine ökonomische Frage. Wenn das Nettolohnniveau in den letzten 10 Jahren nicht gestiegen ist, bei gleichzeitig &#8211; wenn auch sehr mild &#8211; steigenden Preisen, dann dürfte das kaum eine Ermutigung für potentielle Eltern darstellen.</p>
<p>5. Haben wir hier genau die Strategie, die uns bereits in die Katastrophe geführt hat, in der wir uns heute befinden: Import von nutzlosen Blutsaugern, die massenhaft weiter nutzlose Blutsauger produzieren. Dazu gabs bei kewil vor 2(!) Jahren einen Artikel (eigentlich: Buchbesprechung von einem Martin Kröger eines Buches von Heike Knorz &#8211; &#8216;Diplomatische Tauschgeschäfte&#8217;), den ich hiermit einstelle&#8230;</p>
<p><i><br />
Gastarbeiter haben Wirtschaftswachstum sogar geschadet<br />
24.06.2008 </p>
<p>Eben ist ein neues, höchst sensationelles Buch erschienen, welches aufzeigt, daß sämtliche ausländischen Arbeiter, die zwischen 1953 und 1973 nach Deutschland kamen, also die sogenannten ‘Gastarbeiter’, nicht etwa vom Bonner Arbeitsministerium eingeladen wurden, sondern uns von den jeweiligen Herkunftsländern aufgedrängt wurden; die Türken sowieso, aber auch alle anderen. In keinem Fall ging die Initiative von Deutschland aus. Und &#8211; zweite Sensation &#8211; unsere eigenen Motive lagen in der deutschen Außen- und Außenhandelspolitik und nicht in der Beschaffung von Arbeitskräften. Die Autorin behauptet sogar, die Wirtschaft hätte durch die Beschäftigung billiger Arbeitskräfte technikinduzierte Innovationskraft (Rationalisierung, Automatisierung) eingebüßt, was letztendlich zu einer Wachstumsschwäche geführt habe. Das Buch:<br />
Heike Knortz: Diplomatische Tauschgeschäfte. “Gastarbeiter” in der westdeutschen Diplomatie und Beschäftigungspolitik 1953-1973. Böhlau Verlag, Köln 2008. 248 S., 32,90 Euro.<br />
Dieses Buch wird natürlich türkische Funktionäre und deutsche Multikultis keineswegs davon abhalten, uns weiter die alten Märchen zu erzählen, wie verzweifelt Bonn nach Gastarbeitern gerufen habe und wie eigentlich nur die unser Land vor dem Untergang retteten. Aber immerhin &#8211; endlich untersuchte einmal jemand die Akten aus jener Zeit! Verdienstvoll! Folgend der komplette Artikel aus der heutigen FAZ:<br />
Initiative der Entsendeländer<br />
Auswärtiges Amt und Ausländerbeschäftigung 1953-1973<br />
Deutschland ist kein Einwanderungsland, die Gastarbeiter fahren wieder nach Hause &#8211; das waren einmal Glaubenssätze. Aus den Arbeitern wurden Rentner und aus den Gästen “Migranten”, Einwanderer eben. Ein anderer Glaubenssatz ist, dass die Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte ein Instrument der Arbeitsmarktpolitik gewesen sei, weil die westdeutsche Industrie diese benötigt habe. Die Karlsruher Wirtschafts- und Sozialhistorikerin Heike Knortz behauptet nun etwas ganz anderes. Sie sieht den Ursprung der wesentlichen migrationspolitischen Entscheidungen in Motiven der deutschen Außen- und Außenhandelspolitik. Für ihre Analyse hat sie die Akten des Bundesarbeits- und des Bundeswirtschaftsministeriums sowie erstmals einschlägige Akten des Auswärtigen Amts ausgewertet. Sie verschiebt damit den Akzent vom Arbeitsministerium hin zu dem seinerzeit federführenden Ressort. Es zeigt sich, dass die Initiative, ausländische Arbeitskräfte anzuwerben, in keinem der untersuchten Fälle von der Bundesrepublik Deutschland ausging und zudem keinerlei arbeitsmarktpolitischen Überlegungen folgte. Es waren die Regierungen der Entsendeländer, die ihre Bitten an die Bonner Ministerien herantrugen. Ihre Beweggründe konnten dabei ganz unterschiedlicher Natur sein.<br />
Italien, das seine Wirtschaft schon früh völlig auf eine europäische Zusammenarbeit ausgerichtet hatte, litt unter einem erdrückenden Handelsbilanzdefizit. Die 1953 laufenden Handelsgespräche wurden auf italienischen Wunsch erweitert. Es sollten Italiener in Deutschland arbeiten dürfen, mit deren DM-Transfers das Bilanzdefizit in der Heimat ausgeglichen und die hohe Arbeitslosigkeit gesenkt würde. Auf dem Weg zum ersten Anwerbeabkommen 1955 gelang es dem Auswärtigen Amt, seinen Vorrang bei den Verhandlungen zusätzlich zum Außenhandel auch auf die Ausländerbeschäftigung auszudehnen und diesen Primat gegenüber dem Bundesarbeitsministerium zu behaupten. Ein von Konrad Adenauer ursprünglich geforderter arbeitsmarktpolitischer Gesamtplan scheiterte am Konflikt der beteiligten Ministerien untereinander. Ohne ein derartiges Konzept machten die Diplomaten fortan die Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte an allgemein außenpolitischen oder außenwirtschaftlichen Bedürfnissen fest.<br />
Die Anwerbevereinbarungen mit Spanien, Griechenland, Türkei, Portugal, Marokko und Tunesien standen alle unter ähnlichen Vorzeichen. Jeweils ging der Anstoß von diesen Ländern selbst aus, die mit der Entsendung ihrer Arbeitskräfte eigene Probleme zu bewältigen suchten. Sie wollten ihre aus der westdeutschen Exportstärke erwachsenen Devisenschwierigkeiten lösen, die heimische Arbeitslosigkeit reduzieren oder die ohnedies im Gang befindliche Emigration im Bereich der qualifizierteren Arbeiter kanalisieren und wenigstens deren Abwanderung verhindern. Die Bundesrepublik hatte wiederum ein Interesse daran, dass Handelspartner als solche erhalten blieben und nicht durch ihre Bilanzdefizite am Handel mit Deutschland gehindert waren. Andere Gründe konnten das Bemühen um die Stabilität eines Nato-Partners sein, der Wille, einen EWG-Mitgliedstaat zu integrieren oder &#8211; wie im Falle Jugoslawiens &#8211; die Absicht, den Ost-West-Konflikt zu entspannen.<br />
Dass sich solche außenpolitischen Motive durchaus mit den Anliegen der deutschen Wirtschaft decken konnten, liegt auf der Hand. Schließlich herrschte spätestens seit 1960 Vollbeschäftigung, und die Arbeitskraft der angeworbenen ausländischen Arbeiter wurde benötigt. Tatsächlich erwiesen sich die Ergebnisse der Außenpolitik als kompatibel mit den Erfordernissen des Arbeitsmarkts. Frau Knortz legt jedoch großen Nachdruck auf die richtige Verknüpfung. Bei den Anwerbevereinbarungen handelte es sich ihrer Meinung nach ausschließlich um eine der Industrie aus außenpolitischen Gründen ermöglichte vereinfachte Rekrutierung von Arbeitskräften im Ausland und nicht umgekehrt um eine an den Bedürfnissen des Arbeitsmarkts ausgerichtete Außenpolitik. Das ist keineswegs nebensächlich, denn aus Sicht der Verfasserin hatte diese Politik in einem bedeutsamen Punkt nachteilige Konsequenzen. Bis zum Anwerbestopp von 1973 soll die Arbeitermigration nämlich ein stärker technikinduziertes Wachstum verhindert haben. Die zumeist un- oder angelernten ausländischen Arbeitskräfte verrichteten vielfach gerade jene Tätigkeiten, deren Potential zur mechanischen oder organisatorischen Rationalisierung besonders groß war. Die Hypothese einer durch die Migration ausgelösten mittelfristigen Wachstumsschwäche erscheint durchaus plausibel. </p>
<p>Martin Kröger </i></p>
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		<title>Von: Wütender Deutscher</title>
		<link>http://www.buendnis-fd.de/2010/08/fachkraftemangel-in-deutschland/comment-page-1/#comment-67</link>
		<dc:creator>Wütender Deutscher</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 07:51:00 +0000</pubDate>
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		<description>Nun, auf was Sir Toby hier anspielt, wird mir auch nicht so ganz klar... - was genau ist so idiotisch?!

Es ist eine bodenlose Dreistigkeit - oder Dummheit - wenn &quot;Chef-Volkswirte&quot;, Medienschaffende, Politiker, &quot;Fachgremien&quot; und sonstige Volksverdummer (oder Verdummte) uns einreden wollen, mit Einwanderung können wir unsere Bildungsschwierigkeiten lösen, die wir auch, oder gerade, wegen vieler Einwanderer und ihrer Nachkommen auf unseren Schulen haben. Desweiteren weiß der Walter wohl nicht, was er wirklich sagen will: Einerseits qualifizierte Einwanderung , die auch durch Bildung in den Heimatländern vorgefertigt werden soll, andererseits spricht er auch von Einwanderern mit geringerer Qualifikation als Erntehelfer oder Altenpfleger. Von Nichtqualifizierten haben wir aber nun weiß-Gott genug hier - gleich welcher Herkunft!
Es ist auch bekannt, daß ein jeder, der das Sozialsystem hier kennt und in Deutschland lebt, kaum noch als Erntehelfer arbeiten will. Und: WEr möchte schon im Alter von Arabern gepflegt werden, die uns ungläubige Europäer verachten und es nicht für nötig halten, unsere Sprache zu erlernen?!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, auf was Sir Toby hier anspielt, wird mir auch nicht so ganz klar&#8230; &#8211; was genau ist so idiotisch?!</p>
<p>Es ist eine bodenlose Dreistigkeit &#8211; oder Dummheit &#8211; wenn &#8220;Chef-Volkswirte&#8221;, Medienschaffende, Politiker, &#8220;Fachgremien&#8221; und sonstige Volksverdummer (oder Verdummte) uns einreden wollen, mit Einwanderung können wir unsere Bildungsschwierigkeiten lösen, die wir auch, oder gerade, wegen vieler Einwanderer und ihrer Nachkommen auf unseren Schulen haben. Desweiteren weiß der Walter wohl nicht, was er wirklich sagen will: Einerseits qualifizierte Einwanderung , die auch durch Bildung in den Heimatländern vorgefertigt werden soll, andererseits spricht er auch von Einwanderern mit geringerer Qualifikation als Erntehelfer oder Altenpfleger. Von Nichtqualifizierten haben wir aber nun weiß-Gott genug hier &#8211; gleich welcher Herkunft!<br />
Es ist auch bekannt, daß ein jeder, der das Sozialsystem hier kennt und in Deutschland lebt, kaum noch als Erntehelfer arbeiten will. Und: WEr möchte schon im Alter von Arabern gepflegt werden, die uns ungläubige Europäer verachten und es nicht für nötig halten, unsere Sprache zu erlernen?!</p>
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		<title>Von: donan</title>
		<link>http://www.buendnis-fd.de/2010/08/fachkraftemangel-in-deutschland/comment-page-1/#comment-66</link>
		<dc:creator>donan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 12:44:15 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Sir Toby,
was genau meinst Du mit dem Begriff &quot;Idiotenargumente&quot;?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Sir Toby,<br />
was genau meinst Du mit dem Begriff &#8220;Idiotenargumente&#8221;?</p>
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		<title>Von: Sir Toby</title>
		<link>http://www.buendnis-fd.de/2010/08/fachkraftemangel-in-deutschland/comment-page-1/#comment-65</link>
		<dc:creator>Sir Toby</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 19:17:12 +0000</pubDate>
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		<description>Die selben Idiotenargumente hab ich schon vor einer Ewigkeit gehört. Und dann hieß es damals &quot;Ja, die Klein- und Mittelbetriebe bilden aus - und dann kommen die Großen und werben den Kleinen die ausgebildeten Kräfte ab, weil sie mehr bezahlten können. Ohne sich freilich die Mühe der Ausbildung gemacht zu haben&quot;. Es gab dann auch den Vorschlag, daß Ausbildungsbetriebe das Recht auf so eine Art &#039;Ablöse&#039; haben, wenn sie eine Fachkraft ausbilden und die dann irgendwann sagt &quot;Chef, in Frankfurt krieg ich aber das Doppelte. Nix für ungut - aber ... tschüs!&quot; Ist dann aber wohl im Sande verlaufen, der Vorschlag. Wie so vieles hier ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die selben Idiotenargumente hab ich schon vor einer Ewigkeit gehört. Und dann hieß es damals &#8220;Ja, die Klein- und Mittelbetriebe bilden aus &#8211; und dann kommen die Großen und werben den Kleinen die ausgebildeten Kräfte ab, weil sie mehr bezahlten können. Ohne sich freilich die Mühe der Ausbildung gemacht zu haben&#8221;. Es gab dann auch den Vorschlag, daß Ausbildungsbetriebe das Recht auf so eine Art &#8216;Ablöse&#8217; haben, wenn sie eine Fachkraft ausbilden und die dann irgendwann sagt &#8220;Chef, in Frankfurt krieg ich aber das Doppelte. Nix für ungut &#8211; aber &#8230; tschüs!&#8221; Ist dann aber wohl im Sande verlaufen, der Vorschlag. Wie so vieles hier &#8230;</p>
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		<title>Von: donan</title>
		<link>http://www.buendnis-fd.de/2010/08/fachkraftemangel-in-deutschland/comment-page-1/#comment-63</link>
		<dc:creator>donan</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 15:38:47 +0000</pubDate>
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		<description>Folgt man den Thesen von Walther, dann muß der Eindruck entstehen, wir hätten einen Mangel an Arbeitskräften. Demgegenüber steht der hohe Anteil an Arbeitslosen. Zumindest ein Großteil davon würde gern am Erwerbsleben teilnehmen. Und wie in dem obigen Artikel ganz richtig erwähnt wurde, haben es viele Firmen nicht für nötig gehalten, Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Zu meinen, man könne die entsprechenden &quot;Fachkräfte&quot; im Ausland ausbilden und dann &quot;importieren&quot;, ist schon dreist. Soll das dazu führen, die Arbeitslosenquote hier weiter ansteigen zu lassen um damit noch stärkeren Druck auf die Beschäftigten ausüben zu können? Eines läßt sich jedenfalls sagen, der Vorschlag des Ex-Chefvolkswirtes ist befremdlich und dessen Umsetzung würde mehr Probleme und Kosten verursachen, als eine gezielte Ausbildung junger Leute bei uns und auch eine Weiterbeschäftigung älterer qualifizierter Arbeitnehmer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Folgt man den Thesen von Walther, dann muß der Eindruck entstehen, wir hätten einen Mangel an Arbeitskräften. Demgegenüber steht der hohe Anteil an Arbeitslosen. Zumindest ein Großteil davon würde gern am Erwerbsleben teilnehmen. Und wie in dem obigen Artikel ganz richtig erwähnt wurde, haben es viele Firmen nicht für nötig gehalten, Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Zu meinen, man könne die entsprechenden &#8220;Fachkräfte&#8221; im Ausland ausbilden und dann &#8220;importieren&#8221;, ist schon dreist. Soll das dazu führen, die Arbeitslosenquote hier weiter ansteigen zu lassen um damit noch stärkeren Druck auf die Beschäftigten ausüben zu können? Eines läßt sich jedenfalls sagen, der Vorschlag des Ex-Chefvolkswirtes ist befremdlich und dessen Umsetzung würde mehr Probleme und Kosten verursachen, als eine gezielte Ausbildung junger Leute bei uns und auch eine Weiterbeschäftigung älterer qualifizierter Arbeitnehmer.</p>
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